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Kia EV6: Erste Bilder des neuen Elektro-Crossovers

Weißer Kia EV6 Elektro-SUV steht in modernem, hellem Innenraum mit großer Fensterfront.

Weniger als eine Woche nach der Bekanntgabe seines Namens gibt es bereits die ersten Bilder des neuen Kia EV6. Er ist das erste Modell der Marke, das von Beginn an ausschliesslich als Elektroauto entwickelt wurde.

Der Kia EV6 tritt als Crossover auf und ist zugleich das erste Fahrzeug des südkoreanischen Herstellers auf der E-GMP. Diese speziell für Elektrofahrzeuge entwickelte Plattform der Hyundai Motor Group kommt zuvor bereits im enthüllten Hyundai IONIQ 5 zum Einsatz.

Abgesehen von der E-GMP ist über Kias neues Elektroauto bislang kaum etwas bekannt. Angaben zu seinen technischen Spezifikationen will die Marke erst bei der offiziellen Präsentation Ende dieses Monats veröffentlichen.

Vereinte Gegensätze

Damit rückt zunächst das Design des Kia EV6 in den Mittelpunkt. Das Modell führt als erstes die neue Designphilosophie der Marke mit dem Namen „Opposites United“ ein, die später auf sämtliche Kia-Modelle übertragen werden soll.

Nach Angaben von Kia greift diese Philosophie die „Kontraste in Natur und Menschheit“ auf. Ihr Kern ist eine neue visuelle Identität, die „positive Kräfte und natürliche Energie“ vermitteln soll und bewusst mit skulpturalen Formen sowie markanten Stilelementen kontrastiert wird.

Die Designphilosophie basiert auf fünf Säulen: „Bold for Nature“ (Mut zur Natur), „Joy for Reason“ (Freude für die Vernunft), „Power to Progress“ (Kraft für den Fortschritt), „Technology for Life“ (Technologie für das Leben) und „Tension for Serenity“ (Spannung für Gelassenheit).

Digital Tiger Face

Laut Kia verkörpert das Exterieur des EV6 besonders eindrucksvoll die Säule „Power to Progress“. Auffällig ist vor allem, dass der „Tiger Nose“-Kühlergrill verschwindet, der die Front aller Kia-Modelle des vergangenen Jahrzehnts geprägt hat. Stattdessen beschreibt Kia eine Weiterentwicklung der „Tiger Nose“ zum „Digital Tiger Face“.

An die „Tiger Nose“ erinnert nun das Zusammenspiel der Frontscheinwerfer mit der schmalen Öffnung zwischen ihnen. Die Leuchten reichen bis in die Radhäuser hinein und verfügen zudem über ein dynamisches „sequentielles“ Lichtmuster. Im unteren Bereich der Front verläuft ausserdem eine Öffnung über die gesamte Breite, welche die Luftführung durch und unter dem Fahrzeug optimieren soll.

Das eigenständigste Gestaltungsmerkmal des Kia EV6 findet sich jedoch am Heck. Seine Rückleuchten ziehen sich ebenfalls über die volle Fahrzeugbreite und beginnen, wie die vorderen Leuchten, an den hinteren Radhäusern. Ihr geschwungener Verlauf bildet zugleich einen Heckspoiler.

Auch die Seitenansicht des elektrischen Crossovers wirkt ausgesprochen dynamisch: Sowohl die Windschutzscheibe als auch die C-Säule in schwebender Ausführung sind stark geneigt.

Geräumig und modern

Dank der neuen E-GMP-Plattform soll der Kia EV6 sehr grosszügige Innenraumabmessungen bieten. Auch im Interieur kommt die neue Designphilosophie zum Ausdruck: Das Kombiinstrument und das Infotainmentsystem verschmelzen zu einem durchgehenden, gebogenen Element.

Diese Lösung soll ein Gefühl von Weite und Luftigkeit schaffen und zugleich eine immersivere Bedienung ermöglichen. Wie bei aktuellen Innenraumkonzepten üblich, beschränkt auch Kia die Zahl physischer Tasten auf ein Minimum. Vorhanden sind einige Schnellwahltasten sowie separate Bedienelemente für die Klimatisierung, die jedoch als berührungsempfindliche Schalter mit haptischem Feedback ausgeführt sind.

Erwähnenswert sind zudem die Sitze, die Kia als „dünn, leicht und zeitgemäss“ bezeichnet. Ihr Bezug besteht aus einem Material, das unter Verwendung von recyceltem Kunststoff hergestellt wird.

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