Zum Inhalt springen

Der neue Hyundai Tucson: markanter Mittelklasse-SUV im OCP-Look

Hyundai SUV in mattem Grau bei Sonnenuntergang auf reflektierendem Boden, moderne Frontansicht.

Hyundai nennt ihn „muskulös“. Wir nennen ihn lieber „OCP“, weil wir plötzlich fürchten, nur noch 20 Sekunden zum Befolgen zu haben. Willkommen beim brandneuen Hyundai Tucson – der Name klingt nach einem guten Keks, tatsächlich handelt es sich aber um einen enorm beliebten Mittelklasse-SUV.

„Wir hätten auf Nummer sicher gehen können“, sagte Hyundai-Europa-Chef Xavier Martinet, „aber das entspricht nicht dem Stil von Hyundai.“ Stattdessen setzt die Marke auf die sogenannte Designsprache „Art of Steel“, um ein ausgesprochen markantes, imposantes Auto auf die Räder zu stellen, das ungefähr so groß ist wie Qashqai, Kuga und Tiguan.

Hyundai Tucson mit kantigem OCP-Design

Die gerade Lichtleiste an der Front, die eckig gezeichneten Stoßfänger, ausgestellte – ebenfalls kantige – Radhäuser und das flache Dach führen schnurgerade zu einem ebenso kantigen Spoiler an der Heckklappe. Hinzu kommen ein über die gesamte Fahrzeugbreite verlaufendes Rücklicht und noch mehr Linien.

Als Anschauungsbeispiel für die Notwendigkeit des modernen Auto-Aufblähens ist dieser Tucson gegenüber seinem inzwischen ziemlich zahmen Vorgänger etwas länger, breiter und höher geraten – teilweise, um „Anforderungen an den Fußgängerschutz“ zu erfüllen.

Auch im Innenraum kam Hyundais Lineal zum Einsatz. Wenig überraschend gibt es einen riesigen Touchscreen, wahlweise mit 12,9 oder gewaltigen 17 Zoll. Ergänzt wird er durch ein tatsächlich gelungenes, schlankes 9,9-Zoll-Fahrerdisplay. Ebenso wenig überraschend steckt der Touchscreen voller KI.

Zum Glück gibt es zusätzlich echte Bedienelemente: einige Tasten und Drehregler sowie Schalter in den Türverkleidungen. Ein Sieg des gesunden Menschenverstands. Optional ist ein Head-up-Display erhältlich, außerdem stehen zahlreiche Anschlüsse zum Verbinden unterschiedlicher Geräte bereit.

Komfort, Platz und Antriebe des Hyundai Tucson

Wer selbst Anschluss sucht, dem verspricht Hyundai „weiche, voluminöse Polsterung“ auf dem Armaturenbrett, den Türen und der Mittelarmlehne. Die Sitze sehen ebenfalls bequem aus und sind auf Wunsch mit Massagefunktion erhältlich. Dazu kommen eine hochwertige Klimatisierung, eine beheizbare Frontscheibe und reichlich Platz für die Mitfahrenden. Die kastenförmige Karosserie erweist sich dabei als praktisch.

Vorn in dieser OCP-Box sitzt man am Steuer von 146 PS aus einem 1,6-Liter-Turbobenziner. Alternativ gibt es 242 PS und 280 Nm aus demselben 1,6-Liter-Benziner, ergänzt um ein 48-Volt-Mildhybridsystem mit 1,49-kWh-Batterie. Oder es werden 288 PS aus dem gleichen 1.6 geboten, dann als Plug-in-Hybrid mit größerem 17,1-kWh-Akku.

Die reine Benzinvariante wiegt 1.700 kg, der Mildhybrid 1.910 kg, während der vollständige PHEV kurioserweise 1.810 kg auf die Waage bringt. Beide Hybridmodelle sind wahlweise mit 2WD oder 4WD verfügbar und verfügen über eine Sechsgang-Automatik. Den reinen Benziner gibt es hingegen mit Sechsgang-Handschaltung oder Siebengang-DCT.

Natürlich ist reichlich Assistenztechnik an Bord, darunter intelligenter Tempomat, Kollisionsvermeidung und Geschwindigkeitslimit-Assistent. Außerdem gehören zahlreiche Airbags und weitere Sicherheitsausstattungen zum Gesamtpaket.

„Wir haben uns selbst herausgefordert, den Tucson in jedem für Kunden wichtigen Bereich weiterzuentwickeln – vom Design und Komfort bis hin zu Technologie und Effizienz“, ergänzte Martinet. „Das Ergebnis ist nicht einfach nur der nächste Tucson. Es ist der beste Tucson, den wir je gebaut haben.“

Kommentare

Noch keine Kommentare. Sei der Erste!

Kommentar hinterlassen