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Kia Rio: Facelift mit neuer Mildhybrid-Technik

Weißer Kia Rio 2025 in einem hellen Ausstellungsraum mit blau beleuchteten Motoren im Hintergrund.

Die 2016 eingeführte vierte Generation des Kia Rio erhält jetzt ein Facelift. Damit soll das südkoreanische Modell in einem Segment konkurrenzfähig bleiben, in dem innerhalb von weniger als einem Jahr der neue Renault Clio, Peugeot 208, Opel Corsa, Toyota Yaris und Hyundai i20 erschienen sind.

Dezente Änderungen am Kia Rio

Optisch fallen die Überarbeitungen zurückhaltend aus. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen der schmalere „Tiger Nose“-Kühlergrill, eine neu gestaltete Frontschürze mit neuen Nebelscheinwerfern sowie ebenfalls neue LED-Scheinwerfer.

Auch im Innenraum wurde das Erscheinungsbild nur leicht angepasst. Neben neuen Materialien gehören ein 8-Zoll-Bildschirm für das Infotainmentsystem und ein 4,2-Zoll-Display im Kombiinstrument zu den wesentlichen Neuerungen.

Mehr Technologie an Bord

Mit dem 8-Zoll-Display zieht das neue Infotainmentsystem UVO Connect „Phase II“ ein, das Bedienung und Vernetzung des südkoreanischen Kleinwagens verbessern soll.

Bei der Konnektivität bietet der neue Kia Rio Bluetooth sowie die „unverzichtbaren“ Android Auto und Apple Car Play, die hier drahtlos gekoppelt werden können.

Im Sicherheitsbereich verfügt der Rio über Systeme wie „Lane Following Assist“, „Rear Collision-avoidance Assist“, „Leading vehicle Departure Alert“ und „Blind-Spot Collision-Avoidance Assist“.

Der Frontkollisionsassistent mit autonomer Bremsfunktion erkennt nun neben Fußgängern auch Radfahrer. Außerdem ist ein intelligenter Tempomat verfügbar.

Elektrifizierung als wichtigste Neuerung

Während sich äußerlich nur wenig verändert hat, gilt das nicht für die Antriebstechnik: Der Kia Rio ist das erste Modell der Marke mit einem Mildhybrid-Benzinantrieb.

Der EcoDynamics+-Antrieb kombiniert den 1.0 T-GDi mit einem 48-V-Elektrosystem. Laut Kia senkt diese Motorisierung die CO₂-Emissionen gegenüber den ersetzten Motoren der Kappa-Baureihe um 8,1 bis 10,7 % (NEDC, kombinierter Zyklus).

Bei der Leistung stehen zwei Stufen zur Wahl: 100 PS und 120 PS – dieselben Werte wie bei den bisherigen Motoren. Bei der 120-PS-Version steigt das Drehmoment jedoch um 16 % und beträgt nun 200 Nm.

Motoren, Getriebe und Marktstart

Neben der Einführung der Mildhybrid-Benzintechnik in der Kia-Palette debütiert im überarbeiteten Rio auch das intelligente Sechsgang-Schaltgetriebe iMT der südkoreanischen Marke, das ebenfalls im Hyundai i20 eingesetzt wird.

Zusätzlich zur Mildhybrid-Version wird der Kia Rio mit zwei weiteren Motoren angeboten: dem 1.0 T-GDi mit 100 PS, der nun mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe oder einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe erhältlich ist, sowie einem 1.2 l mit 84 PS.

Die Markteinführung ist für das dritte Quartal 2020 vorgesehen. Wie viel der überarbeitete Kia Rio in Portugal kosten wird und wann er dort erhältlich sein soll, ist noch nicht bekannt.


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