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Die 6 meistverkauften SUV in Portugal: Preise und Eigenschaften

Innenaufnahme eines Autohauses mit fünf SUVs verschiedener Marken und Farben bei Tageslicht.

SUV sind nicht mehr wegzudenken. In Europa und Portugal führen sie weiterhin die Verkaufsstatistiken an. Von einem blossen Trend kann längst keine Rede mehr sein – sie gehören inzwischen zum Alltag.

Innerhalb dieses Segments nehmen kompakte SUV weiterhin eine besonders wichtige Stellung ein. Der Grund liegt auf der Hand: Sie sind handlich genug für den Stadtverkehr, bieten zugleich ausreichend Platz für eine Familie und bleiben preislich für viele Käuferinnen und Käufer erreichbar.

Dieser europaweite Trend spiegelt sich auch in den portugiesischen Marktzahlen wider – mit einer Ausnahme, auf die wir noch zurückkommen. Der folgende Kaufratgeber stellt die sechs meistverkauften SUV in Portugal vor und fasst ihre wichtigsten Eigenschaften zusammen.

Peugeot 2008: ab 23.310 Euro

Der Peugeot 2008 ist zwischen Januar und August dieses Jahres mit 5.442 Neuzulassungen das meistverkaufte Auto in Portugal.

Obwohl die zweite Generation bereits 2019 eingeführt wurde, hat Peugeot das Modell über die Jahre hinweg kontinuierlich überarbeitet. Dadurch kann es sich in einem so umkämpften Segment weiterhin überzeugend behaupten. Besonders deutlich wird das im Innenraum, der nach wie vor sehr modern wirkt.

Der Peugeot 2008 ist mit Benzin-, Hybrid- und Elektroantrieben erhältlich. Los geht es bei 23.310 Euro für den 1.2 Turbo-Benziner mit 100 PS und Handschaltung.

Der 2008 Hybrid mit 110 PS kostet ab 26.580 Euro. Der vollelektrische e-2008, für den eine Reichweite von bis zu 405 km angegeben wird, ist ab 31.855 Euro erhältlich.

Dacia Duster: ab 19.990 Euro

Auch der Dacia Duster ist ein alter Bekannter. Seit Jahren zählt er zu den bevorzugten Modellen der Portugiesinnen und Portugiesen, und mit der aktuellen Generation hat er seine bislang grösste Veränderung erfahren.

Einige Dinge bleiben jedoch gleich: Der Duster möchte weiterhin nicht mit Luxus oder besonderer Raffinesse überzeugen, auch wenn er heute mehr Ausstattung und Technologie denn je bietet. Seine wichtigste Stärke ist nach wie vor das Verhältnis zwischen Preis und Gegenwert.

Von Januar bis August dieses Jahres wurden bereits 3.548 Einheiten verkauft. Dass dieses Modell in seinem Segment weiterhin kaum zu übersehen ist, hat vor allem einen Grund: den Preis. Die Baureihe startet bei 19.990 Euro mit dem 120 PS starken Eco-G-Motor, der mit Benzin oder Autogas betrieben werden kann. Damit zählt er zu den günstigsten SUV auf dem portugiesischen Markt.

Daneben gibt es einen Mildhybrid mit 140 PS ab 22.850 Euro, einen Hybridantrieb mit 155 PS ab 29.299 Euro sowie eine neue Variante, die Hybridtechnik mit einem Autogassystem verbindet und ab 27.850 Euro angeboten wird.

Toyota Yaris Cross: ab 27.830 Euro

Während der Duster vor allem mit seinem Preis argumentiert, setzt der Toyota Yaris Cross in erster Linie auf Effizienz. Gerade für Menschen, die einen grossen Teil ihrer Zeit in der Stadt verbringen, zählt er deshalb zu den interessantesten SUV.

Das Rezept ist bekannt: Ein 1,5-Liter-Benzinmotor wird mit einem Hybridsystem kombiniert. Das sorgt für niedrige Verbrauchswerte, ohne die Ladeeinschränkungen vollelektrischer Fahrzeuge mit sich zu bringen – insbesondere für alle, die weder zu Hause noch am Arbeitsplatz laden können.

Hinzu kommen ein gelungenes Design, eine umfangreiche Ausstattung und ein überzeugendes Fahrverhalten. Dass diese Eigenschaften weiterhin gefragt sind, zeigen die Zahlen: Zwischen Januar und August dieses Jahres wurden in Portugal 3.065 Toyota Yaris Cross zugelassen.

Die Preisliste beginnt bei 27.830 Euro für den 1.5 Hybrid mit 116 PS und reicht bis zu 35.320 Euro für die stärkste Ausführung mit 131 PS. Das Modell wurde gerade überarbeitet, die ersten Fahrzeuge werden Portugal in Kürze erreichen.

Tesla Model Y: ab 40.990 Euro

Erinnern Sie sich an die zuvor erwähnte Ausnahme? Hier ist sie: Unter den sechs meistverkauften SUV in Portugal ist der Tesla Model Y das einzige nicht kompakte Modell – und zugleich das einzige Elektroauto in dieser Liste.

Der Fall ist besonders interessant, denn der Model Y spielt in einer anderen Liga. Er ist grösser und teurer als alle anderen Fahrzeuge dieses Vergleichs, was ihn jedoch nicht daran gehindert hat, einen Platz unter den bevorzugten SUV der Portugiesinnen und Portugiesen einzunehmen.

Ausschlaggebend ist vor allem die Kombination aus Platzangebot, Technologie, Effizienz und Preis, die das amerikanische SUV seit seiner Markteinführung auszeichnet. Diese Stärken wurden mit der jüngsten Überarbeitung, die unter dem Namen Juniper bekannt ist, nochmals ausgebaut. Zwischen Januar und August 2026 wurden 2.777 Einheiten verkauft.

Der Tesla Model Y startet bei 40.990 Euro als Heckantriebsversion mit einer 60-kWh-Batterie und einer angegebenen Reichweite von bis zu 525 km. Der Model Y Premium verfügt über Allradantrieb und eine 75-kWh-Batterie, kommt laut Hersteller bis zu 622 km weit und kostet 53.990 Euro.

Citroën C3 Aircross: ab 18.940 Euro

Platz für bis zu sieben Personen und Kampfpreise: So lässt sich der Citroën C3 Aircross beschreiben. In dieser Generation ist er in jeder Hinsicht gewachsen und erreichte zwischen Januar und August dieses Jahres 2.552 Verkäufe.

Mit seinem robusten Auftritt und einem sehr funktionalen Innenraum setzt der C3 Aircross auf Raumangebot und Vielseitigkeit, um sich als familienorientiertes Fahrzeug zu positionieren. Darüber hinaus ist er mit Benzin-, Hybrid- und sogar Elektroantrieben erhältlich, wodurch er unterschiedliche Zielgruppen anspricht.

Eine Probefahrt macht jedoch schnell deutlich, dass Komfort für die französischen Ingenieure bei der Entwicklung dieses Modells eine zentrale Rolle spielte. Dafür nutzt der Wagen das bekannte Fahrwerk mit hydraulischen Anschlägen, das den Fahrkomfort auf der Strasse deutlich verbessert.

Diese Argumente werden durch den Preis zusätzlich unterstrichen, denn es handelt sich um das günstigste SUV dieser Liste: Die Version mit 1.2-Turbo-Motor, 100 PS und Handschaltung ist ab 18.940 Euro erhältlich. Der Hybridantrieb mit 110 PS beginnt bei 22.040 Euro, während die Elektrovarianten ab 25.390 Euro starten.

Renault Captur: ab 25.690 Euro

Der Renault Captur gehört seit einigen Jahren zu den beliebtesten SUV der Portugiesinnen und Portugiesen. Daran dürfte sich auch in diesem Jahr nichts ändern: Zwischen Januar und August 2026 wurden bereits 2.531 Einheiten des französischen Modells neu zugelassen.

Er tritt in einem zunehmend hart umkämpften Segment an, hat sich jedoch kontinuierlich weiterentwickelt. Das jüngste Facelift fiel zwar zurückhaltend aus, setzte aber an den entscheidenden Stellen an und verschafft dem Captur neue Argumente für die kommenden Jahre – vor allem beim Exterieurdesign und beim Technologieangebot im Innenraum.

Sein grösster Vorteil dürfte jedoch die Motorenpalette sein, die zu den umfassendsten im Segment zählt: Zur Wahl stehen Bifuel-Versionen mit Benzin und Autogas sowie 120 PS, Benziner mit 115 PS, Mildhybride mit 140 PS und ein E-Tech-Hybrid mit 160 PS, für den ein kombinierter Verbrauch von nur 4,4 l/100 km angegeben wird.

Die Preise beginnen bei 25.690 Euro für die Bifuel-Ausführung und reichen bis zu 33.290 Euro für die Hybridvariante E-Tech. Der TCe-Benziner mit 115 PS ist ebenfalls ab 25.690 Euro erhältlich.

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