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Neue Mercedes-Benz S-Klasse (W223): Technik, Sicherheit und Agilität

Silberne Mercedes-Benz Limousine W233 TECH im Showroom neben Ladestation, modern und elegant.

Nachdem wir vor einigen Wochen bereits den Innenraum der neuen Mercedes-Benz S-Klasse (W223) vorgestellt haben, folgen heute weitere Details zum „Flaggschiff“ der Stuttgarter Marke.

Im Mittelpunkt steht diesmal die Technik, mit der die S-Klasse aufwartet. Gemeint ist dabei nicht das bereits bekannte MBUX, das ebenfalls zum Technologieangebot gehören und in zweiter Generation eingesetzt wird.

Stattdessen geht es um die Sicherheits- und Fahrerassistenzsysteme des Mercedes-Benz-Topmodells sowie um sämtliche Lösungen, die Fahrverhalten und Agilität verbessern sollen.

Technologie für Dynamik und Komfort der Mercedes-Benz S-Klasse

Bei den Technologien für mehr Fahrdynamik, Komfort und Wendigkeit der neuen Mercedes-Benz S-Klasse gibt es zahlreiche Neuerungen.

Das optionale Fahrwerk E-ACTIVE BODY CONTROL nutzt fünf Multi-Core-Prozessoren, mehr als 20 Sensoren und eine Kamera. Mit seinem 48-V-Bordnetz passt es sich fortlaufend an die jeweilige Fahrbahnbeschaffenheit an.

Das System wertet die Fahrsituation etwa 1000 Mal pro Sekunde aus und kann die Dämpfung für jedes einzelne Rad separat einstellen.

Im Modus „COMFORT“ erfasst das System die Straße frühzeitig, damit das Fahrwerk Karosseriebewegungen möglichst wirksam verringern kann. Im Modus „CURVE“ neigt das vorausschauende System das Fahrzeug in Kurven, um den Komfort zu erhöhen.

Für mehr Agilität setzt die neue S-Klasse (W223) auf ein weiteres optionales System, das sie kompakter wirken lässt: die Hinterachslenkung. Sie verkleinert den Wendekreis um rund zwei Meter. Dadurch erreicht die Version mit langem Radstand einen Wendekreis von lediglich 11 m – ein Wert auf dem Niveau von Fahrzeugen des C-Segments.

… und für Sicherheit

Da bei einem Modell wie der Mercedes-Benz S-Klasse nicht allein Dynamik und Komfort zählen, bringt das deutsche Markenflaggschiff auch beim Thema Sicherheit zahlreiche Neuerungen mit.

So verfügt das zuvor erwähnte E-ACTIVE BODY CONTROL zusätzlich über die Funktion PRE-SAFE Impulse Side. Bei einem unmittelbar drohenden Seitenaufprall hebt dieses System die Karosserie kurzzeitig an. Dadurch wird die Aufprallenergie auf widerstandsfähigere Bereiche der Karosserie geleitet, was die Insassen schützen soll.

Doch damit nicht genug: Die neue S-Klasse übernimmt zahlreiche Lösungen aus dem Experimental Safety Vehicle (ESF) 2019 und erhält eine im Markt bislang einzigartige Option: Frontairbags für Fondpassagiere.

Auch bei den weiteren Sicherheitsfunktionen bietet die neue S-Klasse (W223) einiges: Beleuchtete Sicherheitsgurte erleichtern das Auffinden. Mithilfe des MBUX Interior Assistant kann eine Kamera zudem einen Kindersitz auf dem Beifahrersitz erkennen. Hinzu kommt ein zentraler Frontairbag, der bei einem Seitenaufprall verhindern soll, dass die beiden vorderen Insassen miteinander kollidieren.

Das Driving Assistance Package wurde ebenfalls um neue und überarbeitete Funktionen ergänzt. Der Active Blind Spot Assist warnt beispielsweise nicht mehr erst beim Öffnen der Tür, wenn ein Kollisionsrisiko mit einem anderen Fahrzeug besteht. Stattdessen erfolgt der Hinweis bereits dann, wenn sich die Hand des Fahrers oder Beifahrers dem Türgriff nähert.

Erwähnenswert sind außerdem die Verbesserungen beim Active Parking Assist für das Parken oder Rangieren bei niedrigen Geschwindigkeiten sowie beim optionalen Parking package mit 360°-Kamera. Neue Ultraschallsensoren, eine überarbeitete und intuitivere Bedienoberfläche sowie eine präzisere Erfassung möglicher Hindernisse oder anderer Verkehrsteilnehmer unterstützen die Manöver.

Beim Parking package mit 360°-Kamera erzeugen vier zusätzliche Kameras ein 3D-Bild des Bereichs rund um die S-Klasse. Außerdem können sie geeignete Parklücken besser erkennen.

Die neue Mercedes-Benz S-Klasse (W223) wird 2021 auf den Markt kommen.

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