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Aston Martin DB12 S: 700 PS für den britischen Super Tourer

Grüner Aston Martin DB12 S Power Sportwagen in einem modernen, gut beleuchteten Showroom.

Wie der Aston Martin DBX erhält nun auch der DB12 eine radikalere Ausführung mit dem Zusatz „S“. Ihr Anspruch: den Status des britischen Super Tourer noch weiter auszubauen.

Mit höherer Leistung, geschärftem Fahrverhalten und einem markanteren Auftritt bildet diese Variante die Spitze der DB-Familie. Sie verbindet Performance mit dem Luxus, für den die Modelle der britischen Marke bekannt sind.

700 PS und 800 Nm Drehmoment

Eine der zentralen Änderungen verbirgt sich unter der Motorhaube. Der neue Aston Martin DB12 S bleibt dem 4,0-Liter-Biturbo-V8 von AMG treu, verfügt jedoch über mehr Leistung.

Beim DB12 S steigt die Leistung gegenüber den 680 PS des regulären Modells auf 700 PS. Dadurch absolviert er den Sprint von 0 auf 96 km/h in 3,4 Sekunden und ist damit 0,1 s schneller als der DB12. Drehmoment und Höchstgeschwindigkeit bleiben hingegen unverändert bei 800 Nm beziehungsweise 325 km/h.

Nach Angaben der Marke geht ein Teil dieses Fortschritts vor allem auf die optimierte Launch-Control zurück: Gegenüber dem konventionellen Modell verkürzt sie die Schaltzeiten um mehr als 50%. Auch das Ansprechverhalten des Gaspedals wurde überarbeitet und reagiert nun direkter.

Um die zusätzlichen 20 PS des „S“ zu beherrschen, erhielt der britische GT weitere, mindestens ebenso wichtige Anpassungen. Das Fahrwerk wurde neu abgestimmt; ein steiferer hinterer Stabilisator sowie geänderte Sturzwerte sollen für mehr Stabilität in Kurven sorgen.

Noch aggressiveres Design des Aston Martin DB12 S

Optisch folgte Aston Martin bei der Entwicklung der sportlicheren DB12-Variante dem Grundsatz: „An einem erfolgreichen Team ändert man nichts.“

Die Designänderungen fallen dezent aus, einzelne Details stechen dennoch hervor. An der Front sorgt ein zweiteiliger Splitter dafür, dass das Modell optisch niedriger und breiter wirkt, während er zugleich die Aerodynamik optimiert.

Hinzu kommen zwei Luftauslässe in der Motorhaube, die sowohl eine funktionale als auch eine ästhetische Aufgabe erfüllen.

An den Flanken fallen die Seitenschweller und die 21-Zoll-Räder auf. Serienmäßig sind sie stets mit einer Carbon-Keramik-Bremsanlage kombiniert, deren Scheiben vorne 410 mm und hinten 360 mm messen. Gegenüber Stahlbremsen reduziert dieses System die ungefederten Massen um 27 kg.

Am Heck prägen ein neuer Spoiler und ein aggressiver gestalteter Stoßfänger das Bild. Letzterer integriert eine Edelstahl-Abgasanlage mit vier übereinander angeordneten Endrohren. Optional kann der Aston Martin DB12 S mit einer Titan-Abgasanlage bestellt werden, die weitere 11,7 kg Gewicht einspart.

Und im Innenraum?

Auch der Innenraum erhält Neuerungen, die jedoch zurückhaltender ausfallen. Auf der Mittelkonsole ist der Drehregler, der in der „normalen“ Version grau ausgeführt ist, im DB12 S rot gehalten. Die elektrisch verstellbaren Sportsitze mit 16 Einstellmöglichkeiten sind mit einer Kombination aus Alcantara und Leder bezogen.

Für den Klang im Innenraum sorgt ein Audiosystem mit Lautsprechern von Bowers & Wilkins, auch wenn es nicht so eindrucksvoll ist wie das „Brüllen“ eines aufgeladenen V8-Motors.

Wann kommt er?

Der neue Aston Martin DB12 S kann bereits als Coupé und Volante (Cabriolet) bestellt werden. Die ersten Auslieferungen sind für das erste Quartal 2026 vorgesehen.

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