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Die günstigsten neuen Elektroautos auf dem portugiesischen Markt

Hellblaues Elektroauto im Showroom mit modernem Design und abgerundeter Frontpartie, Modell Electric35K.

Diese Liste versammelt die günstigsten neuen Elektroautos auf dem portugiesischen Markt. Trotzdem zeigt sich schnell, dass die Preise fast aller Modelle für den Großteil der Käufer noch immer außer Reichweite liegen.

Dem Wachstum der Verkaufszahlen von Jahr zu Jahr hat das allerdings keinen Abbruch getan.

Die hohen Preise spiegeln vor allem die Kosten der Elektrotechnik wider, die weiterhin deutlich über denen der Verbrennungsmotoren liegt. Besonders großen Einfluss auf den Preis hat eine ihrer wichtigsten Komponenten: die Batterie.

Für den Rest des Jahrzehnts zeichnet sich ein Rückgang der Elektroautopreise ab. Mehrere Hersteller, darunter Volkswagen und Renault, haben weitere Modelle für unter 25.000 Euro ohne Förderung angekündigt.

Bis dahin sieht die Realität jedoch anders aus: Für diese Modellübersicht gilt eine Preisobergrenze von 35.000 Euro. Allerdings bieten mehrere Marken derzeit Verkaufsaktionen an, mit denen sich die hier genannten Preise um mehrere Tausend Euro senken lassen.

Dacia Spring: das günstigste Elektroauto

Ab 19.600 Euro

Der Dacia Spring ist mit großem Abstand das preiswerteste Elektroauto auf dem portugiesischen Markt. Angeboten wird er insgesamt in drei Ausführungen: Essential, Expression und als Nutzfahrzeug Cargo.

Unabhängig von der Ausführung treibt den Spring ein Elektromotor mit 44 PS und 125 Nm an. Im ECO-Modus leistet er 30 PS. Die kleine Batterie mit 27,4 kWh ermöglicht laut WLTP eine kombinierte Reichweite von 230 km; im WLTP-Stadtzyklus sind es 305 km.

An einer Gleichstrom-Schnellladesäule mit 30 kW ist die Batterie in weniger als einer Stunde zu 80 % geladen. Eine vollständige Ladung dauert an einer 7,4-kW-Wallbox bis zu fünf Stunden, an einer 3,7-kW-Steckdose ungefähr 8 Stunden und 30 Minuten und an einer 2,3-kW-Steckdose weniger als 14 Stunden.

Smart EQ fortwo

Ab 23.160 Euro

Seit 2020 gibt es den Smart EQ fortwo ausschließlich als Elektroauto. Aktuell ist er das einzige Modell der deutschen Marke, das noch verkauft wird. Der forfour wird nicht mehr angeboten, während der neue #1 erst Anfang 2023 erscheint.

Der Antrieb des EQ fortwo besteht aus einem 60 kW (82 PS) starken Elektromotor und einer Lithium-Ionen-Batterie mit 17,6 kWh. Damit sind zwischen zwei Ladevorgängen bis zu 159 km möglich.

Dank der kleinen Batterie fallen die Ladezeiten kurz aus. Mit dem serienmäßigen 4,6-kW-Bordlader benötigt der EQ fortwo an einer Haushaltssteckdose sechs Stunden für eine vollständige Ladung. An einer Wallbox dauert dies lediglich 3,5 Stunden.

Optional lässt sich ein 22-kW-Bordlader wählen. Er verkürzt die Ladezeit und bringt die Batterie in nur 40 Minuten von 10 % auf 80 % ihrer Kapazität.

Renault Twingo Electric

Ab 25.820 Euro

Bis zum Erscheinen des Dacia Spring war der Renault Twingo Electric das günstigste Elektroauto auf dem Markt. Diesen Titel trägt er inzwischen nicht mehr, zählt aber weiterhin zu den preiswertesten Einstiegen in die Elektromobilität.

Den Twingo Electric gibt es als Techno und Urban Night. Sein Elektromotor treibt die Hinterräder an und liefert 60 kW (82 PS) sowie 160 Nm Drehmoment. Mit der 22-kWh-Batterie beträgt die Reichweite 190 km; im Stadtverkehr steigt sie nach WLTP auf 270 km.

Eine vollständige Ladung an einer einphasigen 2,3-kW-Steckdose dauert 15 Stunden. An einer Green-Up-Steckdose oder einer einphasigen Wallbox mit 3,7 kW sind es acht Stunden, an einer 7,4-kW-Wallbox nur halb so viel, also vier Stunden. An einer 11-kW-Ladestation benötigt der Twingo Electric 3 Stunden und 15 Minuten, an einer mit 22 kW sind es 1 Stunde und 30 Minuten.

Fiat 500

Ab 26.500 Euro

In seiner neuen Generation hat sich der Fiat 500 neu erfunden: Er fährt ausschließlich elektrisch und ist in drei Karosserievarianten erhältlich. Zur Wahl stehen das Schrägheck, das Cabrio 500C und die ungewöhnliche Version 3+1 mit einer zusätzlichen kleinen, gegenläufig öffnenden Seitentür auf der Beifahrerseite.

Zwei Antriebe stehen zur Auswahl: 70 kW (95 PS) mit einer 23,8-kWh-Batterie oder 87 kW (118 PS) mit 42 kWh. Für die erste Variante werden 180 km Reichweite angegeben, in der Stadt 240 km. Die zweite schafft im kombinierten WLTP-Zyklus 320 km und im Stadtzyklus 400 km.

Mit der größeren Batterie lädt der 500 mit bis zu 85 kW Gleichstrom. Von 0 auf 80 % dauert es dann 35 Minuten. An einer Wallbox mit bis zu 7,4 kW benötigt eine vollständige Ladung sechs Stunden. Die Versionen mit kleinerer Batterie unterstützen das Schnellladen nur mit bis zu 50 kW.

Opel Corsa-e

Ab 31.395 Euro

Der Opel Corsa-e wird in den vier Ausstattungslinien Edition, Business, Elegance und GS Line angeboten. Er ist nicht nur die elektrische Variante der Corsa-Baureihe, sondern auch deren leistungsstärkste.

Sein Elektromotor liefert 100 kW (136 PS) und 260 Nm. Die 50-kWh-Batterie ermöglicht nach Effizienzverbesserungen in diesem Jahr eine Reichweite von 359 km statt zuvor 337 km.

Das Laden der Batterie an einer Haushaltssteckdose dauert zwischen 25 Stunden bei 1,8 kW und 5 Stunden und 15 Minuten bei 11 kW. An einem 50-kW-Ladegerät lassen sich in 19 Minuten 100 km Reichweite nachladen. Mit 100 kW reichen 30 Minuten, um die Batterie von 0 auf 80 % zu bringen.

Nissan Leaf

Ab 33.400 Euro

Der Nissan Leaf braucht kaum eine Vorstellung: Er gehörte zu den Pionieren auf dem Markt moderner Elektroautos. Zudem ist er eines der wenigen Elektroautos unter 35.000 Euro auf dem portugiesischen Markt, die weder Stadt- noch Kleinwagen sind.

Das japanische Modell gibt es in sechs Ausstattungslinien: Acenta, N-Connecta, Tekna, E+Acenta, E+ N-Connecta und E+ Tekna. Unter der festgelegten Preisgrenze bleiben allerdings nur die ersten beiden.

Beide besitzen eine 40-kWh-Batterie, die einen Elektromotor mit 110 kW (150 PS) versorgt und eine maximale Reichweite von 270 km ermöglicht. Die Leaf-Varianten mit 62-kWh-Batterie und 217 PS kommen auf 385 km, kosten aber mehr als 35.000 Euro.

Die 40-kWh-Batterie des Leaf lässt sich an einer 3-kW-Steckdose in 16 Stunden laden, an einer 6-kW-Steckdose in acht Stunden. Ein Schnellladegerät bringt sie in 40 Minuten auf 80 % ihrer Kapazität.

Renault Zoe

Ab 33.550 Euro

Der Renault Zoe gehörte zu den ersten elektrischen Kleinwagen und hat sich seitdem in Europa und Portugal als eines der meistverkauften Elektroautos etabliert.

Das französische Modell wird in drei Versionen angeboten: E.V. 40 R110 Equilibre, E.V. 50 R110 Equilibre und E.V. 50 R135 Evolution.

Unter der Preisobergrenze von 35.000 Euro bleiben nur der E.V. 40 R110 und der E.V. 50 R110. Beide verfügen über einen Motor mit 80 kW (109 PS) und 225 Nm Drehmoment.

Der Unterschied liegt in der Batteriegröße: Beim Zoe E.V. 40 R110 beträgt sie 41 kWh, beim Zoe E.V. 50 R110 sind es 52 kWh. Daraus ergeben sich Reichweiten von 313 km beziehungsweise 395 km.

An einer gewöhnlichen 2,2-kW-Steckdose dauert das Laden von 0 auf 100 % einen ganzen Tag. An einer 7-kW-Wallbox ist die Batterie über Nacht vollständig geladen. Eine 22-kW-Ladestation liefert in einer Stunde 120 km zusätzliche Reichweite, ein Schnellladegerät mit bis zu 50 kW in 30 Minuten weitere 150 km.

MG ZS EV

Ab 33.800 Euro

Früher war MG vor allem für sportliche Modelle bekannt. Die „neue“ Marke gehört heute zur chinesischen SAIC und ist inzwischen auch in Portugal vertreten. Elektroautos bilden bereits einen der wichtigsten Teile ihres Angebots. Eines davon ist der MG ZS EV, ein Kompakt-SUV, das auch als Benziner erhältlich ist.

Die Elektroversion des ZS EV gibt es mit einer Lithium-Eisenphosphat-Batterie mit 50 kWh oder einer Lithium-Ionen-Batterie mit 70 kWh. Weniger als 35.000 Euro kosten jedoch nur die Ausführungen mit dem kleineren Akku.

Interessanterweise ist die Version mit 50-kWh-Batterie zugleich die stärkste der Baureihe: Sie leistet 130 kW (177 PS), während die Variante mit größerer Batterie auf 115 kW (156 PS) kommt.

Der MG ZS EV mit 50 kWh erreicht 320 km Reichweite. An einer 7,4-kW-Steckdose dauert eine vollständige Ladung sieben Stunden; am Schnellladegerät reichen 40 Minuten für den Ladevorgang von 0 auf 80 %.

Peugeot e-208

Ab 34.120 Euro

Den Abschluss dieser Liste bildet der Peugeot e-208, der 2021 zu den meistverkauften Elektroautos in Portugal zählte.

Technisch entspricht er vollständig seinem „deutschen Cousin“, dem Corsa-e. Der e-208 bietet daher 100 kW (136 PS), 260 Nm und eine Batterie mit 50 kWh. Nach einigen Verbesserungen im vergangenen Jahr schafft der Peugeot e-208 mit einer Ladung bis zu 362 km und damit 22 km mehr als zuvor.

Beim Laden akzeptiert das französische Modell bis zu 100 kW. Damit lässt sich die Batterie in nur 30 Minuten von 0 auf 80 % laden. An einem normalen Ladegerät mit 7,4 kW dauert eine vollständige Ladung acht Stunden, an einer dreiphasigen 11-kW-Steckdose verkürzt sich die Zeit auf 5 Stunden und 15 Minuten.

Die „lobenden Erwähnungen“

Nicht in der Liste vertreten, aber mit einem Grundpreis relativ nahe an 35.000 Euro liegen zwei Elektroautos, die zu den interessantesten Modellen beim Fahren zählen: der MINI Cooper SE und der Mazda MX-30.

Der Cooper SE kostet mindestens 37.350 Euro und leistet 184 PS. Seine Batterie mit 32,6 kWh ermöglicht eine Reichweite zwischen 226 km und 233 km.

Der Mazda MX-30 ist ab 37.317 Euro erhältlich. Seine 35,5-kWh-Lithium-Ionen-Batterie erlaubt bis zu 200 km Reichweite, im Stadtverkehr 265 km. Sie versorgt einen Motor mit 145 PS und 271 Nm.

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