Peugeot startet mit der Vorstellung des überarbeiteten 408 auf dem Brüsseler Autosalon ins Jahr 2026. Das 2023 eingeführte Modell erhält ein neues Design, technische Verbesserungen und eine Plug-in-Hybrid-Variante, die innerhalb der Modellpalette der französischen Marke exklusiv bleibt.
Ins Auge fällt vor allem die neue Front: Sie wirkt wie vom 308 übernommen, der erst vor wenigen Monaten ähnlich überarbeitet wurde und den wir bereits fahren konnten.
Die Leuchten sind nun zweigeteilt. Oben an der Front zeigt sich auf jeder Seite eine neue LED-Lichtsignatur mit „drei Krallen“, die durch kleinere Leuchtsegmente „verbunden“ sind. Weiter unten sitzen die Hauptscheinwerfer, je nach Ausführung als Full-LED- oder Matrix-LED-Technik. Sie sind in den großzügigen seitlichen Aussparungen des neu gestalteten Stoßfängers „getarnt“.
Erstmals trägt der Wagen vorne ein beleuchtetes Logo; am Heck leuchtet außerdem der Schriftzug „Peugeot“. Hinzu kommen neue, exklusive 19-Zoll-Adakite-Felgen für Hybrid und Plug-in Hybrid. In der Ausstattung GT gehören sie zur Serie, für Allure sind sie optional erhältlich.
Mehr Technik im Peugeot 408
Während sich außen einiges verändert, bleibt der Innenraum des Peugeot 408 2026 nahezu unverändert. Prägend ist weiterhin das umstrittene i-Cockpit mit zwei jeweils 10 Zoll großen Bildschirmen: einem für die Instrumentenanzeige und einem Touchscreen für das Infotainmentsystem.
Unter dem zentralen Bildschirm liegen fünf i-Toggles. Sie bieten individuell belegbare Kurzbefehle für Funktionen wie Navigation, Multimedia und Kontakte. Für die Ambientebeleuchtung stehen acht Farben zur Wahl.
Die Vordersitze sind AGR-zertifiziert und lassen sich optional mit elektrischer Verstellung, pneumatischer Massage und Heizung ausstatten. Im Fond fällt das Platzangebot großzügig aus: Für die Knie stehen 183 mm zur Verfügung. Je nach Sitzkonfiguration fasst der Kofferraum zwischen 536 und 1611 Litern.
Bei Konnektivität und Sicherheit bietet der überarbeitete 408 zahlreiche Fahrassistenten sowie Over-the-Air-Updates und die Einbindung von Apple CarPlay und Android Auto. Über die App MyPEUGEOT lassen sich Fahrzeugfunktionen überwachen und steuern. Die elektrischen Peugeot 408 (E-408) verfügen zusätzlich über einen Reiseplaner, Batterie-Vorkonditionierung, Plug & Charge und Vehicle-to-Load (V2L).
Exklusiver Plug-in-Hybrid mit 240 PS
Das Antriebsangebot bleibt bis auf eine bemerkenswerte Ausnahme weitgehend gleich: den Plug-in-Hybrid. Hybrid mit 48-Volt-Mildhybridtechnik und E-408 werden unverändert übernommen, während der 408 Plug-in Hybrid nun eine kombinierte Höchstleistung von 240 PS erreicht – 15 PS mehr als bisher. Laut Peugeot bleibt dieser Antrieb dem 408 vorbehalten; die Plug-in-Hybride von 308 und 3008 kommen beispielsweise auf 195 PS.
Alle Antriebe des Peugeot 408 2026 im Überblick:
- 408 Hybrid – 1,2-Liter-Turbobenziner mit 136 PS; Elektromotor mit 21 kW (29 PS); kombinierte Höchstleistung 145 PS; e-DCS6-Getriebe.
- 408 Plug-in Hybrid – 1,6-Liter-Turbobenziner mit 180 PS; Elektromotor mit 92 kW (125 PS); kombinierte Höchstleistung 240 PS; Batterie mit 14,6 kWh; elektrische Reichweite 85 km im WLTP-Stadtzyklus; e-DCS7-Getriebe.
- E-408 – 157 kW (213 PS), 343 Nm Drehmoment; Batterie mit 58,2 kWh; Reichweite 456 km im kombinierten WLTP-Zyklus.
Der E-408 kann mit Gleichstrom (DC) an Schnellladesäulen mit bis zu 120 kW geladen werden. Damit steigt der Batteriestand in rund 30 Minuten von 20 auf 80 Prozent. Beim 408 Plug-in Hybrid lässt sich die Batterie an einer 7,4-kW-Wallbox (32 A) oder mit dem optionalen einphasigen 7,4-kW-Bordladegerät in etwa 2 Stunden und 5 Minuten vollständig laden.
Wann kommt er?
Der überarbeitete Peugeot 408 soll in den kommenden Monaten auf den Markt kommen. Preise für Portugal wurden noch nicht bekannt gegeben. Gefertigt wird er weiterhin im französischen Mulhouse. Wie bei anderen Stellantis-Modellen gibt es für Fahrzeug und Batterie eine Garantie von bis zu 8 Jahren oder 160.000 km.
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