Nach der Vorstellung des Kia EV3 Anfang dieses Jahres in Deutschland, bei der wir euch das Modell ausführlich im Video zeigen konnten, sind es nur noch wenige Wochen bis zu seinem Marktstart.
Für Kia dürfte es die wichtigste Markteinführung des Jahres in Europa sein. Mit dem EV3 steigt die südkoreanische Marke in das Segment der vollelektrischen Kompakt-SUV ein, das zu den am stärksten wachsenden Bereichen des europäischen Marktes gehört.
Die technischen Eckdaten zu Reichweite, Leistung und Technologie sind bereits bekannt. Offen blieb eine ebenso wichtige Frage: Was kostet der Kia EV3 in Portugal?
Drei Ausstattungsvarianten für den Kia EV3
In Portugal beginnt der Verkauf des Kia EV3 bereits im November. Zur Wahl stehen die Ausstattungslinien Drive, Tech und GT-Line. Schon die Einstiegsversion soll laut Kia umfangreich ausgestattet sein.
Die Preise für die Modellpalette in Portugal setzen sich wie folgt zusammen:
Für Unternehmen ist dabei wichtig, dass die Mehrwertsteuer bei vollelektrischen Fahrzeugen vollständig abzugsfähig ist. Dadurch beginnt der Preis des EV3 bei 30.447 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Die Einführungskampagne der Marke in Portugal ist in diesen Beträgen nicht berücksichtigt.
Zwei Batterien zur Wahl
Bei Batteriekapazität und Reichweite bietet Kia den EV3 in zwei Ausführungen an: Standard Range und Long Range. Beide verfügen über Frontantrieb und denselben Elektromotor mit 150 kW (204 PS) und 283 Nm.
Im Standard Range kommt eine Batterie mit 58,3 kWh zum Einsatz. Der Long Range erhält den größeren Akku mit 81,4 kWh.
Daraus ergibt sich für den Standard Range eine angegebene Reichweite von bis zu 410 km. Für den Long Range verspricht Kia maximal 600 km – ein Referenzwert in diesem Segment.
Bei den Fahrleistungen nennen beide Versionen 7,5 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt jeweils 170 km/h.
Laden
Der Kia EV3 nutzt eine 400-Volt-Elektroarchitektur. Damit kann der Standard Range mit Gleichstrom (DC) bis zu 102 kW laden, während der Long Range bis zu 128 kW erreicht. Laut Kia ermöglicht die Ladekurve eine Aufladung von 10 auf 80 % in 31 Minuten.
Beim Laden mit Wechselstrom (AC) sind beide Varianten auf 11 kW begrenzt. Kia hat allerdings bestätigt, dass der EV3 ab 2026 optional mit bis zu 22 kW laden können wird.
Drei Bildschirme und viel Platz
Im Innenraum verfügt der EV3 über eine fast 30 Zoll große Bildschirmeinheit: Das Kombiinstrument und der Multimedia-Bildschirm messen jeweils 12,3 Zoll, das Klimabedienfeld 5 Zoll. Zusätzlich lässt sich ein Head-up-Display mit ebenfalls 12,3 Zoll bestellen.
Damit ist das Technikangebot noch nicht erschöpft. Der EV3 verfügt außerdem über eine integrierte Spracherkennung mit ChatGPT-Anbindung.
Auch das Platzangebot an Bord soll großzügig ausfallen. Kia bezeichnet den EV3 als das breiteste Modell seines Segments.
Der Kofferraum fasst 460 Liter; bei umgeklappten Rücksitzen wächst das Ladevolumen auf bis zu 1250 Liter. Unter der Motorhaube gibt es zudem ein vorderes Staufach mit weiteren 25 Litern.
Schon bald werden wir Gelegenheit haben, den neuen Kia EV3 zu fahren. Bleibt bei Razão Automóvel dran.
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