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Mitsubishi ASX 2024: Das bringt die Modellpflege

Roter Mitsubishi ASX 2024 SUV in einem modernen Autohaus, von vorne rechts aufgenommen.

Der Mitsubishi ASX ist noch keine zwei Jahre auf dem Markt und wurde bereits überarbeitet. Wir sind nach Vianen in den Niederlanden gefahren, um herauszufinden, was sich alles geändert hat.

Die vergleichsweise frühe Modellpflege könnte mit der ebenfalls kürzlich erfolgten Überarbeitung des Renault Captur zusammenhängen, von dem der ASX direkt abgeleitet ist.

Wie bei seinem „Bruder“ fallen auch beim ASX 2024 die größten optischen Änderungen an der Front auf. Er übernimmt dieselben Scheinwerfer, die jedoch durch den markentypischen Kühlergrill „Dynamic Shield“ voneinander getrennt sind.

Am Heck hat sich dagegen kaum etwas verändert. Hier trägt der ASX C-förmige Rückleuchten mit Voll-LED-Technik.

Mitsubishi ASX 2024: Mehr Technik

Abgesehen vom „neuen Gesicht“ betreffen die übrigen Neuerungen vor allem die Technik. Besonders hervorzuheben ist die Integration verschiedener Google-Funktionen: Dazu gehören die Anwendungen und Dienste Google Assistant und Google Maps sowie weitere Angebote über Google Play. Auch Apple CarPlay und Android Auto sind verfügbar, außerdem lassen sich Software-Updates aus der Ferne aufspielen.

Im Innenraum bestimmt weiterhin der vertikale 10,4-Zoll-Bildschirm des Infotainmentsystems das Bild. Ergänzt wird er durch ein Display vor dem Fahrer, das als Instrumententafel dient. In der Ausstattung Intense misst es 7 Zoll, bei der Hybridversion wächst es auf 10 Zoll. Zur verfügbaren Ausstattung gehört unter anderem eine kabellose Lademöglichkeit für Smartphones.

Beim Platzangebot und den Möglichkeiten zur variablen Nutzung des Innenraums gibt es keine Änderungen. So verfügt der Mitsubishi ASX 2024 weiterhin über verschiebbare Rücksitze, mit denen sich das Kofferraumvolumen zwischen 332 Litern nach VDA und 401 Litern variieren lässt.

Wie angesichts der neuen Sicherheitsvorschriften der Europäischen Union (EU) zu erwarten war, wurde das Angebot an Fahrassistenzsystemen erweitert. Zur Serienausstattung zählen nun unter anderem ein Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer, Parksensoren vorne und hinten, eine Rückfahrkamera sowie ein Spurhalteassistent.

Welche Motoren stehen zur Wahl?

In Portugal bleibt der Dreizylinder mit einem Liter Hubraum (1.0 MPI-T) und 90 PS der Einstiegsmotor des Modells.

Darüber rangiert ein 1,3 Liter großer Vierzylinder-Turbomotor namens 1.3 DI-T. Er ist in zwei Leistungsstufen erhältlich: mit 140 PS und manuellem Sechsganggetriebe oder mit 160 PS und einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Beide Varianten sind mit einem Mildhybridsystem kombiniert.

Darüber hinaus gibt es einen Hybridantrieb, der nicht an einer Steckdose geladen werden muss. Er verbindet einen 1,6-Liter-Benziner mit zwei Elektromotoren und einem automatischen Multimode-Getriebe. Die kombinierte Leistung beträgt 145 PS, die Reichweite liegt bei bis zu 900 km.

Mit dieser elektrifizierten und zugleich sparsamsten Variante des ASX 2024 lassen sich laut Mitsubishi bis zu 80 % der Fahrten in der Stadt rein elektrisch zurücklegen. Gegenüber einem vergleichbaren Verbrennungsmotor soll sich dadurch bis zu 40 % Kraftstoff einsparen lassen.

Wann kommt er?

Die Produktion des überarbeiteten ASX im Renault-Werk in Valladolid in Spanien beginnt ab Mai. Die Markteinführung ist für Juni dieses Jahres vorgesehen. Preise wurden bislang noch nicht bekannt gegeben.

Neben diesem Modell hat Mitsubishi kürzlich auch die Rückkehr des Outlander nach Europa angekündigt. Mit dem neuen Modell konnten wir bereits unter ganz besonderen Bedingungen erste Erfahrungen sammeln:

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