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Ford Kuga PHEV: So leise ist der Innenraum

Weißer Ford Kuga PHEV SUV in modernem, hellem Ausstellungsraum mit großen Fenstern und minimalistischer Einrichtung.

Autos sind heute unbestreitbar leiser als je zuvor. Um zu zeigen, wie deutlich sich das Geräuschniveau verbessert hat, untersuchte Ford seinen Kuga als Plug-in-Hybrid: Bei rund 50 km/h wurde der Lärm im Innenraum gemessen und den Werten mehrerer historischer Modelle gegenübergestellt.

Die Auswahl des US-Herstellers wirkt dabei fast wie eine kleine Zeitreise: Ford Anglia von 1966, Ford Cortina von 1970, Ford Granada von 1977, ein Ford Cortina von 1982 und schließlich der Ford Mondeo aus dem Jahr 2000.

Die Ergebnisse entsprechen den Erwartungen und sind auch im hervorgehobenen Video zu sehen und zu hören. Der Anglia erreichte 89,4 dB(A), der erste Cortina 80,9 dB(A), der Granada 82,5 dB(A), der jüngere Cortina 78,5 dB(A) und der Mondeo 77,3 dB(A). Der neue Kuga PHEV kam dagegen auf deutlich niedrigere 69,3 dB(A).

Ford Kuga PHEV: Weniger Geräusche über die Jahrzehnte

Über die Jahrzehnte hinweg zeigt sich klar, dass die Geräuschkulisse im Fahrzeuginneren gesunken ist. Mechanische Geräusche sowie Wind- und Abrollgeräusche werden zunehmend besser gedämpft.

Mit der wachsenden Verbreitung von Elektro- und elektrifizierten Fahrzeugen wie dem neuen Ford Kuga Plug-in-Hybrid, die ausschließlich mit dem leisen Elektromotor fahren können, steigt der Anspruch an einen noch ruhigeren Innenraum zusätzlich.

Whisper Strategy oder die Flüsterstrategie

Um besonders leise Fahrzeuge zu entwickeln, verfolgt Ford die auffällig benannte Flüsterstrategie, die sogenannte Whisper Strategy. Sie umfasst zahlreiche Maßnahmen, darunter auch sehr kleine Details, die gemeinsam den akustischen Komfort an Bord verbessern.

Ein Beispiel sind die perforierten Seitenwangen der Ledersitze im Kuga Vignale, der luxuriösesten SUV-Ausführung. Damit wurde die gesamte Fläche glatter Oberflächen im Innenraum verringert. Die Materialien tragen folglich dazu bei, Geräusche zu absorbieren, statt sie zurückzuwerfen.

Maßnahmen gegen Wind- und Abrollgeräusche

Gegen aerodynamische Geräusche und Reifengeräusche erhielt der Ford Kuga aerodynamische Schallschilde unter der Karosserie. Für die Verringerung der Abrollgeräusche testete Ford über zwei Jahre hinweg 70 verschiedene Reifen auf unterschiedlichsten Fahrbahnbelägen und bei verschiedenen Geschwindigkeiten. Ziel war der beste Kompromiss aus Geräuschentwicklung, Komfort und Haftung.

Auch die Kanäle hinter den Außenverkleidungen, durch die Kabel, Leitungen und weitere Komponenten verlaufen, wurden schmaler ausgeführt. Dadurch wird der Luftstrom in ihrem Inneren begrenzt.

Der Ford Kuga PHEV verfügt außerdem über eine Technologie namens aktive Geräuschunterdrückung. Sie arbeitet ähnlich wie Kopfhörer: Unerwünschte Geräusche im Innenraum werden erkannt und durch eine entgegengesetzte Schallwelle neutralisiert, die über die Lautsprecher des B&O Sound System ausgegeben wird.

Diese und weitere Maßnahmen ermöglichen dem Ford Kuga PHEV in kontrollierten Tests – anders als im Video zu sehen – einen Geräuschpegel von nur 52 dB(A) im Innenraum.


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