Mercedes-Benz weiss – wie die konkurrierenden Premiumhersteller – genau, weshalb Käufer bestimmte Autos wählen. „Der vollelektrische neue GLA ist das erste Modell im Mercedes-Benz-Kompaktsegment mit dem neuen ikonischen Kühlergrill.“
Der neue GLA wird sowohl elektrisch als auch als Hybrid angeboten und trägt damit einen Grill, der sonst den grossen, noblen Mercedes-Benz-Modellen vorbehalten ist. Chrom, animierte Micro-LED-Leuchten, beleuchtete Sterne und ein Hauch Luxus ziehen nun auch in die kleinere Baureihe ein.
Mercedes-Benz GLA: Grösseres Format und markanter Auftritt
Wirklich klein ist der GLA allerdings längst nicht mehr: Mercedes hat ihm bildlich gesprochen mehr Protein verabreicht. Gegenüber dem Vorgänger ist er flacher, länger und breiter und verfügt über „muskulöse Schultern und bündig eingesetzte Räder“.
Die Räder sind in Grössen von 45,7 bis 50,8 cm erhältlich – 50,8-cm-Räder an einem Kompaktauto! Obwohl die grundsätzliche Silhouette an das vorherige Modell erinnert, wirkt der neue GLA diesmal kompakter.
Elektrischer Mercedes-Benz GLA mit bis zu 657 km Reichweite
Bei den Antrieben reicht das Angebot vom Elektroantrieb mit 58-kWh-Batterie und 222 PS im GLA 200 über den GLA 250+ mit 268 PS bis zum besonders elektrischen GLA 350 4Matic mit knapp 350 PS. Letzterer beschleunigt in 5,4 s von 0 auf 100 km/h.
Die beiden stärkeren Modelle erhalten eine grössere NMC-Batterie mit 85 kWh. Eines davon – Mercedes verrät nicht, welches, doch vermutlich ist es der 250+ – soll mit einer Ladung bis zu 657 km weit kommen. Sämtliche Varianten basieren auf einer 800-Volt-Architektur.
Für 2027 wurde zudem eine weitere Elektroversion mit 71-kWh-Batterie angekündigt, ebenso wie ein GLA-Hybrid mit 1,5-Liter-Benzinmotor. Diese Ausführung nutzt einen „neu entwickelten“ Vierzylinder, eine 1,3-kWh-Batterie sowie einen kleinen Elektromotor, der das Auto ausschliesslich elektrisch antreiben kann. Geplant sind Versionen mit Front- und Allradantrieb.
MBUX Superscreen und neu gestalteter Innenraum
Selbstverständlich verfügt jeder GLA über zahlreiche Fahrprogramme wie Eco, Comfort und Sport, die die üblichen Einstellungen für Lenkung, Antrieb, Fahrwerk und Bremsen anpassen. Hinzu kommen viel Technik, darunter etwas namens „künstliche Intelligenz“ – mal sehen, ob sich das durchsetzt –, zahlreiche Kameras, Radare und Sensoren, Assistenzsysteme sowie ein vollständig neu gestalteter Innenraum.
Dort dominieren – Überraschung! – riesige Bildschirme. Optional ist der MBUX Superscreen erhältlich, der sich über die gesamte Breite des Armaturenbretts erstreckt. Er setzt sich aus einem 10,25-Zoll-Fahrerdisplay, einem 14-Zoll-Touchscreen in der Mitte und einem 14-Zoll-Passagierdisplay zusammen. Wer nicht möchte, dass der Beifahrer irgendetwas bedient, erhält an dieser Stelle eine Zierleiste in Glasoptik.
Dieses Bildschirmensemble wird naturgemäss von hochmodernen Chips betrieben, lässt sich personalisieren und sogar per Sprache ansprechen. Die bisherigen runden Lüftungsdüsen an den Aussenseiten sind grösser geworden und erinnern nun an Düsenantriebe. Dazu kommen ein neues Lenkrad, Ambientebeleuchtung, eine optionale Burmester-Stereoanlage, zusätzliche Geräuschdämmung sowie zahlreiche Ausstattungspakete, die den Geldbeutel erleichtern und den GLA individueller machen sollen.
Preise des Mercedes-Benz GLA in Deutschland
Zu den Preisen in Grossbritannien gibt es noch keine Angaben. In Deutschland startet der neue GLA jedoch bei 48.599 € als 200, bei 54.978 € als 250+ und bei 58.107,70 € als 350 4Matic.
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