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Portugals Automarkt im Februar 2026: Peugeot führt vor Mercedes-Benz und BMW

Weißes sportliches Elektroauto mit LED-Scheinwerfern in einem modernen Ausstellungsraum.

Portugals Automarkt wächst im Februar

Nach dem zweiten Monat des Jahres setzte der portugiesische Automarkt seinen bereits im Januar begonnenen Wachstumskurs fort. Nach Angaben des portugiesischen Automobilverbands ACAP legten die Pkw-Neuzulassungen im Februar um 5,5 % auf 20.541 Fahrzeuge zu.

Über alle leichten und schweren Fahrzeuge hinweg fiel der Zuwachs gegenüber 2025 mit 1,8 % deutlich geringer aus. Insgesamt wurden 23.408 Einheiten zugelassen. Das langsamere Wachstum ist vor allem auf den starken Rückgang bei den leichten Nutzfahrzeugen zurückzuführen: Ihre Zulassungen sanken um 25,3 %. Auch schwere Nutzfahrzeuge zur Güterbeförderung beendeten den Monat im Minus, allerdings mit einem geringeren Rückgang von 1,2 %.

Kräftiger fiel das Wachstum seit Jahresbeginn aus: In den ersten beiden Monaten 2026 stieg der Gesamtmarkt um 8,6 % auf 43.450 Fahrzeuge.

Die zehn meistverkauften Automarken

An der Spitze stand im Februar erwartungsgemäß erneut Peugeot. Die französische Marke, die den portugiesischen Markt seit fünf Jahren anführt, kam auf 2.425 Zulassungen. Gegenüber Februar 2025 bedeutete das allerdings ein leichtes Minus von 1,2 %.

Dahinter folgte Mercedes-Benz mit 1.451 Fahrzeugen und einem nahezu unveränderten Ergebnis von +0,1 %. BMW setzte seinen Wachstumskurs mit 1.295 Zulassungen und einem Plus von 3,5 % fort.

Besonders auffällig waren im Februar Opel und Tesla. Opel verzeichnete mit 1.282 Fahrzeugen einen Sprung um 70,3 % und damit einen der größten Zuwächse unter den zehn führenden Marken. Für einen Podiumsplatz reichte es knapp nicht. Tesla legte noch stärker zu: Mit +112,1 % und 1.160 Neuzulassungen erreichte die Marke Rang sieben und lag damit vor Volkswagen, Renault und Toyota.

Nissan (+22,6 %), Citroën (+38,1 %) und Volkswagen (+12,8 %) schlossen den zweiten Jahresmonat ebenfalls mit Zuwächsen ab. Dagegen mussten Renault (-36,8 %) und Toyota (-10,5 %) deutliche Verluste hinnehmen. Renault verzeichnete den stärksten Rückgang unter den zehn meistverkauften Marken.

Chinesische Marken und weitere Veränderungen

Außerhalb der ersten zehn Plätze fielen die chinesischen Marken auf: MG wuchs um 187,7 %, XPeng um 98,3 % und Dongfeng um 114,3 %. Dabei ist jedoch zu beachten, dass diese Marken mit Ausnahme von MG im Jahr 2025 von weniger als 100 Zulassungen ausgingen.

BYD steigerte sich um 32,7 % auf 467 Zulassungen und überholte damit unter anderem Audi, Skoda und FIAT. Allerdings hat sich das Wachstumstempo abgeschwächt. Zu den Marken mit besonders starken Zuwächsen gehörte auch Polestar mit einem Plus von 72 %.

Zu den größten Rückgängen des Monats zählten dagegen Smart (-63,5 %), Alfa Romeo (-60,7 %), Dacia (-60,2 %) und Mitsubishi (-42 %).

Wie sieht die Bilanz seit Jahresbeginn aus?

Für Januar und Februar zusammen bleibt Peugeot mit 5.047 Fahrzeugen und einem Wachstum von 30,3 % komfortabel an der Spitze. Trotz des leichten Rückgangs im Februar sichert der starke Jahresauftakt den Vorsprung.

Auch Mercedes-Benz und BMW entwickeln sich weiterhin beständig: Beide halten ihre Plätze und verbuchen seit Jahresbeginn Zuwächse von mehr als 13 %.

Schwieriger gestaltet sich der Start ins Jahr 2026 für Toyota und Renault. Ihre Zulassungen gingen um 11,9 % beziehungsweise 28,3 % zurück.

MG schaffte es in der Jahresbilanz mit 1.538 Fahrzeugen und einem Plus von 189,1 % unter die zehn führenden Marken und zählt damit zu den am stärksten wachsenden Marken auf dem portugiesischen Markt.

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