Seit seiner Einführung 2017 hat sich die zweite Generation des MINI Countryman zu einem wichtigen Baustein für den Verkaufserfolg der britischen Marke entwickelt: Auf das Modell entfallen rund 30 % des Gesamtabsatzes.
Angesichts seiner Bedeutung innerhalb der Modellpalette und eines zunehmend härteren Wettbewerbs hat MINI den Countryman überarbeitet.
Optisch fallen die Änderungen dezent aus. Neu sind die Felgen, der Kühlergrill sowie serienmäßige LED-Scheinwerfer vorne und hinten. Die Heckleuchten zeigen – wie bei anderen MINI-Modellen – das bekannte „Union Jack“-Design. Zudem stehen neue Lackfarben zur Wahl.
Was ist im Innenraum neu?
Im Innenraum bietet der MINI Countryman neben zusätzlichen Personalisierungsmöglichkeiten nun auch das 5-Zoll-Digitalinstrument, das erstmals im Cooper SE eingesetzt wurde.
Mit den optionalen Systemen Connected Media und Connected Navigation Plus verfügt das britische Modell über einen 8,8-Zoll-Bildschirm.
Das Infotainmentsystem ist serienmäßig mit Bluetooth und dem Sprachassistenten Amazon Alexa ausgestattet.
Gleiche Motoren, höhere Effizienz
Neue Motoren erhält der MINI Countryman zwar nicht: Weiterhin umfasst das Angebot drei Dieselaggregate, drei Benzinmotoren und eine Plug-in-Hybridvariante. Dennoch gibt es bei den Antrieben des überarbeiteten Modells Neuerungen.
Um die Effizienz zu steigern und die strengsten Emissionsvorgaben zu erfüllen, wurde die Motorenpalette des Countryman umfassend optimiert.
Bei den Benzinmotoren kommen nun ein Partikelfilter sowie ein effizienterer Anlasser und Generator zum Einsatz. Beim Countryman Cooper und Cooper S wurde außerdem der Abgaskrümmer in den Zylinderkopf integriert.
Bei den Dieselversionen besteht die wichtigste Änderung darin, dass der Countryman Cooper D nun denselben Turbolader wie der leistungsstärkere Cooper SD erhält.
| Version | Leistung | 0 auf 100 km/h | Höchstgeschwindigkeit |
|---|---|---|---|
| One Countryman | 102 PS | 12,3s* | 180 km/h* |
| Cooper Countryman | 136 PS | 9,7s* | 205 km/h* |
| Cooper Countryman ALL4 | 136 PS | 10,1s | 202 km/h |
| Cooper S Countryman | 178 PS | 7,4s* | 225 km/h* |
| Cooper S Countryman ALL4 | 178 PS | 7,3s | 222 km/h |
| Cooper SE Countryman ALL4 | 224 PS | 6,8s | 196 km/h |
| One D Countryman | 116 PS | 11,2s* | 192 km/h* |
| Cooper D Countryman | 150 PS | 9,1s* | 213 km/h* |
| Cooper D Countryman ALL4 | 150 PS | 9s | 211 km/h |
| Cooper SD Countryman | 190 PS | 7,9s | 226 km/h |
| Cooper SD Countryman ALL4 | 190 PS | 7,6s | 224 km/h |
*vorläufige Werte
Neuerungen auch beim Getriebe
Auch bei den Getrieben gibt es Änderungen: Die Achtgang-Steptronic-Automatik gehört bei den Varianten Cooper ALL4 und Cooper D ALL4 ebenso zur Serienausstattung wie bei Cooper S ALL4, Cooper SD und Cooper SD ALL4. Für den Cooper D ist sie optional erhältlich.
Der MINI Cooper SE Countryman ALL4, die Plug-in-Hybridversion, wird serienmäßig mit einer Sechsgang-Steptronic-Automatik ausgeliefert. Bei den übrigen Countryman-Versionen lässt sich das Sechsgang-Schaltgetriebe durch ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe ersetzen.
Die leistungsstärksten Diesel- und Benzinmotoren können darüber hinaus mit den sportlichen Ausführungen der Sieben- und Achtgang-Steptronic-Automatik kombiniert werden.
Wann kommt er und was wird er kosten?
Derzeit ist noch nicht bekannt, wann der überarbeitete MINI Countryman auf den portugiesischen Markt kommt und zu welchen Preisen er angeboten wird. Diese dürften allerdings kaum von den aktuell geltenden Preisen abweichen.
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