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Jeep Wrangler 4xe: Plug-in-Hybrid im Überblick

Olivgrüner Jeep Wrangler 4xE Plug-in-Hybrid mit Ladekabel an der Wand in modernem Raum.

Die Elektrifizierung gilt als Zukunft der Autoindustrie und erreicht nach und nach sämtliche Fahrzeugklassen. Dass selbst kompromisslose Geländewagen davon nicht ausgenommen sind, zeigt der Jeep Wrangler 4xe.

Vor neun Monaten wurde er in seiner Heimat USA vorgestellt, inzwischen lässt er sich auch auf dem „alten Kontinent“ bestellen. Der Wrangler 4xe ist das jüngste Mitglied der „Elektrifizierungsoffensive“ von Jeep, zu der bereits der Compass 4xe und der Renegade 4xe gehören.

Design und Innenraum des Jeep Wrangler 4xe

Von den Versionen mit reinem Verbrennungsmotor ist der Plug-in-Hybrid äußerlich nur schwer zu unterscheiden. Erkennbar ist er am Ladeanschluss, an eigenen 17- und 18-Zoll-Felgen sowie an elektrisch blauen Akzenten auf den Emblemen „Jeep“, „4xe“ und „Trail Rated“. Bei der Ausstattungslinie Rubicon kommen ein elektrisch blaues Versionslogo und das 4xe-Logo auf der Motorhaube hinzu.

Im Innenraum fallen das neue Kombiinstrument mit 7-Zoll-Farbdisplay und der 8,4 Zoll große zentrale Bildschirm auf, der Apple CarPlay und Android Auto unterstützt. Auf der Oberseite der Instrumententafel sitzt außerdem eine LED-Anzeige für den Ladezustand der Batterie.

Beeindruckende Zahlen

Technisch übernimmt der europäische Wrangler 4xe das Konzept der nordamerikanischen Ausführung. Insgesamt arbeiten drei Motoren zusammen: zwei elektrische Motorgeneratoren, die von einem 400-V-Batteriepaket mit 17 kWh versorgt werden, sowie ein 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner.

Der erste elektrische Motorgenerator ist mit dem Verbrennungsmotor verbunden und ersetzt die Lichtmaschine. Er arbeitet mit dem Benziner zusammen und kann zugleich als Hochspannungsgenerator dienen. Der zweite Motorgenerator ist in das Achtgang-Automatikgetriebe integriert. Er erzeugt Antriebskraft und gewinnt beim Bremsen Energie zurück.

Zusammen liefert das System eine maximale Leistung von 380 PS (280 kW) und 637 Nm Drehmoment. Die Kraft gelangt über das erwähnte TorqueFlite-Achtgang-Automatikgetriebe an alle vier Räder.

Damit beschleunigt der Jeep Wrangler 4xe in 6,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Zugleich liegen seine CO₂-Emissionen fast 70 % unter denen der entsprechenden Benzinversion. Der durchschnittliche Verbrauch im Hybridmodus beträgt 3,5 l/100 km, für den Stadtverkehr wird eine elektrische Reichweite von bis zu 50 km angegeben.

Batterie und Fahrmodi des Wrangler 4xe

Die Batterien für den elektrischen Antrieb sind unter der zweiten Sitzreihe „verstaut“. Dadurch bleibt das Kofferraumvolumen gegenüber den Verbrennerversionen mit 533 Litern unverändert. An einem Ladegerät mit 7,4 kWh lässt sich die Batterie in weniger als drei Stunden laden.

Bei den Fahrmodi bleibt es bei den drei Einstellungen, die bereits vor neun Monaten bei der Vorstellung des Wrangler 4xe für die USA präsentiert wurden: Hybrid, Elektro und eSave. Auch die Geländefähigkeiten sind trotz der Elektrifizierung unverändert geblieben.

Wann kommt er?

Der Jeep Wrangler 4xe wird in den Ausstattungslinien „Sahara“, „Rubicon“ und „80th Anniversary“ angeboten. Preise für den portugiesischen Markt stehen noch nicht fest. Bestellungen sind dennoch bereits möglich; die ersten Fahrzeuge sollen im Juni bei den Händlern eintreffen.

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