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FIAT Grande Panda: Endlich ein günstiger Elektro-Kleinwagen, den viele kaufen wollen

Gelber Fiat Grande Panda Kleinwagen auf weißem Ausstellungspodest in moderner Messehalle.

Endlich ein günstiger kleiner Elektro-Wagen, den viele kaufen wollen werden. Anders lässt es sich nicht sagen: Der FIAT Grande Panda ist cool!


Der Grande Panda ist FIATs neues Aushängeschild im B-Segment. Er soll eine Erfolgsgeschichte fortsetzen, die 1980 mit dem ursprünglichen Panda begann.

Mit seinem retro-futuristischen Auftritt, einem Innenraum voller historischer Anspielungen und Kampfpreisen – auch bei den rein elektrischen Varianten – dürfte der Grande Panda die wichtigste FIAT-Neuheit der vergangenen Jahre werden.

Doch wird dieses Modell dieser großen Aufgabe gerecht? Wir waren bei der ersten Fahrt rund um Turin in Italien dabei und haben herausgefunden, was der neue italienische Publikumsliebling tatsächlich kann. Sehen Sie selbst:

Warum heißt er Grande Panda?

Ich weiß, was Sie denken: „Panda steht für ein kompaktes Angebot, das für die Stadt konzipiert ist. Warum also Grande Panda?“

Die Erklärung ist einfacher, als sie zunächst klingt: Der aktuelle Panda der dritten Generation bleibt bis zum Ende des Jahrzehnts im Verkauf und trägt dann die Bezeichnung Pandina.

Der Grande Panda ist nicht nur dem Namen nach „groß“, sondern auch 30 cm länger als der bekannte Panda. Er ist eine Klasse höher im Kleinwagensegment, dem B-Segment, angesiedelt. Daher ist ausreichend Platz für beide Modelle vorhanden: den Pandina und den Grande Panda.

FIAT Grande Panda: viel Platz auf kleinem Raum?

Obwohl er fast alles mit dem französischen Citroën C3 teilt, verdienen die Designer und Ingenieure von FIAT Anerkennung.

Sie haben dem Grande Panda einen eigenständigen Charakter verliehen: außen mit zahlreichen Verweisen auf den ursprünglichen Panda, innen mit Elementen, die von der historischen Lingotto-Fabrik in Italien inspiriert sind. Ja, genau jene Fabrik mit der Teststrecke auf dem Dach.

Im oben gezeigten Video erläutere ich viele dieser Details, die an die Geschichte der Marke und vor allem des Modells erinnern und seine Wertschätzung deutlich steigern.

Trotz seiner Länge von 3,99 m und einer Höhe von 1,57 m bietet die zweite Sitzreihe ordentliche Platzverhältnisse, sowohl für die Beine als auch über dem Kopf. Hervorragend oder klassenführend ist das Raumangebot allerdings nicht. Dennoch können zwei 1,80 m große Erwachsene mit ausreichend Bewegungsfreiheit reisen.

Der Kofferraum erreicht beinahe das Niveau eines kompakten Kombis: Beim elektrischen Grande Panda fasst er 361 l. Der Hybrid (48-V-Mildhybrid) kommt ohne groß dimensionierte Batterie aus und bietet deshalb hinten 51 l zusätzlich, insgesamt also 412 l. Damit übertrifft er sogar Modelle aus dem darüberliegenden Segment.

Gleiche Grundlage, anderes Ergebnis

Weil der FIAT Grande Panda die Smart-Car-Plattform von Stellantis, die Antriebstechnik und technische Lösungen mit dem Citroën C3 teilt, hatte ich erwartet, dass er seinem französischen Cousin sehr ähnlich sein würde. Ich hätte mich kaum stärker irren können.

Sobald man am Steuer Platz nimmt, wird eines sofort klar: „Das ist ein FIAT“. Die Federung ist spürbar straffer abgestimmt als beim C3, ohne dabei jemals unkomfortabel zu werden. Der deutlichste Unterschied liegt jedoch in der Lenkung, die wesentlich direkter und reaktionsfreudiger arbeitet als im Citroën.

Der Grande Panda ist kein Auto, das beim Fahren besonders begeistert. Schließlich ist die Elektroversion – die einzige von mir gefahrene Variante – bei der Leistung etwas eingeschränkt. Dennoch lässt sich für mich klar sagen: Dynamisch ist das FIAT-Modell besser abgestimmt als der Citroën.

Der elektrische Grande Panda kommt zuerst

Die ersten FIAT-Grande-Panda-Exemplare, die bereits im März auf den Markt kommen, sind rein elektrisch und stehen in zwei unterschiedlichen Ausstattungslinien zur Wahl: (RED) und La Prima. Der Grande Panda (RED) bildet die günstigste Version.

Kurz darauf, im Mai, folgen die Hybridvarianten in Portugal. Sie werden mit drei Ausstattungslinien angeboten: Pop, Icon und La Prima. Den Einstieg markiert der Grande Panda Pop, dessen Preis bei 18 616 Euro beginnt.

Vollständige Preistabelle:

Urteil

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