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BMW iX3 eröffnet die nächste Elektroauto-Generation der BMW Group

Silberner BMW iX3 Elektro-SUV in Ausstellungsraum neben Ladestation, moderne Architektur im Hintergrund.

Die nächste Elektroauto-Generation von BMW startet mit dem iX3 als erstem Hauptdarsteller. Er kommt im ersten Quartal auf den Markt und steht für eine Antriebsart, die für den Absatz der Marke zunehmend wichtiger wird.

Der Absatz ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. 2025 erzielte die BMW Group erneut einen Höchstwert: 442.072 Elektrofahrzeuge der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce wurden ausgeliefert. Das entspricht einem Plus von 3,6 % gegenüber 2024 und einem Anteil von 18 % am Gesamtabsatz des Konzerns.

Europa erwies sich als dynamischster Markt beim Umstieg auf Elektromobilität: Die Verkäufe von Elektrofahrzeugen nahmen dort 2025 um 28,2 % zu. „Europa verzeichnete ein besonders starkes Wachstum: Elektrofahrzeuge machten rund ein Viertel des Gesamtabsatzes aus (25 %), während Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride zusammen in der Region einen Anteil von mehr als 40 % erreichten“, erklärte Jochen Goller, Mitglied des Vorstands der BMW AG und verantwortlich für Kunden, Marken und Vertrieb.

Rechnet man die Plug-in-Hybride, deren Absatz gegenüber 2024 um 8,3 % zulegte, zu den Elektrofahrzeugen hinzu, entfielen auf elektrifizierte Fahrzeuge bereits 26 % der weltweiten Konzernverkäufe. Insgesamt kamen sie auf 642.087 Einheiten. In Europa lag dieser Anteil, wie Goller zuvor erläuterte, bei 40 %.

Insgesamt war 2025 trotz eines besonders anspruchsvollen Umfelds – US-Zölle und rückläufige Verkäufe in China – für die BMW Group ein leichtes Wachstumsjahr. Der Konzern steigerte seinen Absatz um 0,5 % auf 2.463.715 Fahrzeuge.

Chinesischer Markt bremst das weltweite Wachstum

Ungeachtet der Fortschritte bei der Elektrifizierung zeigen die absoluten Zahlen einen deutlicheren Rückgang im asiatischen Markt. Dort setzte der Konzern 871.550 Fahrzeuge ab, 9,3 % weniger als 2024. Ausschlaggebend war vor allem die Entwicklung in China: Die Verkäufe gingen um 12,5 % auf 625.527 Einheiten zurück.

Dagegen legte der Absatz in sämtlichen übrigen Märkten zu. Besonders Europa, der wichtigste Markt des Konzerns, stach hervor: Die Verkäufe erhöhten sich um 7,3 % und überschritten die Marke von einer Million Einheiten. In Deutschland, dem Heimatmarkt, stieg der Absatz um 8,7 % auf 290.742 Fahrzeuge. Damit entfielen fast 30 % der europäischen Verkäufe auf Deutschland.

Auf dem amerikanischen Kontinent, also in Nord- und Südamerika, wuchs der Absatz um 5,7 % auf 508.221 Einheiten. Die USA stellten dabei mehr als 80 % der Verkäufe: Dort wurden 417.638 Fahrzeuge zugelassen, ein Anstieg von 5 %.

Rückgang bei der Marke BMW

Trotz des weltweiten Konzernwachstums sank der Absatz der Marke BMW um 1,4 % auf 2.169.761 Einheiten. Auch Rolls-Royce verzeichnete einen Rückgang von 0,8 % auf 5664 Fahrzeuge. MINI war die einzige Konzernmarke mit positiver Entwicklung und erreichte mit 288.290 Einheiten ein Wachstum von 17,7 %.

Ausblick für 2026

Jochen Goller gab zudem einen Vorgeschmack auf das Jahr 2026: „Insbesondere in Europa wird 2026 von der Neuen Klasse geprägt sein. Gleichzeitig werden wir in diesem Jahr mehrere neue Modelle auf den Markt bringen, darunter den BMW X5, den BMW 3er und den BMW 7er. Insgesamt wird die BMW Group bis 2027 mehr als 40 neue und überarbeitete Fahrzeuge mit unterschiedlichen Antriebsoptionen einführen.“

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