Die „EV“-Familie von Kia wächst weiter: Mit dem EV2 kündigt sich das bislang kompakteste und günstigste Modell der südkoreanischen Marke an.
Die Premiere des neuen Kia EV2 ist für den 9. Januar auf dem Brüsseler Autosalon geplant. Anschließend soll er das B-SUV-Segment ergänzen und unter anderem dem Renault 4 E-Tech, dem BYD Atto 2 sowie seinem Hyundai-Inster-„Cousin“ Konkurrenz machen.
Kia EV2: Design orientiert sich am Concept EV2
Obwohl der Kia EV2 neu im Modellprogramm der südkoreanischen Marke ist, war er bereits als Prototyp zu sehen – als Concept EV2. Nach Angaben von Kia werden 99 % der am Prototyp sichtbaren Elemente in das Serienmodell übernommen.
Die ersten Erprobungsfahrzeuge bestätigen diesen Eindruck: Trotz ihrer starken Tarnung ist die Nähe zum Konzeptfahrzeug unübersehbar. Die Lichtsignatur entspricht fast vollständig jener des Prototyps, mit vertikalen Elementen an den äußeren Karosserieenden – ganz im Sinne der Designphilosophie „Opposites United“.
Eine hoch verlaufende Fensterlinie, markante Stoßfänger und mit Kunststoff verkleidete Radhäuser verleihen dem südkoreanischen Crossover zusätzlich eine robuste Erscheinung.
Innenraum des Kia EV2 mit flexiblem Platzangebot
Der Innenraum wurde bislang noch nicht gezeigt, dürfte sich jedoch stark an den jüngsten Modellen der Marke orientieren. Denkbar sind daher zwei 12,3-Zoll-Displays sowie ein schlichtes, minimalistisches Gestaltungskonzept.
In einer Mitteilung kündigt Kia für den EV2 einen geräumigen und anpassungsfähigen Innenraum an. Auch das hatte bereits das Concept EV2 angedeutet: Seine Vorder- und Rücksitze ließen sich in Längsrichtung verschieben, um mehr Verstellmöglichkeiten zu bieten.
Was ist vom Kia EV2 zu erwarten?
Bei der technischen Basis war zunächst davon ausgegangen worden, dass der EV2 die Plattform des Hyundai Inster nutzen würde. Das ist inzwischen nicht mehr der Fall. Laut Kia basiert das B-SUV auf der E-GMP-Plattform, die auch dem EV3 und dem großen EV9 zugrunde liegt.
Bei der Batterie wurde ebenfalls spekuliert, der EV2 könne die 42-kWh- und 49-kWh-Akkus seines Hyundai-„Cousins“ übernehmen. Auch diese Annahme gilt inzwischen als fraglich.
Damit bleibt offen, ob der südkoreanische Crossover diese Batterien erhält oder stattdessen die größeren Akkus des EV3 mit 58,3 kWh und 81,4 kWh verwendet. Sollte sich Letzteres bestätigen, könnte er bei der Reichweite zum Maßstab in seinem Segment werden.
Bestätigt sind außerdem die Fähigkeit des EV2 zu drahtlosen OTA-Updates sowie die Integration der bidirektionalen Ladetechnik V2L.
Und die Preise?
Konkrete Preise für das Modell hat Kia noch nicht genannt. Marc Hedrich, Präsident und CEO von Kia Europa, versichert jedoch, dass wir mit dem EV2 „unser Engagement bekräftigen, elektrische Mobilität für ein breiteres Publikum wirklich zugänglich zu machen“.
Der Kia EV2 wird in der Slowakei produziert, am 9. Januar vorgestellt und kommt im ersten Quartal 2026 auf den Markt.
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