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Goodwood Festival of Speed: Diese Modelle zeigten sich getarnt

Weiß-schwarzer Porsche Taycan EV Sportwagen im Showroom mit futuristischem Design und schwarzer Tarnfolie.

Wie du sicherlich weißt, haben die Marken in den vergangenen Jahren beim Goodwood Festival of Speed zahlreiche Neuheiten vorgestellt. Dazu zählten sowohl erste öffentliche Auftritte – wie bei Mercedes-AMG, das dort den A 45 4MATIC+ und CLA 45 4MATIC+ enthüllte – als auch vorgezogene Präsentationen von noch getarnten Prototypen auf der berühmten Festivalauffahrt.

Auch in diesem Jahr war das nicht anders: Mehrere Modelle, deren offizielle Enthüllung unmittelbar bevorstand, gaben auf den rund 1,86 km der legendären Goodwood Hillclimb bereits einen Vorgeschmack auf ihre dynamischen Fähigkeiten.

Aston Martin DBX

Zu den Fahrzeugen mit dynamischem Auftritt beim Goodwood Festival of Speed gehörte der mit Spannung erwartete Aston-Martin-SUV DBX. Noch unter Tarnfolie verborgen – genau wie auf den von der britischen Marke veröffentlichten offiziellen „Erlkönigfotos“ – fuhr das SUV die Goodwood-Auffahrt hinauf und demonstrierte dabei sowohl seine Fahrdynamik als auch den Klang seines 4,0-l-V8 von AMG.

Neben diesem V8 soll der DBX später auch den V12 von Aston Martin erhalten; außerdem ist eine Hybridvariante vorgesehen.

Honda E

Honda brachte einen Vorserienprototyp seines neuen Elektroautos E nach Goodwood. Mit einer Gewichtsverteilung von 50:50 und Batterien mit 35,5 kWh Kapazität soll das japanische Modell laut Honda rund 150 PS (110 kW) leisten und mehr als 300 Nm Drehmoment entwickeln. Da der Motor im Heck sitzt, wird der Honda E über Hinterradantrieb verfügen.

Die Batterien lassen sich in nur 30 Minuten auf 80 % laden, während die Reichweite bei bis zu 200 km liegen soll. Der Honda E führt zudem die neue Plattform der japanischen Marke für Elektrofahrzeuge ein und soll Ende des Jahres in Produktion gehen.

Land Rover Defender

Der seit Langem erwartete Land Rover Defender zeigte sich in Goodwood weiterhin in der bekannten Tarnbeklebung und eröffnete als erstes Fahrzeug die Goodwood Hillclimb der diesjährigen Festival-Ausgabe.

Das britische Modell wurde an sehr unterschiedlichen Orten erprobt, darunter auf dem Nürburgring, in Kenia und in der Wüste von Moab, und steht kurz vor seiner Enthüllung. Viele endgültige technische Daten zur neuen Generation des britischen Geländewagens sind jedoch weiterhin nicht bekannt. Fest steht immerhin, dass er eine selbsttragende Karosserie nutzen und vorn wie hinten eine Einzelradaufhängung erhalten soll.

Lexus LC Convertible

Der Lexus LC Convertible, der auf der diesjährigen Detroit Motor Show noch als Prototyp vorgestellt worden war, erschien in Goodwood bereits als Serienversion – allerdings weiterhin getarnt.

Nach Aussagen von Lexus-Vizepräsident Koji Sato gegenüber Autocar ist der LC Convertible kultivierter als das Coupé. Er ergänzte: „Der Charakter von Fahrwerk und Chassis ist anders.“ Welche Motoren den offenen Lexus antreiben werden, hat die Marke noch nicht bekannt gegeben. Sato erklärte jedoch, dass er den Klang des V8 liebe, und gab damit einen Hinweis auf eine mögliche Wahl.

MINI John Cooper Works GP

Seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte er bereits bei den 24 Stunden vom Nürburgring, nun präsentierte er sich erneut beim Goodwood Festival of Speed. Der weiterhin getarnte Prototyp dessen, was der leistungsstärkste MINI aller Zeiten werden soll, bewies auf der Goodwood Hillclimb erstmals auf britischem Boden seine dynamischen Qualitäten.

Mit einer erwarteten Leistung von mehr als 300 PS aus einem Vierzylindermotor hat der John Cooper Works GP den Nürburgring laut MINI bereits in weniger als acht Minuten umrundet. Die britische Marke gab außerdem bekannt, dass die sportlichste Ausführung ihres Modells auf lediglich 3000 Exemplare limitiert sein wird.

Porsche Taycan

Vor seiner für die IAA in Frankfurt vorgesehenen Präsentation absolvierte der Porsche Taycan, das erste Elektroauto der deutschen Marke, einen dynamischen Auftritt beim Goodwood Festival of Speed. Am Steuer saß der frühere Formel-1-Fahrer Mark Webber. Der Taycan war noch getarnt, doch die Ähnlichkeiten mit dem Konzeptfahrzeug Mission E, das ihn vorwegnahm, waren erkennbar.

Bei den technischen Daten soll der Taycan in der stärksten Variante 600 PS bieten, in der mittleren Version 500 PS und in der Einstiegsausführung mehr als 400 PS. Allen Varianten gemeinsam ist ein Elektromotor je Achse, wodurch jede Version über Allradantrieb verfügen wird.

Bei einer prognostizierten Reichweite von 500 km – noch nach dem NEDC-Zyklus – erklärt Porsche, dass die 800-V-Architektur je 4 Minuten Ladezeit 100 km NEDC-Reichweite nachladen kann. Zudem soll es weniger als 20 Minuten dauern, die Batterie von 10 % auf 80 % zu laden, allerdings an 350-kW-Schnellladesäulen wie denen des Ionity-Netzes.

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