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Audi RS 3 und RS 6 Avant: zwei besondere Abschiedsmodelle zum 40. Jubiläum von Audi Sport

Zwei sportliche Audi RS-Modelle in Grau und Rot auf glänzendem Ausstellungsboden vor schwarzem Hintergrund.

Die 1983 gegründete Audi Sport, die Hochleistungsabteilung von Audi, begeht in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass könnten zwei besonders exklusive Modelle entstehen.

Während die Elektrifizierung weiter voranschreitet, scheint sich die deutsche Marke mit großem Aufwand von zwei ihrer legendärsten reinen Verbrennungsmotoren aus der RS-Familie verabschieden zu wollen: dem 4,0-Liter-Biturbo-V8 des RS 6 Avant und dem 2,5-Liter-Reihenfünfzylinder des Audi RS 3.

Möglich sind zwei Sonderversionen, die beide Modelle auf ein bislang unerreichtes Niveau heben sollen. Damit will Audi zeigen, dass diese beiden Antriebe vor der vollständigen Elektrifizierung noch weiteres Potenzial besitzen.

Audi RS 3: der stärkste aller Zeiten

Der Audi-Reihenfünfzylinder, der derzeit im RS Q3, TT RS und RS 3 eingesetzt wird, zählt zu den prägendsten Motoren in der Geschichte der Marke mit den vier Ringen. Seine Premiere feierte er 1976 im Audi 100; später trieb er unter anderem den Sport Quattro, S2 und RS2 an.

Nun soll der Motor auf ein nie dagewesenes Leistungsniveau gebracht werden. Es wäre ein Abschied mit Hommage-Charakter, bevor Audi 2026 sein letztes Modell vorstellt, das ausschließlich von einem Verbrennungsmotor angetrieben wird.

In der aktuellen Performance Edition leistet der 2,5-Liter-Turbomotor mit fünf Zylindern im RS 3 407 PS.

Welche Leistung der finale RS 3 erreichen wird, lässt sich schwer abschätzen. Die 421 PS des Mercedes-AMG A 45 S könnten jedoch übertroffen werden. Der „Super-RS 3“ soll zudem ein deutlich aggressiveres Exterieur erhalten, das von noch ausgeprägteren Aerodynamikelementen geprägt ist.

Audi RS 6 Avant: der radikalste seiner Geschichte

Sebastian Grams, der „Chef“ von Audi Sport, sprach anlässlich des 40-jährigen Firmenjubiläums nicht nur über einen nochmals radikaleren RS 3. Er deutete auch an, dass Audi die Stellung des RS 6 innerhalb der Modellpalette weiter ausbauen und ihn zunehmend zu einem Referenzfahrzeug machen werde.

Auf die Frage, ob die Performance Edition als eine Art „Schwanengesang“ dieses Modells verstanden werden könne, antwortete Grams unmissverständlich: „Nein, wir können noch weiter gehen“.

Der von Autocar zitierte Leiter der Audi-Sportabteilung erklärte außerdem: „Wir können das Auto (Audi RS 6 Avant) noch leistungsstärker machen, mit mehr Performance und aggressiver“.

Zugleich gibt Grams ein Versprechen: „Man darf nicht vergessen, dass RS-Modelle im Alltag genutzt werden: Wir versuchen nicht, unsere DNA zu verlieren. Ein RS-Modell muss ein Auto für den Alltag sein, auch wenn es uns bei Bedarf mit Performance begeistern kann“.

V8-Biturbo und vom RS 6 GTO Concept inspirierte Optik

Rund um diesen „Super-RS 6“ bleiben viele Fragen offen. Als gesichert gilt jedoch, dass der bekannte 4,0-Liter-Biturbo-V8 die technische Basis bilden dürfte. Die 630 PS der Performance Edition sollten dabei deutlich übertroffen werden.

Gestalterisch könnte sich das Modell am Audi RS 6 GTO Concept orientieren, das Audi 2020 präsentierte. Dieses Konzept war eine Hommage an ein echtes Rennstrecken-„Monster“: den Audi 90 quattro IMSA GTO.

Den Aussagen des Audi-Sport-Chefs zufolge dürfte der „Super-RS 6“ allerdings nicht so kompromisslos ausfallen wie das oben genannte Konzeptfahrzeug. Der Anspruch, „Autos für den Alltag“ zu entwickeln, sollte beim Serienmodell Eigenschaften ausschließen, die seine Vielseitigkeit einschränken würden.

Quelle: Autocar

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