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Audi Q9: Der größte Audi aller Zeiten im Detail

Dunkelblauer Audi SUV parkt vor modernem Gebäude bei Sonnenuntergang.

Bitte um Ruhe für den neuen Audi Q9 – oder, wie es in der Pressemitteilung heißt und wie er künftig genannt werden soll: „der größte Audi aller Zeiten“.

Und ja, das Ding ist tatsächlich verdammt riesig. Mit 5,31 m Länge, 2,21 m Breite und 1,81 m Höhe ist DER GRÖSSTE AUDI ALLER ZEITEN 50 cm länger als ein üblicher Parkplatz in Großbritannien und sogar zu breit für die größeren Londoner Durchfahrtsbegrenzungen mit 2,13 m Breite. Auweia.

Auch an der Front wird man ihn kaum übersehen können: Der Kühlergrill der Serienausführung ist ein regelrechtes Monstrum. Seine riesigen vertikalen Lamellen verleihen ihm etwas von einer überdimensionierten Hannibal-Lecter-Maske. Die S-Line-Ausstattung ersetzt diesen laut Audi durch „einen markanteren Singleframe mit offenem Design ohne Lamellen, einem stärker ausgeprägten unteren Frontbereich und einem betonten Heckspoiler“.

Audi Q9: Auftritt, Fahrwerk und Antrieb

Am Heck zeigt sich der Q9 erfreulich kantig. Selbstverständlich gehören ein durchgehendes Leuchtenband und ein beleuchtetes Audi-Logo dazu. Außerdem verspricht Audi „gebogene digitale OLED-Heckleuchten“, die ein zweites Blinksignal auf die Fahrbahn darunter projizieren können. Falls jemand DER GRÖSSTE AUDI ALLER ZEITEN bislang entgangen sein sollte.

Bei den Leichtmetallrädern reicht die Auswahl von 20 bis 23 Zoll. Die adaptive Luftfederung gehört serienmäßig dazu und erlaubt eine Anpassung der Fahrzeughöhe um bis zu 90 mm. Eine Hinterachslenkung soll zudem die Wendigkeit von DER GRÖSSTE AUDI ALLER ZEITEN verbessern.

Zu irgendwelchen Geländefähigkeiten des Q9 sagt Audi übrigens kein Wort. Allerdings stehen sieben verschiedene Fahrmodi in Aussicht, weshalb mindestens einer davon wohl mit etwas unbefestigtem Untergrund zurechtkommen dürfte. Permanenter quattro-Allradantrieb ist natürlich an Bord. Für europäische Käufer liefert ein 3,0-Liter-Turbodiesel mit 217 kW und 630 Nm das Drehmoment.

Unterstützung kommt von Mildhybridtechnik: Ein Startergenerator kann dem Diesel zusätzliche 18 kW beisteuern. Neu ist außerdem ein elektrisch angetriebener Verdichter, der den Ladedruck in 1,2 Sekunden auf 3,6 bar aufbaut und damit ein spontanes Ansprechen ermöglichen soll. In einigen europäischen Märkten wird es laut Audi zudem eine weitere Variante desselben Motors mit 178 kW und 500 Nm geben. Klingt ein wenig schwachbrüstig.

Innenraum des Audi Q9 als mobiler Lebensraum

Andererseits möchte DER GRÖSSTE AUDI ALLER ZEITEN offenbar nicht allein über seinen Antrieb definiert werden. „Künftig wird ‚Vorsprung durch Technik‘ zunehmend durch das Erlebnis im Fahrzeug definiert – denn Autos sind weit mehr als reine Fortbewegungsmittel“, sagt Audi-Chef Gernot Döllner. „Für viele unserer Kundinnen und Kunden werden sie zu mobilen Lebensräumen. Genau dafür steht der Audi Q9 als neues Flaggschiff unseres Portfolios. Hochwertige Materialien, individuelle elektrische Sitze in der zweiten Reihe und automatische Türen unterstreichen unseren Qualitätsanspruch im Innenraum.“

Damit hat er die Arbeit fast schon selbst erledigt, oder? Audi hatte die Details zum Innenraum des Q9 allerdings bereits im Mai veröffentlicht. Daher war schon bekannt, dass es Varianten mit sechs oder sieben Sitzen, ein 4D-Soundsystem von Bang & Olufsen, per App bedienbare automatische Türen und DAS GRÖSSTE PANORAMADACH, DAS JE IN EINEM AUDI VERBAUT WURDE, geben wird.

Natürlich gibt es auch jede Menge Bildschirme. Im Cockpit sitzen ein 12,3-Zoll-Fahrerdisplay, ein 14,5-Zoll-Zentralbildschirm für das Infotainment mit Android Automotive OS sowie serienmäßig ein 12,3-Zoll-Display für den Beifahrer. Außerdem heißt es, dass „die Sprachsteuerung erheblich verbessert wurde“.

Sämtliche Sitze lassen sich elektrisch verschieben, umklappen und neigen. Zur Wahl stehen zahlreiche edle Materialien, darunter Alpakafaser, Nappaleder, Dinamica, Carbon und Holz. Audi hebt außerdem hervor: „Genau wie das Fahrzeug selbst sind auch die vorderen Getränkehalter großzügig dimensioniert – beispielsweise für die in den USA beliebten Trinkbecher.“ Aber Moment mal: Sind das etwa DIE GRÖSSTEN GETRÄNKEHALTER ALLER ZEITEN?

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