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Green NCAP: 25 Modelle im Umweltcheck

Weißes Elektroauto mit sportlichem Design auf weißem Podest in moderner Ausstellungshalle.

Green NCAP bewertet die Umweltleistung von Autos ähnlich, wie Euro NCAP die Fahrzeugsicherheit beurteilt. Wie beim Sicherheitsprogramm reicht die abschließende Bewertung dabei bis zu fünf Sternen.

Wer genauer verstehen möchte, was hinter der Sternenbewertung steckt, sollte den Beitrag zur vorherigen Testrunde lesen oder erneut aufrufen. Darin werden die Bereiche erläutert, anhand derer bestimmt wird, wie „grün“ die von uns gefahrenen Fahrzeuge tatsächlich sind.

Green NCAP testet 25 Fahrzeuge

In dieser Runde hat Green NCAP 25 Fahrzeuge untersucht. Vertreten waren Modelle mit reinem Verbrennungsmotor – sowohl Benziner als auch Diesel –, Elektroautos, Plug-in-Hybride sowie mit dem Hyundai Nexo auch ein Fahrzeug mit Wasserstoff-Brennstoffzelle.

Die detaillierte Bewertung der einzelnen Modelle ist in der folgenden Tabelle aufgeführt; über den jeweiligen Link lassen sich die Ergebnisse abrufen:

Modell Sterne
Audi A3 Sportback 1.5 TSI (Automatik) 3
BMW 118i (Schaltgetriebe) 2½
BMW X1 sDrive18i (Schaltgetriebe) 2
Citroën C3 1.2 PureTech (Schaltgetriebe) 3
Dacia Sandero SCe 75 (2. Generation) 2½
FIAT Panda 1.2 2½
Ford Kuga 2.0 EcoBlue (Schaltgetriebe) 2½
Honda Civic 1.0 Turbo (Schaltgetriebe) 2½
Hyundai NEXO 5
Hyundai Tucson 1.6 GDI (3. Generation) (Schaltgetriebe) 1½
Kia Niro PHEV 3½
Land Rover Discovery Sport D180 4×4 (Automatik) 1½
Mazda CX-30 Skyactiv-X (Schaltgetriebe) 2½
Mercedes-Benz A 180 d (Automatik) 2½
MINI Cooper (Automatik) 2½
Mitsubishi Outlander PHEV 2
Opel Corsa 1.2 Turbo (Automatik) 2½
SEAT Leon Sportstourer 2.0 TDI (Automatik) 3
Škoda Fabia 1.0 TSI (Schaltgetriebe) 3
Škoda Octavia Combi 2.0 TDI (Schaltgetriebe) 3½
Toyota Prius Plug in 4
Toyota Yaris Hybrid 3½
Volvo XC60 B4 Diesel 4×4 (Automatik) 2
Volkswagen Golf 1.5 TSI (Schaltgetriebe) 3½
Volkswagen ID.3 5

Erwartungsgemäß erreichten allein die beiden elektrisch angetriebenen Fahrzeuge im Test die Höchstwertung von fünf Sternen: der batterieelektrische Volkswagen ID.3 und der Hyundai Nexo mit Wasserstoff-Brennstoffzelle. Trotz seiner Maximalbewertung kam der Nexo bei der Energieeffizienz jedoch nicht an den ID.3 heran.

„Plug-in-Hybride sind nicht alle gleich“

Besonders im Fokus standen die Plug-in-Hybride. Ihre realen Verbrauchs- und Emissionswerte waren in den vergangenen Monaten umstritten: Nachdem einige Modelle getestet worden waren, lagen die Resultate deutlich über den Werten aus dem WLTP-Zyklus. Green NCAP nahm daher drei Vertreter unter die Lupe: den Kia Niro, den Mitsubishi Outlander – üblicherweise Europas meistverkauften Plug-in-Hybrid – und die PHEV-Version des Toyota Prius.

Die Resultate von Green NCAP bestätigen, was auch bei Verbrennungsmotoren zu beobachten ist: Plug-in-Hybride unterscheiden sich erheblich voneinander, weshalb ihre Ergebnisse stark auseinandergehen. So erzielte der Toyota Prius Plug in sehr gute vier Sterne und übertraf damit alle übrigen getesteten Fahrzeuge – ausgenommen Elektroautos und Brennstoffzellenfahrzeuge.

Der Kia Niro PHEV folgt mit 3,5 Sternen dicht dahinter. Enttäuschend fiel dagegen das Abschneiden des Mitsubishi Outlander aus, der lediglich zwei Sterne erhielt. Mehrere reine Verbrennermodelle schnitten besser ab als der elektrifizierte Outlander. Ausschlaggebend ist eine Kombination mehrerer Faktoren, darunter seine geringe elektrische Reichweite von 30 km sowie die Effizienz und die ausgestoßenen Gase seines Verbrennungsmotors.

Toyota Yaris Hybrid auf dem Niveau von Diesel und Benziner

Unter den übrigen getesteten Fahrzeugen verdient auch der Toyota Yaris Hybrid Aufmerksamkeit: Der Hybrid ohne Plug-in-Technik erreichte dreieinhalb Sterne. Noch überraschender ist, dass zwei reine Verbrenner dieselbe Bewertung erzielten: der Škoda Octavia Combi 2.0 TDI mit dem viel kritisierten Dieselmotor sowie der benzinbetriebene Volkswagen Golf 1.5 TSI.

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