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Mercedes-Benz CLA Shooting Brake: Der erste vollelektrische Kombi im Überblick

Weißer Mercedes CLA Shooting Brake sportliches Design steht in modernem Showroom mit Beleuchtung.

Kaum scheint die neue Generation des CLA vorgestellt, gewährt Mercedes-Benz bereits einen Blick auf den neuen CLA Shooting Brake: den ersten rein elektrischen Kombi der Marke.

Mit der Limousine teilt er sich nahezu alle technischen Grundlagen. Dazu gehört die erstmals im CLA eingesetzte Plattform MMA (Mercedes-Benz Modular Architecture), die sowohl für rein elektrische Antriebe als auch für 48-Volt-Mildhybride ausgelegt ist.

Als Kombi bietet der Shooting Brake gegenüber der Limousine jedoch mehr Platz und Vielseitigkeit. Ab der B-Säule unterscheiden sich die Karosserien: Die Dachlinie verläuft sanfter und weiter nach hinten, wo sie in einer großen Heckklappe endet. Der dynamische und durchaus elegante Stil bleibt erhalten – aus unserer Sicht gelingt er hier sogar besser.

Mehr Platz im CLA Shooting Brake für Menschen, Gepäck und Motorräder

Seine große Stärke spielt der CLA Shooting Brake daher im Innenraum aus. In der zweiten Reihe stehen gegenüber der Limousine 26 mm mehr Kopffreiheit zur Verfügung; im Vergleich zum Vorgänger sind es 7 mm mehr. Das erleichtert ebenso wie die größeren hinteren Türen das Ein- und Aussteigen.

Obwohl der Wagen außen in alle Richtungen gewachsen ist, fasst der Kofferraum 30 Liter weniger als beim Vorgänger: 455 statt 485 Liter. Dafür gibt es einen praktischen vorderen Kofferraum mit zusätzlichen 101 Litern sowie ein breiteres, tieferes und leichter zugängliches Gepäckabteil im Heck. Werden die serienmäßig im Verhältnis 40:20:40 geteilten Rücksitze umgeklappt, steigt das Volumen auf bis zu 1290 Liter.

Serienmäßige Dachreling gehört beim ersten elektrischen Kombi von Mercedes-Benz ebenfalls dazu und trägt bis zu 75 kg. Die Allradversionen dürfen bis zu 1800 kg ziehen – deutlich mehr, als bei Elektromodellen dieses Segments üblich ist. So lässt sich einiges mitnehmen, sogar ein Anhänger mit zwei Motorrädern.

Panoramadach mit Sternenhimmel

Ein weiterer Unterschied zur Limousine betrifft das große Panoramadach des neuen Mercedes-Benz CLA Shooting Brake. Wie dort ist es in allen Versionen serienmäßig. Im Kombi lässt es sich zusätzlich mit einem Muster aus 158 kleinen Sternen beleuchten, das an die Ambientebeleuchtung des Innenraums gekoppelt ist.

Dieser tagsüber unsichtbare „Sternenhimmel“ ist in seinem Segment exklusiv. Laut Mercedes-Benz verändert er das Erlebnis an Bord vollständig, vor allem für die Passagiere im Fond.

Reichweite, Leistung und Laden

Wie die CLA Limousine startet auch der Shooting Brake zunächst mit zwei Antriebsvarianten. Eine Besonderheit ist das Zweiganggetriebe an der Hinterachse:

  • CLA 250+ Shooting Brake: 200 kW (272 PS), Heckantrieb und bis zu 761 km Reichweite nach WLTP;
  • CLA 350 4MATIC Shooting Brake: 260 kW (354 PS), Allradantrieb und bis zu 730 km Reichweite nach WLTP.

An die 792 km Reichweite der Limousine kommt der Kombi wegen seiner weniger günstigen Aerodynamik nicht heran. Dennoch gehört seine Reichweite zu den höchsten auf dem Markt.

Beide Varianten verwenden eine NMC-Batterie mit 85 kWh nutzbarer Kapazität. Die 800-Volt-Elektroarchitektur ermöglicht ultraschnelles Laden mit bis zu 320 kW.

Neben den rein elektrischen Ausführungen hat Mercedes-Benz auch Varianten mit 48-Volt-Mildhybridtechnik für Anfang 2026 angekündigt.

Digitaler Innenraum, aber physische Bedienelemente kehren zurück

Ansonsten entspricht der Wagen der Limousine. Im Innenraum des Mercedes-Benz CLA Shooting Brake fällt der optionale Superscreen auf. Das digitale Displayfeld umfasst bis zu drei Bildschirme: einen für den Fahrer, einen in der Mitte – beide serienmäßig – sowie optional einen dritten vor dem Beifahrer.

Mit dem CLA debütiert außerdem das neue Betriebssystem MB.OS als Grundlage für die nächste Generation des Infotainmentsystems MBUX. Dieses erhält Unterstützung von gleich zwei künstlichen Intelligenzen von Microsoft und Google. Dazu kommt unter anderem ein virtueller Assistent mit Kurzzeitgedächtnis, der sich mit den Insassen unterhalten kann.

Trotz der fortschreitenden Digitalisierung gibt es gute Nachrichten für Freunde der „altehrwürdigen“ Tasten und physischen Bedienelemente: Auf Kundenwunsch sind sie ans Lenkrad zurückgekehrt. Dazu zählen auch „Rädchen“, mit denen sich etwa die Geschwindigkeitsregelung oder die Lautstärke steuern lassen.

Wann kommt er?

Der neue Mercedes-Benz CLA Shooting Brake mit EQ-Technologie kommt im März 2026 auf den europäischen Markt, zunächst in den rein elektrischen Versionen. Die Varianten mit Hybridantrieb folgen später.

Nach CLA und CLA Shooting Brake bringt die deutsche Marke zwei neue SUV auf Basis der MMA-Plattform. Als Nachfolger von GLA/EQA und GLB/EQB werden sie die wichtigsten technischen Eigenschaften mit den beiden CLA-Modellen teilen.

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