Zum Inhalt springen

Tesla Model 3 Standard kommt nach Deutschland: Preis steht fest

Weißer Tesla Model 3 in modernem Raum mit großen Fenstern und Ladestation im Hintergrund.

Das Warten ist vorbei: Der Tesla Model 3 Standard kommt tatsächlich nach Deutschland, und sein Preis steht bereits fest.

Nachdem er im Oktober zunächst exklusiv für den nordamerikanischen Markt vorgestellt worden war, ist der Model 3 Standard nun auch in Europa erhältlich. Damit ist er ab 36.990 Euro der bislang günstigste Tesla.

Mit dieser Ankündigung hat Tesla zugleich die Modellstruktur des Model 3 auf dem europäischen Markt überarbeitet. Die Basismodelle heißen künftig Standard, während die Long-Range-Ausführungen – wie zuvor bereits beim Model Y – die Bezeichnung Premium erhalten.

Unverändert bleibt allein die Performance-Version, die bereits in der Garage von Razão Automóvel zu Gast war.

Was ändert sich beim Tesla Model 3 Standard?

Um beim Model 3 den Preis zu „senken“, hat die US-Marke bei ihrer Limousine mehrere Ausstattungsmerkmale gestrichen und verschiedene Materialien im Innenraum ersetzt.

Anders als beim Model Y Standard sind außen kaum Unterschiede zu den übrigen Varianten der Baureihe erkennbar – sofern der Model 3 Performance außer Betracht bleibt.

Am deutlichsten fallen die neuen 18-Zoll-Räder namens Prismata auf. Sie verfügen über neue schwarze Kunststoffabdeckungen, die die aerodynamische Effizienz verbessern sollen.

Und im Innenraum?

Die größten Veränderungen betreffen den Innenraum des Model 3 Standard. Das Panoramaglasdach bleibt jedoch erhalten, anders als bei der entsprechenden Ausführung des Model Y.

Auch die Sitze wurden vollständig überarbeitet: Statt Kunstleder in Weiß oder Schwarz kommt nun Stoff als Bezug zum Einsatz. Die Vordersitze werden nicht mehr belüftet, bieten aber weiterhin Sitzheizung und elektrische Verstellung.

Zu den entfallenen Ausstattungen gehören die elektrische Lenkradverstellung, die Ambientebeleuchtung und der 8-Zoll-Multimediabildschirm für die Rücksitze.

Darüber hinaus lassen sich sowohl die Außenspiegel als auch die Lüftungsdüsen nur noch manuell bedienen. Auch das Audiosystem fällt einfacher aus und umfasst lediglich sieben Lautsprecher.

Trotz der reduzierten Ausstattung behält diese Version des Tesla Model 3 Funktionen wie den Wächtermodus, den Hundemodus, die Fernsteuerung der Klimatisierung, Phone Key, den Routenplaner mit Echtzeitverfügbarkeit von Superchargern sowie Spiele- und Unterhaltungsoptionen bei, einschließlich Streaming-Diensten und YouTube.

Der Autopilot gehört weiterhin zur Serienausstattung und bietet Grundfunktionen wie Autosteer und Tempomat. Gegen einen Aufpreis von 3.800 Euro kann der Erweiterte Autopilot hinzugefügt werden.

Mehr als 534 km Reichweite

Wie üblich hat Tesla weder die Leistung des hinteren Elektromotors bestätigt noch Angaben zum Batteriepaket gemacht. Gerüchten zufolge handelt es sich jedoch um eine LFP-Batterie mit 60 kWh Kapazität sowie einen hinten eingebauten Antrieb mit 283 PS (208 kW).

Bestätigt sind dagegen ein homologierter Verbrauch von 13 kWh/100 km und eine maximale Reichweite von bis zu 534 km im kombinierten WLTP-Zyklus. Geladen wird mit maximal 11 kW Wechselstrom und bis zu 170 kW Gleichstrom.

Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 201 km/h, den Sprint von 0 auf 100 km/h absolviert das Modell in 6,2 s. Eine weitere wichtige Neuerung beim Tesla Model 3 Standard betrifft das Fahrwerk, das deutlich weniger aufwendig konstruiert ist als bei den anderen Modellvarianten.

Was kostet er?

Der neue Tesla Model 3 Standard startet bei 36.990 Euro und ist damit der bislang günstigste Model 3.

Bestellungen sind bereits möglich, die ersten Exemplare des Tesla Model 3 Standard werden jedoch erst im Februar 2026 an Kunden ausgeliefert.

Kommentare

Noch keine Kommentare. Sei der Erste!

Kommentar hinterlassen