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FIAT 500 Hybrid: Produktion startet früher als geplant

Roter kompakter Elektro-Kleinwagen Fiat 500 im Autohaus mit Ladestation im Hintergrund.

Die dritte Generation des FIAT 500 wurde ursprünglich ausschliesslich als Elektroauto entwickelt – doch das wird sich bald ändern. Inzwischen haben die ersten Vorserienfahrzeuge des 500 Hybrid die Montagelinie im Werk Mirafiori verlassen.

Der Produktionsstart ist für November vorgesehen und erfolgt damit einige Monate früher als zunächst geplant. Die Markteinführung dürfte folglich zwischen Ende dieses Jahres und Anfang 2026 stattfinden.

FIAT 500 Hybrid mit Verbrennungsmotor

Auf den von FIAT veröffentlichten Bildern ist bereits der Einfüllstutzen für Kraftstoff zu erkennen. Ein Auspuffendrohr ist dagegen nicht sichtbar: Es ist vorhanden, wurde jedoch sehr unauffällig an der Unterseite des FIAT 500 Hybrid untergebracht.

An der Front sind auf den ersten Blick kaum Veränderungen auszumachen. Ein abgedeckter Bereich zeigt allerdings, dass das Design des FIAT 500 angepasst werden musste. Schliesslich erfordert der Antrieb nun eine zusätzliche Kühlung.

Auch ein Blick in den weitgehend verhüllten Innenraum des neuen 500 Hybrid liefert einen wichtigen Hinweis auf den künftigen Antriebsstrang: Dort ist der Schalthebel für das Sechsgang-Schaltgetriebe zu sehen.

Bekannter Antrieb für den neuen 500 Hybrid

Eine offizielle Bestätigung steht noch aus. Der neue 500 Hybrid dürfte jedoch denselben Antrieb wie der Panda Hybrid erhalten, der auch in der zweiten Generation des 500 eingesetzt wurde: einen 1,0-Liter-Dreizylinder-Saugmotor mit 70 PS als Teil eines 12-V-Mild-Hybrid-Systems.

„Mit dem 500 Hybrid stärken wir die Produktion in Mirafiori, um die Auslastung des Werks zu sichern und die Nachfrage zu erfüllen. Unsere Wurzeln liegen in Italien, und es ist kein Zufall, dass die beiden ikonischsten FIAT-Modelle hier gefertigt werden: der Panda in Pomigliano und der 500 in Mirafiori.“

Olivier Francois, CEO von FIAT und Global CMO von Stellantis

Rückläufige Verkäufe des 500e

Die Entscheidung, die dritte Generation des FIAT 500 – ein ausschliesslich elektrisches Modell – auch mit Verbrennungsmotor anzubieten, wird mit den deutlich unter den Erwartungen liegenden Verkaufszahlen begründet. In den ersten beiden Jahren auf dem Markt verkaufte sich das Modell noch sehr gut, mit mehr als 60.000 Einheiten pro Jahr. 2024 brachen die Verkäufe jedoch auf weniger als die Hälfte ein. Die Fertigung wurde zeitweise sogar für mehrere Monate ausgesetzt.

Mit dem neuen 500 Hybrid will FIAT nun nicht nur die verlorenen Produktions- und Verkaufsvolumen zurückgewinnen, sondern diese deutlich steigern. Allein von der neuen Variante sollen in Mirafiori jährlich 100.000 Einheiten gefertigt werden.

Die Einführung des FIAT 500 Hybrid zum Jahresende geht mit einer Modellüberarbeitung einher, von der auch der elektrische 500e profitieren wird.

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