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Renault Bridger Concept soll die futuREady-Strategie bis 2030 voranbringen

Moderner bräunlicher Renault Bridger Concept SUV fährt in urbaner Architekturkulisse auf Straße.

Wie Sie vielleicht schon bemerkt haben, wenn Sie heute auf der Startseite von TopGear.com unterwegs waren: Renault stellt derzeit seinen unerquicklich betitelten Plan „futuREady“ vor, der das Wachstum der Marke bis 2030 offenbar vorantreiben soll.

Renault futuREady: Wachstum weit über Europa hinaus

Dieses Wachstum soll jedoch nicht allein in Europa stattfinden. Renault will bis 2030 jährlich mehr als zwei Millionen Fahrzeuge verkaufen, wobei die Hälfte dieser Verkäufe außerhalb des Heimatkontinents erfolgen soll. Neben der Einführung von 12 neuen Autos in Europa in den kommenden Jahren – zusätzlich zu möglichen Alpine- und Dacia-Modellen – werden daher auch 14 neue Renault-Modelle für weitere internationale Märkte erscheinen. Es stehen also arbeitsreiche Zeiten bevor.

Teil dieser „Produktoffensive“ ist das erfreulich kantige Fahrzeug auf dem Bild oben: der Renault Bridger Concept. Dabei handelt es sich um ein sehr kompaktes SUV des B-Segments, das noch vor Ende 2027 als Serienmodell auf den Markt kommen soll. Anschließend wird es in Indien gebaut – sowohl für den dortigen Markt als auch für „other international markets“.

„Renault now relies on robust hubs in Morocco, Türkiye, Latin America, South Korea and India, where we already have strong industrial and commercial presence“, sagte Fabrice Cambolive, Markenchef von Renault und Chief Growth Officer der Renault Group.

„With futuREady, our ambition is clear: to strengthen our positions in our key markets with products that are fully adapted to each region, electrified and true to the Renault's DNA. Our five hubs are growth drivers. Their role is to develop, produce and export competitive vehicles, working with our technical bases shared around three global platforms. This unique combination of local agility and global coherence is the key to our acceleration outside Europe.“

Renault Bridger Concept mit Elektro-, Hybrid- und Verbrennerantrieb

Natürlich darf der obligatorische Hinweis auf die Elektrifizierung nicht fehlen. Vielleicht ist Ihnen schon aufgefallen, dass dem Bridger ein Auspuff fehlt: Das Serienfahrzeug soll auf der kleinen RGMP-Plattform basieren und je nach Markt mit Elektro-, Hybrid- oder Verbrennungsmotor erhältlich sein. Bis 2030 sollen 50 Prozent der Renault-Verkäufe außerhalb Europas in irgendeiner Form elektrifiziert sein.

Der Bridger macht optisch jedenfalls einiges her. Besonders gelungen sind das robuste, aufrechte Design und die eckig ausgeführten Radhäuser. Am Heck sitzt außerdem ein vollwertiges 18-Zoll-Ersatzrad, die Bodenfreiheit beträgt 200 mm, und dennoch bleibt das gesamte Auto unter vier Meter lang. Der Kofferraum fasst trotzdem 400 Liter. Renault bezeichnet das Modell als „urban adventurer“, was eher nach jemandem klingt, der Gesetze gegen unerlaubtes Betreten nicht sonderlich ernst nimmt.

Hoffen wir also, dass dieses Design den Weg in die Serie schafft. Auch der Lackton „Beige Dune Satin“ darf gerne übernommen werden.

Im vergangenen Jahr setzte Renault außerhalb Europas 620.000 Fahrzeuge ab. Ob die Welt wohl jährlich 400.000 Bridger kaufen wird, um das ambitionierte Ziel zu erreichen?

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