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Spanien und Portugal beschaffen VAMTAC-Fahrzeuge gemeinsam über SAFE

Zwei Soldaten schütteln sich vor Militärfahrzeugen die Hand auf einem Stützpunkt bei Sonnenschein.

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Spanien und Portugal erwerben VAMTAC-Fahrzeuge im Rahmen von SAFE gemeinsam

Am 27. August unterzeichneten die Verteidigungsministerien Spaniens und Portugals ein Memorandum of Understanding (MoU) über die gemeinsame Beschaffung taktischer Geländefahrzeuge mit hoher Mobilität (VAMTAC) im Rahmen des europäischen Instruments „Security Action for Europe“ (SAFE). Die spanische Staatssekretärin für Verteidigung, Amparo Valcarce, und der stellvertretende Generaldirektor für Rüstung und Vermögen der portugiesischen Landesverteidigung, Konteradmiral Antonio Mateus, besiegelten die Vereinbarung in der Festung São João Batista da Foz in Porto.

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Die Unterzeichnung wurde zudem von Spaniens Verteidigungsministerin Margarita Robles und ihrem portugiesischen Amtskollegen Nuno Melo begleitet. „Mit dieser Unterzeichnung, diesem Memorandum und der Umsetzung des SAFE-Programms würdigen wir nicht nur die gemeinsame Arbeit Spaniens und Portugals, sondern vor allem die Europäische Union und das Europa der Verteidigung“, erklärte Ministerin Robles. Durch die Beschaffung der VAMTAC-Fahrzeuge sollen die Modernisierung vorangetrieben und die Interoperabilität zwischen den Streitkräften beider Länder verbessert werden.

Laut einer Pressemitteilung des spanischen Verteidigungsministeriums bestätigt das Memorandum die Beteiligung Portugals an einer künftigen Rahmenvereinbarung zur Lieferung von VAMTAC-Fahrzeugen mit 1.500 Kilogramm Nutzlast und hoher taktischer Mobilität. Dadurch werde „[…] die Integration der europäischen industriellen Basis gestärkt“. Die spanisch-portugiesische Initiative schafft außerdem einen Rahmen für die bilaterale Zusammenarbeit beim Aufbau einer taktischen Landmobilitätsfähigkeit auf Basis einer gemeinsamen Plattform. Dies würde die Interoperabilität und Austauschbarkeit zwischen den Streitkräften der Nachbarländer erhöhen.

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Rahmenvereinbarung über 720 Millionen Euro für den Kauf von VAMTAC-Fahrzeugen

Bereits Mitte April genehmigte die spanische Regierung den Abschluss einer Rahmenvereinbarung im Wert von mehr als 720 Millionen Euro für die Beschaffung taktischer VAMTAC-Fahrzeuge. Ziel ist es, „…die strategische Fähigkeit der Streitkräfte zu stärken“. Die von La Moncloa veröffentlichte Referenz erläutert zudem: „…die Rahmenvereinbarung nutzt das Instrument ,Security Action for Europe‘ (SAFE), die europäische SAFE-Verordnung, und enthält einen Nachtrag, der die Beteiligung der Portugiesischen Republik an der Lieferung dieser für ihre Streitkräfte bestimmten Fahrzeuge vorsieht, die nach diesem Instrument finanziert werden…“

VAMTAC als vielseitige taktische Geländefahrzeugplattform

Das örtliche Unternehmen Urovesa entwickelt den VAMTAC als geländegängige, modulare und an die operativen Anforderungen des jeweiligen Einsatzes anpassbare Plattform. Seine Reichweite beträgt in jedem Gelände mehr als 600 Kilometer. Das Fahrzeug kann unter anderem als Aufklärungs-, Rettungs-, Führungs-, Feuerunterstützungs-, Truppentransport-, Beobachtungs- und Überwachungsfahrzeug, als Krankenwagen, Tankfahrzeug oder zur Kampfmittelbeseitigung eingesetzt werden. Darüber hinaus lässt es sich mit Maschinengewehren, fernbedienbaren Waffenstationen und Raketenwerfern ausrüsten.

Regionale und internationale Nutzer der taktischen VAMTAC-Fahrzeuge

Im Zuge der Rahmenvereinbarung formalisierte das spanische Verteidigungsministerium zuletzt einen Vertrag über den Kauf von 15 VAMTAC ST5 in der bivalenten Variante BN1. Der VAMTAC gilt als taktisches Standardfahrzeug 4×4 der spanischen Streitkräfte. Zugleich hat sich seine internationale Präsenz ausgeweitet: Streitkräfte im asiatisch-pazifischen Raum, etwa in Singapur und Neuseeland, wurden mit verschiedenen Modellen und Prototypen ausgestattet. Die ukrainischen Streitkräfte nutzen VAMTAC-Fahrzeuge 4×4 infolge der Übergabe militärischer Ausrüstung durch die spanische Regierung.

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