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BMW M5 CS: Der stärkste Sportler der 5er-Reihe

Grüner BMW M5 CS mit goldenen Felgen in modernem, hellem Showroom vor Fensterfront und Stadtblick.

BMW M5 CS: Erstmals bietet die BMW 5er-Reihe eine Ausführung, die noch sportlicher als der bislang leistungsstärkste M5 ausfällt. Der 4,4-Liter-V8-Biturbo entwickelt nun maximal 635 PS sowie beeindruckende 750 Nm maximales Drehmoment. Dieses steht dem Fahrer zudem über einen breiteren Drehzahlbereich zwischen 1850 U/min und 5950 U/min zur Verfügung.

Unter der speziellen M-Power-Abdeckung aus Carbon befinden sich die optimierten beiden Turbolader sowie die überarbeitete Schmierung und Kühlung. Mit einem maximalen Einspritzdruck von 350 bar werden kürzere Einspritzzeiten und eine bessere Kraftstoffzerstäubung ermöglicht. Das sorgt für ein schnelleres Ansprechverhalten des Motors und eine effizientere Gemischaufbereitung.

Die Ölversorgung arbeitet mit einer vollständig variablen Pumpe und ist auf den extremen Einsatz auf der Rennstrecke ausgelegt. Selbst besonders hohe Längs- und Querbeschleunigungen kann das System dabei bewältigen.

3,0 s von 0 auf 100 km/h und 305 km/h

Je nach gewähltem Fahrmodus verändert sich die Motorcharakteristik: vom zurückhaltenden Efficient bis zu den deutlich schärferen Einstellungen Sport und Sport+. Mit Letzteren lassen sich die vom bayerischen Hersteller genannten außergewöhnlichen Fahrleistungen leichter abrufen: 3,0 Sekunden von 0 auf 100 km/h, also drei Zehntelsekunden schneller als der M5 Competition, 10,4s bis 200 km/h, 0,4s weniger, sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 305 km/h, die weiterhin elektronisch begrenzt ist.

Der BMW M5 CS nutzt die Motorlager des M5 Competition. Mit 900 N/mm statt 580 N/mm sind sie steifer als jene des „normalen“ M5 und sollen sowohl die Reaktion des Motors beschleunigen als auch dessen Leistung schneller an das Fahrwerk weitergeben.

Zu diesen eindrucksvollen Werten passt eine Soundverstärkung mit einer doppelt verzweigten Klappenanlage. Der Außensound fällt wesentlich kräftiger aus, deckt ein breiteres Spektrum ab und klingt emotionaler, wobei er ebenfalls vom ausgewählten Fahrmodus abhängt. Wer lediglich den Geräuschpegel reduzieren möchte, kann die M-Soundtaste drücken – etwa bei der Durchfahrt durch Wohngebiete mit dem M5 CS.

Strafferes Fahrwerk und Reifen für den Rennstreckeneinsatz

Bereits das Fahrwerk des M5 Competition ist durch Änderungen an Federn, Aufhängung und Stabilisatoren steifer abgestimmt als jenes des „normalen“ M5. Um die zusätzlichen Fahrleistungen dieses CS zu beherrschen, die auch aus der Gewichtseinsparung von 70 kg resultieren, liegt die Karosserie weitere sieben Millimeter tiefer. Hinzu kommen die für den M8 Gran Coupé entwickelten Dämpfer. Sie erhöhen nicht nur den Komfort bei Autobahn-Reisegeschwindigkeit, sondern verringern auch die Lastschwankungen an den Rädern – ein Vorteil beim Fahren nahe am Limit.

Serienmäßig sind besonders sportliche Pirelli P Zero Corsa in 275/35 R20 vorn und 285/35 R20 hinten montiert. Sie sitzen auf geschmiedeten M-Felgen mit Y-Speichen und bronzegoldenem Finish. Ebenfalls serienmäßig sind Keramikbremsen, die gegenüber der Anlage des M5 Competition 23 kg Masse einsparen – und zwar insbesondere ungefederte Masse.

Vom Fahrer zum Rennfahrer im BMW M5 CS

Als vielseitiger Sportwagen ist dieses Modell sowohl für die Straße als auch für die Rennstrecke gedacht. Hinter dem Lenkrad kann man daher Fahrer oder Rennfahrer sein und über die M-Taste zwischen den Abstimmungen Road, Sport und Track wählen.

Im Modus Sport zeigen sowohl der 12,3-Zoll-Zentralbildschirm als auch das Head-up-Display spezifische Informationen für eine sportlichere Fahrweise an. Dazu gehören der M-Drehzahlmesser, Schaltleuchten, ein digitaler Tachometer, Ladedruck, Kühlmitteltemperatur, Reifenzustand sowie Längs- und Querbeschleunigung.

Auch die bevorzugten Einstellungen für das 4×4-System, das die Hinterradtraktion priorisiert, für Motor, Lenkung und Fahrwerk lassen sich auswählen, speichern und über die Tasten M1 und M2 an den Lenkradspeichen schnell „abrufen“. Darüber hinaus kann die Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterrädern angepasst werden. Für noch mehr „Bewegungsfreiheit“ auf der Rennstrecke ist sogar reiner Hinterradantrieb möglich, insbesondere wenn die Stabilitätskontrolle ebenfalls in ihre „freizügigste“ Einstellung versetzt wird.

Der kompromisslosere Charakter des M5 CS zeigt sich ebenso im Außen- wie im Innenraumdesign. Außen bestehen mehrere Karosserieelemente aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK), weitere sind in sichtbarer Carbon-Ausführung gehalten. Die BMW-Niere trägt ein bronzegoldenes Finish, das auch bei den „M5 CS“-Emblemen verwendet wird. Motorhaube und Frontsplitter sind vollständig aus CFK gefertigt, ebenso die vom M8 übernommenen Außenspiegelkappen, der zusätzliche Heckspoiler auf dem Kofferraumdeckel und der hintere Diffusor.

Im Innenraum fallen die vier Einzelschalensitze auf. Die vorderen bestehen aus Carbon, tragen beleuchtete M5-Logos und sind mit Merino-Leder sowie roten Nähten bezogen. Sie verfügen über Heizung und elektrische Verstellung von Höhe, Sitzflächenlänge und Lehnenneigung; die Seitenwangen lassen sich pneumatisch anpassen. Der Kranz des M-Lenkrads ist mit Alcantara bezogen, während die Schaltwippen aus Carbon gefertigt sind.

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