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FIAT Fastback: Erste Prototypen des neuen Panda-SUV gesichtet

Fiat Panda Next in weiß-grauem Tarnmuster mit schwarzen Felgen und orangen Akzenten im Autohaus.

Nachdem FIAT die 500-Familie über Jahre hinweg ausgebaut hat, richtet die Marke ihren Fokus nun stärker auf die Panda-Baureihe. Die Rückkehr des Grande Panda unterstreicht diese Strategie, doch er ist nur eines von fünf neuen Modellen, die der italienische Hersteller bis 2027 vorstellen will.

Zu den angekündigten Neuheiten zählen ein SUV und ein Fastback. Mit ihren Abmessungen könnten beide Fahrzeuge eine Klasse höher angesiedelt sein und damit zum Segment der kompakten Familienautos, der Kompaktklasse (C), gehören.

Die offiziellen Modellnamen stehen zwar noch aus, doch eines lässt sich bereits bestätigen: Die Markteinführung rückt näher. Erste Prototypen des Fastback haben wir bereits bei dynamischen Erprobungsfahrten „erwischt“.

Plattform und Antriebe des FIAT Fastback

Die technischen Daten sind überwiegend noch nicht bekannt. Fest steht jedoch, dass dieses Modell auf der Smart-Car-Plattform von Stellantis aufbauen wird. Dieselbe Basis nutzt auch der „Bruder“ Grande Panda sowie die „Cousins“ Citroën C3, Citroën C3 Aircross und Opel Frontera.

Das lässt darauf schließen, dass der künftige FIAT Fastback die bekannten Antriebe mit 1,2-Liter-Turbo-Dreizylinder übernehmen könnte: entweder ausschließlich mit Verbrennungsmotor oder in den Hybrid-Versionen mit einem 48-Volt-Mildhybrid-System.

Hinzu kommt voraussichtlich eine rein elektrische Ausführung. Im Grande Panda arbeitet sie mit einer 44-kWh-Batterie und einem 83-kW-Motor (113 PS), der eine Reichweite von bis zu 320 km nach WLTP verspricht. Dieses Modell haben wir bereits getestet.

Möglicherweise kommt noch eine weitere Neuheit hinzu. Für den Grande Panda wurde eine Allradvariante in Aussicht gestellt. Sollte sie tatsächlich erscheinen, dürfte sich auch dieses neue Modell nicht allein auf Versionen mit Frontantrieb beschränken.

Modischer Look des FIAT Fastback

Optisch besteht trotz des täuschenden Volumens am Heck dieses FIAT kaum Zweifel daran, dass das nächste Mitglied der Panda-Familie der aktuellen Formensprache folgt: ein SUV mit abfallender Dachlinie im Stil eines Coupés. Die dichte Tarnung verbirgt allerdings weitere Einzelheiten weitgehend.

An der Front sind die Parallelen zum „Bruder“ Grande Panda deutlich zu erkennen. Besonders die Scheinwerfer fallen auf: Sie übernehmen die Form kleiner Quadrate, ergänzt durch einen geschlossenen Kühlergrill und einen Lufteinlass im unteren Bereich der Stoßstange.

Längerer Radstand und markantes Heck

In der Seitenansicht fällt der offenbar längere Radstand ins Auge. Das muss kein Nachteil sein, denn er könnte dem Platzangebot im Innenraum zugutekommen. Am Heck lassen sich zudem schmale, hoch positionierte Rückleuchten erkennen, die dem neuen Modell einen robusten Auftritt verleihen.

Der Innenraum wurde bislang hingegen noch nicht gezeigt. Vieles deutet aber darauf hin, dass er sich nicht wesentlich vom gerade in unserem Markt eingeführten FIAT Grande Panda unterscheiden wird – mit einer gelungenen Mischung aus physischen Bedienelementen und Technologie.

Wann kommt er?

FIAT hat bereits bestätigt, dass die gesamte Panda-Familie bis 2027 komplett sein soll. Dieses Fastback wird aller Wahrscheinlichkeit nach die nächste Karosserievariante sein, die auf den Markt kommt. Die Vorstellung dürfte voraussichtlich in den kommenden Monaten erfolgen.

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