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Citroën ë-C3: Elektroauto für unter 25.000 Euro angekündigt

Weißes Citroën E-C3 OLI Elektroauto mit orangefarbenem Dach in moderner Halle mit Ladestationen.

Der kommende Citroën C3 wird auch als rein elektrische Variante ë-C3 angeboten. Der Hersteller stellt dafür einen Einstiegspreis von unter 25.000 Euro in Aussicht.

Thierry Koskas, Geschäftsführer von Citroën, gab diese Information in einem Gespräch mit mehreren Fachmedien bekannt.

„Citroën möchte Elektromobilität für alle zugänglich machen“, erklärte Thierry Koskas laut dem französischen Magazin L’argus.

Mit diesem Preisziel macht Citroën keinen Hehl aus den wichtigsten Wettbewerbern: Renault und Volkswagen haben bereits angekündigt, dass der R5 (2024) beziehungsweise der ID.2 (2025) ebenfalls ab rund 25.000 Euro erhältlich sein sollen.

Nicht zu vergessen ist Dacia, das mit dem Spring bereits das günstigste vollelektrische Modell auf dem Markt anbietet. In Portugal starten die Preise bei 20 400 Euro.

Der Citroën ë-C3 wird jedoch in einem höher angesiedelten Marktsegment positioniert. Mit rund 4,0 m Länge fällt er größer aus als der 3,73 m lange Spring und soll zudem umfangreicher ausgestattet sein. „Er wird absolut alle Ausstattungen mitbringen, die ein Fahrzeug des B-Segments benötigt“, versicherte Thierry Koskas.

Mehr als 300 km Reichweite

Citroën hat die technischen Daten des neuen ë-C3 bislang nicht veröffentlicht. Im Interview bestätigte der Markenchef aber, dass das Elektroauto eine Reichweite von mehr als 300 km erreichen wird. Damit hebt es sich erneut vom Dacia-Angebot ab, dessen Version mit 45 PS mit einer Reichweite von 230 km angegeben wird.

Auch wenn eine offizielle Bestätigung noch aussteht, dürfte der Citroën ë-C3 mit Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP) ausgestattet werden. Diese Akkus sind günstiger als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien (NMC beziehungsweise Nickel, Mangan und Kobalt), weisen allerdings eine geringere Energiedichte auf.

Der neue ë-C3 wird voraussichtlich eng mit dem C3 verwandt sein, den Citroën im vergangenen Jahr für Indien und Südamerika vorgestellt hat. Als Basis dürfte eine überarbeitete Ausführung der CMF-B-Plattform von Stellantis dienen.

Die Produktion soll im slowakischen Werk Trnava erfolgen. Dort werden 2024 auch der künftige C3 Aircross und der Opel Crossland gebaut.

Vom Oli inspirierte Gestaltung

Mit dem neuen ë-C3 will Citroën innerhalb der Marke einen Wandel einläuten und sich auf erschwingliche vollelektrische Modelle für die breite Masse ausrichten.

Sein Alleinstellungsmerkmal soll sich aber nicht auf den Preis beschränken. Auch gestalterisch dürfte das Modell zahlreiche Lösungen des Oli aufgreifen, eines Prototyps der französischen Marke, den wir bereits auf portugiesischen Straßen gefahren sind. Dieses Video können Sie hier ansehen oder erneut anschauen:

Entsprechend ist ein jugendlicher und verspielter Auftritt zu erwarten, wie man ihn vom Citroën C3 kennt. Die Karosserie dürfte kantiger als beim aktuellen Modell ausfallen und Elemente übernehmen, die eher bei Crossovern und SUVs üblich sind – vor allem an Stoßfängern und Radhäusern.

Wann kommt er?

Der neue Citroën ë-C3 soll noch in diesem Jahr, im Oktober, weltweit vorgestellt werden. Die ersten Fahrzeuge werden allerdings erst Anfang 2024 auf die Straßen kommen.

Quelle: L’argus

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