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Citroën 2026: FaSTLAne 2030, C5 Aircross und 2CV

Zwei Citroën-Autos, modernes weißes SUV und klassisches hellblaues Modell, in einem hellen Ausstellungsraum.

Mit ihrer neuen Rolle innerhalb von Stellantis im Rahmen des Plans FaSTLAne 2030 erlebt Citroën 2026 gewissermaßen ein Jahr null. Das könnte – ebenso wie das vergleichsweise junge Modellprogramm – erklären, warum die französische Marke bei den Neueinführungen zurückhaltender auftritt: Ihre einzige große Neuheit des Jahres ist der C5 Aircross.

Der neue Citroën C5 Aircross als Flaggschiff der französischen Marke begnügt sich nicht mit kleinen Änderungen. Gegenüber seinem Vorgänger ist er eher eine Revolution als eine Weiterentwicklung. Er übernimmt die neue Markensprache, basiert auf der neuen Plattform STLA Medium und wird erstmals auch als reines Elektroauto angeboten – zusätzlich zu den bereits bekannten Mildhybrid- und Plug-in-Hybridversionen.

Mit seinem starken Fokus auf Komfort und Technik versteht sich der Citroën C5 Aircross als Schaufenster für das Beste, was Citroën zu bieten hat. Nach dem von Stellantis vorgestellten Plan ist er zugleich ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer tiefgreifenderen Neuausrichtung der Marke.

Citroën im FaSTLAne-2030-Plan

Was Citroën 2026 bei den Produktneuheiten fehlt, wird durch die angekündigten Veränderungen bei der Positionierung der Marke innerhalb von Stellantis ausgeglichen.

Citroën wird künftig zur Gruppe der regionalen Marken des Industriekonzerns gehören. Jeep, Ram, Peugeot und FIAT übernehmen dagegen die Rolle globaler Marken. Damit wird Citroën für seine Differenzierung auf die Ressourcen dieser vier Stellantis-Supermarken angewiesen sein.

Im Vergleich zu anderen regionalen Konzernmarken wie Alfa Romeo oder Opel wird die Rolle von Citroën dennoch durch einen einfachen Umstand gestärkt: DS Automobiles kehrt unter das Dach von Citroën zurück, verliert seine Eigenständigkeit und besinnt sich damit auf seine Ursprünge.

Ziel dieser strukturellen Neuordnung ist es, Synergien bestmöglich auszuschöpfen, Teams gemeinsam zu nutzen und Doppelstrukturen abzubauen. Im Fall von DS ist dies jedoch auch das Eingeständnis, dass die Marke nicht die nötige Größe erreicht hat, um eigenständige Teams und Budgets zu rechtfertigen.

DS und der Citroën 2CV zwischen Premium und Einstieg

Damit rückt ein weiterer Aspekt in den Mittelpunkt, der neben der Innovationskraft vergangener Zeiten stets zur DNA von Citroën zu gehören schien. Historisch zeichnete sich die Marke durch ein zweigeteiltes Modellangebot aus: Sie bediente sowohl die oberen als auch die Einstiegssegmente überzeugend und trug dazu bei, das Automobil zu demokratisieren. Während die Eingliederung von DS den Zugang zum Premiumsegment ermöglicht, wird Citroën am anderen Ende des Spektrums wieder ein „minimales“ Auto anbieten: Der 2CV kehrt zurück.

Rückkehr des elektrischen Citroën 2CV

Die Rückkehr des 2CV ist erst für 2028 vorgesehen und gehört zum E-Car-Projekt von Stellantis. Daraus wird mindestens ein weiteres Modell für FIAT hervorgehen. Beide Fahrzeuge werden Teil der neuen europäischen Kategorie kleiner, erschwinglicher Elektroautos der Europäischen Union sein, die als M1E bezeichnet wird.

Bislang ist bekannt, dass der neue 2CV rein elektrisch angetrieben wird und, wie der bereits veröffentlichte Teaser andeutet, optisch vom Original inspiriert sein soll. Beim Preis wird erwartet, dass er bei rund 15.000 Euro liegt, womit er zu den günstigsten Elektroautos auf dem Markt zählen und die volkstümlichen Wurzeln der Marke klar aufgreifen würde.

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