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Peugeot 3008 Hybrid: Die sinnvollste Version für den portugiesischen Markt

Grüner Peugeot SUV im Autohaus mit modernen LED-Scheinwerfern und glänzender Lackierung.

Die Peugeot-3008-Version, die für den portugiesischen Markt am sinnvollsten ist, kostet 10.000 Euro weniger als die elektrische Variante.


Die dritte Generation des Peugeot 3008 braucht kaum noch eine ausführliche Vorstellung: Sie ist seit einigen Monaten auf dem Markt und hat mit dem E-3008, der rein elektrischen Ausführung mit bis zu 701 km Reichweite, ihre wichtigste Neuerung erhalten.

Im aktuellen Umfeld des portugiesischen Markts, vor allem für Privatkundinnen und Privatkunden, gibt es im Angebot des französischen SUV jedoch eine deutlich interessantere Alternative: den Mildhybrid mit 136 PS.

Ich habe ihn auf portugiesischen Landstraßen gefahren und herausgefunden, warum dies die 3008-Version ist, die am besten zum portugiesischen Szenario passt. Sehen Sie das Video:

Äußerlich sind die Unterschiede zwischen dieser Hybridversion und dem Elektroauto – abgesehen von den Modellbezeichnungen und den Endrohren – praktisch nicht vorhanden.

Der neue 3008 zeigt sich mit einer sportlicheren Silhouette, einer im Heckbereich deutlich abfallenden Dachlinie und einer noch schlanker gezeichneten Lichtsignatur.

Beim getesteten Modell handelt es sich um die Ausstattung Allure, also die Einstiegsversion der Baureihe. Dennoch ist die Serienausstattung bereits sehr attraktiv und umfasst unter anderem 19-Zoll-Räder sowie die Metallic-Lackierung Obsession Blue.

Bei genauer Betrachtung dessen, was die Ausstattungslinie Allure bietet, sehe ich kaum überzeugende Gründe, zur besser ausgestatteten GT-Version zu greifen.

Modern, aber unkompliziert

Während sich der 3008 außen deutlich verändert hat, fällt der Wandel im Innenraum noch größer aus. Peugeot setzt auf ein moderneres und hochwertigeres Ambiente, allerdings in einem ausgewogenen Maß und ohne Übertreibungen. Für mich ist das ein klarer Pluspunkt.

Die wichtigste Neuheit ist das Panoramic i-Cockpit: ein gebogenes 21-Zoll-Panel, das das Kombiinstrument und den Touchscreen des Infotainmentsystems zusammenführt. Andere Systeme auf dem Markt wirken ansprechender und sind einfacher zu bedienen, doch auch der 3008 hat hier einen wichtigen Fortschritt gemacht.

Das Lenkrad bleibt sehr kompakt und wird deshalb weiterhin polarisieren. Ich halte das nicht für problematisch und mag sogar seine sportlichere Form. Anders als früher ermöglicht sie zudem eine gute Sicht auf das Kombiinstrument.

Unterm Strich verdient der Innenraum des neuen 3008 eine sehr gute Bewertung – sowohl wegen des Technologieangebots als auch aufgrund der Ausstattung dieser Basisversion. Hinzu kommen die Verarbeitungsqualität und die Materialauswahl.

Wie steht es um das Platzangebot?

In der zweiten Sitzreihe reicht der Raum aus, um zwei Erwachsene bequem unterzubringen oder alternativ zwei Kindersitze zu installieren. Dabei gehört dieses Modell nicht zu den geräumigsten seiner Klasse.

Der Kofferraum fasst rund 520 Liter und lässt sich bei umgeklappten Rücksitzen auf bis zu 1480 Liter erweitern. Das genügt den Anforderungen der überwiegenden Mehrheit der Familien. Wer mehr Stauraum benötigt, kann jederzeit zur XXL-Version dieses Modells greifen, dem Peugeot 5008.

Peugeot 3008 Hybrid: 500 kg leichter

Am Steuer des Peugeot 3008 Hybrid fiel mir als Erstes auf, dass er deutlich agiler wirkt als der E-3008. Das überrascht kaum, wenn man berücksichtigt, dass er ungefähr 500 kg weniger wiegt.

Während die Elektroversion an der Hinterachse über eine Mehrlenkeraufhängung verfügt, muss dieser 3008 Hybrid mit einer konventionelleren Verbundlenkerachse auskommen. Daher spricht das rein elektrische Modell feiner an. Wenn Sie mehr über den E-3008 erfahren möchten, sehen Sie dieses Video:

Trotzdem bleibt die Abrollqualität dieses SUV eine seiner Stärken. Es ist leicht zu erkennen, dass die französischen Ingenieure dem Komfort Priorität eingeräumt und die fahrdynamische Schärfe eher in den Hintergrund gestellt haben.

Das zeigt sich an den leichtgängigen Bedienelementen, insbesondere an der Lenkung. Sie vermittelt nur wenig Rückmeldung, was selbst im Sport-Modus spürbar bleibt. Auch das Automatikgetriebe macht sich bemerkbar, da es bei höherem Tempo und stärkerer Belastung kleine Zögerlichkeiten erkennen lässt.

Verbrauch auf Diesel-Niveau

Die Grundlage des Peugeot 3008 Hybrid bildet die neue Generation des 1,2-Liter-PureTech-Dreizylinder-Benzinmotors, der nun statt eines Zahnriemens mit einer Steuerkette ausgestattet ist.

Der Motor leistet 136 PS und entwickelt 230 Nm. Kombiniert wird er mit dem sechsstufigen e-DCS6-Automatikgetriebe, in das ein kleiner Elektromotor integriert ist. Dieser gehört zum 48-Volt-Mildhybridsystem, das außerdem über eine Batterie mit 0,89 kWh Kapazität verfügt.

Mit deutlichem Abstand ist dies die leistungsschwächste Motorisierung der gesamten 3008-Baureihe. Dennoch hatte ich nicht das Gefühl, dass „mehr Durchzugskraft“ nötig wäre. Die Fahrleistungen sind zwar nicht beeindruckend – 0 auf 100 km/h in 10,2 s und 201 km/h Höchstgeschwindigkeit –, für die normale Nutzung eines Familien-SUV wie dieses aber vollkommen angemessen.

Auch auf der Autobahn reichen diese Werte bei höherem Tempo mehr als aus, um das nötige Vertrauen für ein anspruchsvolleres Überholmanöver zu geben.

Am stärksten bemerkbar macht sich der Hybrid jedoch bei niedrigen Geschwindigkeiten und im Stadtverkehr. Außerhalb dieses Umfelds bleibt sein Einsatz letztlich etwas begrenzt. Natürlich erfüllt er aber eines seiner wichtigsten Ziele: den Verbrauch zu senken.

Während der Tage mit diesem Peugeot 3008 Hybrid legte ich etwas mehr als 500 km zurück, bei gemischter Nutzung – rund 50 % auf der Autobahn, die übrigen 50 % auf Nebenstraßen und in der Stadt – und erzielte einen Durchschnittsverbrauch von 6,2 l/100 km.

Bei diesem Wert und unter Nutzung des gesamten 55-Liter-Kraftstofftanks ist eine Reichweite von etwa 887 km zu erwarten.

Im Stadtverkehr gelang es mir zudem problemlos, bei ständig eingeschalteter Klimaanlage stets Werte um 5,0 l/100 km zu erreichen.

Das ist ein sehr gutes Ergebnis für ein Fahrzeug mit diesen Eigenschaften und ein sehr starkes Argument dafür, erneut festzuhalten: Dies ist die 3008-Version, die am besten zum portugiesischen Markt passt.

Rechnen wir nach

Bleibt man beim Vergleich zwischen dem 3008 Hybrid und dem elektrischen 3008, wird mit Blick auf die von Peugeot aufgerufenen Preise klar, dass die Antwort offensichtlich ist – zumindest für Privatkundinnen und Privatkunden. Ich erkläre warum.

Der 3008 Hybrid startet bei 34.400 Euro, während der E-3008 in derselben Ausstattung Allure ab 45.150 Euro erhältlich ist. Zwischen beiden Varianten liegen also 10.750 Euro. Dafür kann man sehr viele Kilometer fahren beziehungsweise über viele Jahre Benzin kaufen.

Für private Käuferinnen und Käufer erscheint die Entscheidung deshalb eindeutig: Der 3008 Hybrid ist ohne Zweifel die bestmögliche Wahl. Unternehmen profitieren dagegen beim E-3008, wenn alle geltenden steuerlichen Vorteile berücksichtigt werden.

Urteil

Technische Daten

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