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Aston Martin Vanquish 25 by CALLUM: Das Facelift, das nie kam

Grünes Aston Martin Sportcoupé mit aggressivem Frontdesign und großen Felgen in moderner Ausstellungshalle.

Für 2023 ist ein neuer Aston Martin Vanquish angekündigt, bei dem der Frontmotor einem Mittelmotor im Heck weichen wird. Ian Callum nimmt dies zum Anlass, die erste Generation – also genau das von ihm entworfene Modell – erneut aufzugreifen. Er verpasst ihr das Facelift, das sie nie erhielt, und nennt das Ergebnis Aston Martin Vanquish 25 by CALLUM.

Der frühere Designchef von Jaguar, der seinen Posten im vergangenen Jahr verlassen hat, will 25 Exemplare des britischen GT fertigen. Dabei handelt es sich um weit mehr als eine rein optische Überarbeitung.

Neben der Aktualisierung des ursprünglich 2001 vorgestellten Designs möchte Ian Callum das Fahrzeug technisch und mechanisch auf den neuesten Stand bringen.

Dafür werden 25 Vanquish vollständig zerlegt und anschließend umfassend modernisiert. Während dieses Prozesses können die Kunden direkt mit dem Designer kommunizieren und jedes Detail ihres Fahrzeugs festlegen. Das erinnert an einen „Restomod“, obwohl das Ausgangsmodell noch vergleichsweise jung ist.

Was ändert sich am Exterieur?

Die hochgelobten Proportionen und Volumen des Originals bleiben bei den optischen Eingriffen unangetastet. Die Anpassungen fallen bewusst zurückhaltend aus, verleihen dem britischen GT aber einen zeitgemäßeren Auftritt.

An der Front wurden Stoßfänger und Kühlergrill neu gestaltet. Die Nebelscheinwerfer entfallen, während LED-Scheinwerfer Einzug halten. Am Heck stechen zwei Änderungen besonders hervor: größere Rückleuchten, ebenfalls in LED-Technik, sowie ein neuer Heckdiffusor mit zwei zusätzlichen Endrohren.

Seitlich erhält der Aston Martin Vanquish 25 by CALLUM neue Außenspiegel, neu gezeichnete Räder und größere Felgen: 20 statt 19 Zoll.

Und im Innenraum?

Auch der Innenraum des Aston Martin Vanquish 25 by CALLUM unterscheidet sich deutlich von dem der Fahrzeuge, die als Basis dienen.

Die Rücksitze werden entfernt. Vorn kommen neue Sitze mit sportlicherer Kontur zum Einsatz, während die Materialien im Interieur hochwertiger ausfallen.

Zusätzlich trägt das Armaturenbrett eine Bremont-Uhr sowie einen Bildschirm für das Infotainmentsystem. In technischer Hinsicht verfügen die Vanquish 25 by CALLUM außerdem über Apple CarPlay und Android Auto.

Auch die Mechanik des Aston Martin Vanquish 25 by CALLUM wurde überarbeitet

Mechanisch erhalten die Aston Martin Vanquish 25 by CALLUM eine neue Abgasanlage, Software-Optimierungen und eine neue Nockenwelle. Dadurch steigt die Leistung des V12 um rund 60 PS auf knapp 600 PS.

Hinzu kommen eine neue Bremsanlage und ein neues Fahrwerk. Außerdem kann der Vanquish 25 by CALLUM wahlweise mit einem manuellen oder einem automatischen Getriebe ausgestattet werden.

Detailarbeit nach Kundenwunsch

Wie bereits erwähnt, steht der Kunde während der gesamten Umwandlung des Aston Martin Vanquish zum Vanquish 25 by CALLUM in direktem Kontakt mit Ian Callum.

So lässt sich das Fahrzeug während der Produktion individuell konfigurieren. Farbe oder Felgendesign gehören beispielsweise zu den Details, die der Kunde stets mit Unterstützung von Ian Callum auswählen kann.

Abschließend zum Preis: Besitzt der Kunde bereits einen Aston Martin Vanquish, kostet der Umbau rund 550.000 Dollar (etwa 502.000 Euro), zuzüglich Steuern.

Muss zunächst ein Vanquish für den Umbau beschafft werden, steigt der Betrag auf 670.000 Dollar (etwa 612.000 Euro).


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