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Jeep Compass: Umfassendes Update mit neuer Technik

Grüner Jeep Compass 2025 SUV neben Ladestation in modernem Showroom mit großen Fenstern.

Der Jeep Compass, der 2017 auf den Markt kam, wurde umfassend überarbeitet. Das Update bringt ihm unter anderem zusätzliche Technik wie ein teilautonomes Fahrsystem der Stufe 2 sowie einen komplett neu gestalteten Innenraum.

Der aktualisierte Compass wird im italienischen Melfi gefertigt und ist die erste Jeep-Neuheit in Europa unter dem Stellantis-Konzern.

Auf dem „alten Kontinent“ steht der Compass bereits für mehr als 40 % der Jeep-Verkäufe. Jeder vierte verkaufte Compass ist ein Plug-in-Hybrid – eine Antriebstechnik, die selbstverständlich ebenfalls Teil dieser tiefgreifenden Modellüberarbeitung ist.

Neben den Plug-in-Hybriden umfasst das Motorenprogramm des Compass weiterhin Benzin- und Dieselmotoren. Sämtliche Aggregate erfüllen die Abgasnorm Euro 6D Final.

Der Dieselmotor bleibt im Jeep Compass erhalten

Bei den Dieseln kommt die aktualisierte Ausführung des 1.6 Multijet II zum Einsatz. Sie leistet nun 130 PS bei 3750 U/min und stellt ein maximales Drehmoment von 320 Nm bei 1500 U/min bereit. Gegenüber dem 1.6-Diesel des Vorgängermodells entspricht dies einem Leistungsplus von 10 PS. Gleichzeitig soll der Verbrauch um 10 % sinken, während die CO₂-Emissionen im WLTP-Zyklus um 11 g/km niedriger ausfallen.

Die Benzinpalette wird von einem 1.3 Turbo GSE mit vier Zylindern gebildet, der in zwei Leistungsstufen angeboten wird: mit 130 PS und 270 Nm maximalem Drehmoment in Verbindung mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe oder mit 150 PS und 270 Nm samt Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe. Beide Varianten treiben ausschließlich die Vorderachse an.

Elektrifizierung mit den 4xe-Versionen

Die Plug-in-Hybridmodelle kombinieren einen 1.3-Liter-Turbobenziner mit vier Zylindern mit einem an der Hinterachse montierten Elektromotor, der 60 PS und 250 Nm liefert, sowie einer Batterie mit 11,4 kWh.

Der Compass ist in zwei 4xe-Ausführungen erhältlich – diese Bezeichnung trägt bei Jeep jedes 4×4-Modell mit Hybridantrieb. Zur Wahl stehen 190 PS oder 240 PS, jeweils mit 270 Nm Drehmoment und einem Sechsgang-Automatikgetriebe.

Für die elektrifizierten Varianten nennt Jeep einen Sprint von 0 auf 100 km/h in etwa 7,5 s, abhängig von der Ausführung. Die Höchstgeschwindigkeit liegt im Hybridbetrieb bei 200 km/h und im Elektromodus bei 130 km/h.

Die elektrische Reichweite beträgt je nach gewählter Version zwischen 47 und 49 km. Die CO₂-Emissionen bewegen sich nach WLTP zwischen 44 g/km und 47 g/km.

Revolution im Innenraum

Während die Anpassungen an der Karosserie des Compass eher zurückhaltend ausfallen, wurde der Innenraum grundlegend umgestaltet.

Zu den auffälligsten Neuerungen zählen das individuell konfigurierbare digitale Kombiinstrument mit 10,25“ sowie das Infotainmentsystem Uconnect 5. Dieses wird über einen 8,4“ oder 10,1“ großen Touchscreen bedient.

Die kabellose Einbindung von Apple CarPlay und Android Auto gehört in allen Ausstattungsvarianten zum Serienumfang. Darüber hinaus ermöglicht Uconnect 5 die Anbindung an Amazon Alexa über die Schnittstelle „Home to Car“, die von der App „My Uconnect“ bereitgestellt wird.

Hinzu kommen TomTom-Navigation mit Sprachsteuerung, Verkehrsinformationen in Echtzeit und drahtlosen Kartenaktualisierungen. Eine induktive Ladeschale für Smartphones ist ab der Ausstattung Longitude serienmäßig an Bord.

Teilautonomes Fahren

Auch bei der Sicherheit erweitert der überarbeitete Compass sein Angebot. Serienmäßig sind nun ein Frontkollisionswarnsystem, ein Spurverlassenswarner, eine Verkehrszeichenerkennung, ein Müdigkeitswarner für den Fahrer sowie eine automatische Notbremsfunktion mit Fußgänger- und Radfahrererkennung verfügbar.

Zugleich ist dies der erste Jeep in Europa mit Autobahnassistent, also einem teilautonomen Fahrsystem der Stufe 2 auf der Skala des autonomen Fahrens. Es verknüpft die adaptive Geschwindigkeitsregelung mit einem Spurhalteassistenten, der das Fahrzeug in der Mitte der Fahrspur hält. Diese Funktion wird allerdings erst in der zweiten Jahreshälfte optional angeboten.

Fünf Ausstattungslinien

Das Programm des neuen Compass besteht aus den fünf Ausstattungslinien Sport, Longitude, Limited, S und Trailhawk sowie der neuen Sonderserie 80th Anniversary als spezieller Markteinführungsversion.

Den Einstieg in die Compass-Baureihe bildet die Ausstattung Sport. Sie umfasst 16“-Leichtmetallräder, ein 8,4“-Infotainmentsystem, Full-LED-Scheinwerfer und hintere Parksensoren.

Das digitale 10,25“-Kombiinstrument und der neue 10,1“-Zentralbildschirm gehören ab der Ausstattung Limited zur Serie. Zudem bietet sie 18“-Leichtmetallräder sowie vordere und hintere Parksensoren mit automatischer Einparkfunktion.

Wie üblich kennzeichnet Trailhawk die geländetauglichste Compass-Variante. Sie bietet größere Offroad-Winkel, mehr Bodenfreiheit, ein überarbeitetes Fahrwerk und eine Traktionskontrolle mit fünf Fahrmodi, darunter der ausschließlich für diese Version vorgesehene Modus „Rock“.

Sonderserie 80th Anniversary

Seinen Marktstart in Europa begeht der Jeep Compass mit der Sonderserie 80th Anniversary. Diese Jubiläumsausgabe hebt sich durch 18“-Leichtmetallräder in Grau und exklusive Embleme ab.

Der graue Farbton der Räder findet sich ebenso am Kühlergrill, an der Dachreling und an den Spiegelkappen wieder. Dazu kommen glänzend schwarze Akzente an den unteren Karosserieteilen, den Radläufen sowie den Einfassungen von Dach und Nebelscheinwerfern.

Wann kommt er?

Der überarbeitete Jeep Compass wird ab dem kommenden Mai bei den Vertragshändlern der Marke in Portugal eintreffen. Preise sind bislang noch nicht bekannt.

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