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Citroën ë-C3: Elektroauto für weniger als 20.000 Euro

Orange-weißer Citroën E-C3 Elektro-SUV in moderner Ausstellungshalle bei Tageslicht.

Genau 75 Jahre ist es her, dass Citroën den 2CV auf den Markt brachte. Das Konzept dieses Modells war denkbar schlicht: ein Regenschirm auf vier Rädern. Im Jahr 2023 kehrt die französische Marke mit derselben Philosophie der Einfachheit – bereits durch den Oli angedeutet – zurück und präsentiert den neuen ë-C3.

Natürlich ist er deutlich komplexer und technologisch fortschrittlicher als ein 2CV, denn die Zeiten haben sich verändert. Dennoch verbindet beide mindestens ein weiterer gemeinsamer Nenner: Der neue Citroën soll zu einem «Schleuderpreis» verkauft werden. Oder zumindest so günstig sein, wie sich ein Elektroauto auf dem erwarteten Niveau des 21. Jahrhunderts bauen lässt.

Der neue Citroën ë-C3 wurde in Europa entwickelt und produziert und eröffnet eine neue Stellantis-Offensive. Der Konzern will seine Position im B-Segment weiter ausbauen und bringt dafür das erste europäische Modell dieser Klasse auf den Markt, das rein elektrisch fährt und weniger als 25.000 Euro kostet.

Diogo Teixeira hat ihn in Paris (Frankreich) vorab kennengelernt und zeigt im Video, was der neue Citroën ë-C3 alles zu bieten hat:

Elektrisch und mehr

Seit seiner Einführung im Jahr 2002 wurde der Citroën C3 mehr als 5,6 Millionen Mal verkauft. Damit ist er das erfolgreichste Modell der französischen Marke; in Europa entfallen rund 29 % aller Citroën-Verkäufe auf ihn.

Mit der vierten Generation möchte Citroën diese Zahlen weiter steigern. Im Mittelpunkt steht dabei die rein elektrische Variante ë-C3, deren Ziel es ist, vollständig elektrische Mobilität für einen großen Teil der europäischen Bevölkerung zugänglich zu machen.

Wie Stellantis bereits beim Jeep Avenger und beim Fiat 600 vorgegangen ist, überlässt auch Citroën die Wahl den «Händen» der Kundinnen und Kunden: Den C3 wird es ebenfalls mit Benzinmotoren geben.

Zurück zum vollelektrischen ë-C3: Er führt einen Elektromotor mit 83 kW (113 PS) ein, erreicht laut Hersteller 135 km/h Höchstgeschwindigkeit und sprintet in 11 s von 0 auf 100 km/h.

Die Energie liefert eine LFP-Batterie – eine Premiere für die französische Marke – mit 44 kWh Kapazität. Nach WLTP ermöglicht sie eine Reichweite von bis zu 320 Kilometern.

Ein Elektroauto für weniger als 20.000 Euro?

Zum Marktstart kommt der Citroën zunächst in der Ausführung mit 320 Kilometern Reichweite, deren Preis bei 23.300 Euro beginnen wird.

2025 will der französische Hersteller jedoch eine ë-C3-Version mit lediglich 200 Kilometern Reichweite nachreichen. Sie richtet sich an Menschen mit kurzen Fahrstrecken und einfachen Möglichkeiten zum regelmäßigen Laden und wird ab 19.990 Euro erhältlich sein.

Für ein rein elektrisches Angebot im B-Segment ist das ein «Kampfpreis». Citroën begründet ihn mit dem Anspruch, ein Batterie-Elektroauto zum Preis eines vergleichbaren Modells mit Verbrennungsmotor anzubieten.

Citroën ë-C3: Ist das der Oli?

Viele Lösungen des neuen ë-C3 waren bereits beim Citroën Oli zu sehen, einem Konzeptfahrzeug, das wir in Paris entdeckt haben und einige Monate später sogar in Portugal fahren konnten:

Ein gutes Beispiel dafür ist die Lichtsignatur vorne wie hinten. Dasselbe gilt für das neue Logo, das in diesem Citroën ë-C3 erstmals an einem Serienmodell verwendet wird. Der ë-C3 versteht sich dabei klar als echter Crossover.

Das zeigt sich sowohl an der im Vergleich zur aktuellen Modellgeneration höheren Silhouette als auch an den Stoßfängern und Radhäusern. Diese tragen robustere Schutzverkleidungen und verleihen dem Fahrzeug einen markanteren Auftritt – ganz wie beim Oli.

Völlig neuer Innenraum

Die Verbindung zwischen dem ë-C3 und dem Citroën-Prototypen Oli setzt sich im Innenraum fort. Dieser wurde gegenüber dem bekannten C3 der aktuellen Generation vollständig neu gestaltet.

Besonders deutlich wird die enge Verwandtschaft am sehr horizontal gezeichneten Armaturenbrett. Auch das projizierte Head-up-Display, das das herkömmliche Kombiinstrument ersetzt, greift diese Idee auf.

Neu sind außerdem das rechteckig gestaltete Lenkrad und der zentrale 10,25-Zoll-Bildschirm des Infotainmentsystems. Hinzu kommen zahlreiche großzügig bemessene Ablagen – ganz so, wie man es von Citroën inzwischen gewohnt ist.

Ein weiterer Blickfang im Innenraum des neuen Modells sind die Advanced-Comfort-Sitze. Sie verwenden einen dichteren Schaumstoff, um den Komfort an Bord zu erhöhen – eine Lösung, die wir bereits in anderen Modellen des französischen Herstellers kennenlernen konnten.

Wann kommt er auf den Markt?

Der neue Citroën ë-C3 wird Anfang 2024 in seiner Variante mit 320 Kilometern Reichweite auf die europäischen Märkte kommen. Wie bereits erwähnt, folgt 2025 eine zweite Version mit 200 Kilometern Reichweite und einem Einstiegspreis von 19.990 Euro.

Für die Benzinversionen des C3 ist bislang weder bekannt, wann sie eingeführt werden, noch wie viel sie kosten werden.

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