Kürzlich lernten wir den neuen RS6 Avant kennen, doch auf der IAA in Frankfurt wurde er nicht von einer RS6-Limousine begleitet. Stattdessen feierte der neue Audi RS7 Sportback seine Premiere, der erwartungsgemäß sämtliche mechanischen und dynamischen Eigenschaften mit seinem „Schwestermodell“ teilt.
Audi RS7 Sportback mit V8-Biturbo und quattro
Unter der markanten Karosserie arbeitet folglich derselbe 4.0-V8-Biturbo mit 600 PS und 800 Nm Drehmoment, das zwischen 2050 und 4500 U/min bereitsteht. Unterstützt wird er von einem 48-V-Mildhybridsystem; die Kraftübertragung erfolgt über eine Achtgang-Automatik mit Anfahrassistent und quattro-Allradantrieb.
Wie beim „Schwestermodell“ verteilt der Antrieb seine Leistung im Verhältnis 40/60 auf Vorder- und Hinterachse. Mit einem der beiden Dynamikpakete kommt zusätzlich ein sportliches Mittendifferenzial zum Einsatz, das bis zu 70 % der Leistung nach vorn oder bis zu 85 % nach hinten leiten kann.
Damit beschleunigt der RS7 Sportback in lediglich 3,6 s auf 100 km/h – identisch mit dem RS6 Avant. Serienmäßig liegt die Höchstgeschwindigkeit bei 250 km/h; mit dem Dynamikpaket beziehungsweise dem Dynamik-Plus-Paket steigt sie auf 280 km/h oder 305 km/h.
Breitere Karosserie und adaptive Luftfederung
Auch die Karosserie des neuen Audi RS7 Sportback wurde, wie jene des RS6 Avant, umfassend überarbeitet. Mit dem regulären A7 Sportback teilt er nur Motorhaube, Dach, vordere Türen und Heckklappe. Der aktive Spoiler bleibt erhalten und fährt ab 100 km/h aus. Gegenüber dem A7 ist der RS7 um 40 mm breiter und erreicht zudem eine Länge von 5,0 m.
Serienmäßig verfügt die adaptive Luftfederung über drei Fahrmodi und eine automatische Niveauregulierung. In der Normalstellung liegt der RS7 Sportback 20 mm näher über dem Asphalt als die übrigen A7-Modelle. Oberhalb von 120 km/h senkt sich die Bodenfreiheit um weitere 10 mm, während ein Höhenmodus sie um 20 mm anheben kann.
Räder und Bremsen des Audi RS7 Sportback
Die serienmäßigen 21-Zoll-Räder fallen bereits ausgesprochen groß aus; optional sind sogar 22 Zoll erhältlich. Ebenso kräftig dimensioniert sind die Bremsscheiben: Zur Wahl stehen Stahlscheiben mit 420 mm Durchmesser vorn und 370 mm hinten oder Carbon-Keramik-Scheiben mit 440 mm vorn und 370 mm hinten. Obwohl sie größer sind, reduzieren sie die ungefederten Massen um 34 kg.
Wie der RS6 Avant soll auch der neue Audi RS7 Sportback im ersten Quartal 2020 auf den Markt kommen.
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