Wer sich für einen Alfa Romeo interessiert, sucht nicht einfach irgendein Auto. Gesucht werden ein klares Stilstatement, Charakter und Fahrspaß. Vielleicht erklärt das, warum bereits mehr als eine halbe Million Exemplare des Alfa Romeo Junior vom Band gelaufen sind.
Sie alle folgen wohl demselben Ansatz: das Design und die Fahrdynamik, die man von einem Alfa Romeo erwartet, in einem kompakten SUV zu vereinen, dessen Preis bei 34 100 Euro beginnt.
Dabei geht es nicht allein um die Optik. Auch die mit Stellantis geteilte Plattform erhielt eine italienische Abstimmung. Die komplette Entwicklung des Junior fand in Italien auf der Teststrecke von Balocco statt, wo die Ingenieure der italienischen Marke das Modell nach den eigenen Markenmaßstäben abgestimmt haben.
Die leistungsstärkeren Varianten verzichten weder auf das mechanische Sperrdifferenzial noch auf die von Sabelt gelieferten Sportsitze.
Bei den Antrieben besteht reichlich Auswahl, sodass die Entscheidung nicht an fehlenden Technologien scheitert. Der Hybrid eignet sich für alle, die unkomplizierte Nutzung wünschen, die rein elektrische Version für Kunden mit Lademöglichkeit, der Veloce für maximale Leistung und der Q4 für mehr Vielseitigkeit. In diesem Kaufratgeber erläutern wir die Unterschiede.
Ein Junior, vier Antworten
Das Angebot gliedert sich in vier zentrale Varianten. Der Junior Ibrida richtet sich an Fahrer, die ihren Verbrauch senken möchten, ohne über das Laden nachdenken zu müssen. Er kombiniert einen neuen Turbo-Benzinmotor 1.2 der jüngsten Generation mit einem automatisch arbeitenden 48-V-Hybridsystem. Die Systemleistung beträgt 145 PS.
Der Junior Elettrica ist für alle gedacht, die die Voraussetzungen für ein rein elektrisches Fahrzeug erfüllen und über eine Ladeinfrastruktur verfügen. Er verspricht bis zu 410 km WLTP-Reichweite, unterstützt Schnellladen und kann insbesondere für Unternehmen oder Einzelunternehmen wegen des vollständigen Vorsteuerabzugs interessant sein, wodurch sein Endpreis unter die Schwelle von 30 000 Euro sinkt. Alle Einzelheiten folgen später in diesem Kaufratgeber.
Der Junior Elettrica Veloce verkörpert die sportlichste Seite der Baureihe. Mit 280 PS, 345 Nm sowie einer speziellen Abstimmung von Fahrwerk, Lenkung und Traktion beantwortet er am deutlichsten die Frage: Kann ein elektrischer Alfa Romeo weiterhin fahrerisch begeistern?
Den Abschluss bildet der Junior Ibrida Q4 mit elektrifiziertem Allradantrieb und unabhängiger MultiLink-Hinterachse. Er ist die passende Wahl für alle, die auf schwierigem Untergrund mehr Sicherheit und abseits großer Ballungsräume mehr Flexibilität erwarten.
Der Alfa Romeo Junior will nicht einfach einer von vielen sein
Das Segment der kompakten SUVs gehört zu den am stärksten umkämpften Bereichen des Marktes. Es gibt Modelle für jedes Budget, jeden Bedarf und jeden Geschmack. Diese Vielfalt hat jedoch auch dazu geführt, dass sich viele Fahrzeuge stark ähneln.
Alfa Romeo verfolgt in diesem Umfeld einen anderen Anspruch. Trotz des deutlichen Fokus auf das Design soll sich der Junior wie ein Alfa Romeo anfühlen und auch so fahren. Nach Auffassung der Marke macht genau dieses Gleichgewicht den derzeit kleinsten Alfa Romeo aus.
Äußerlich beginnt die Eigenständigkeit beim Design. Die Front mit dem Scudetto, die markentypische Lichtsignatur, die kompakten Proportionen und der kraftvolle Auftritt sorgen für Präsenz.
Das ist mehr als bloße Dekoration. In dieser Fahrzeugklasse zählt das Erscheinungsbild. Beim Junior soll das Design zugleich zeigen, dass die Wahl eines kompakten SUV nicht ausschließlich eine vernunftgesteuerte Entscheidung sein muss.
Junior Ibrida: für unkomplizierte Nutzung
Der Junior Ibrida ist vermutlich die am leichtesten zu empfehlende Variante für alle, die im Alltag ein kompaktes SUV suchen. Er verbindet einen 1.2-Turbo-Benzinmotor mit einem 48-V-Elektrosystem, einem Sechsgang-Doppelkupplungsautomatikgetriebe und 145 PS.
Sein Vorteil liegt in der einfachen Handhabung: Eine Lademöglichkeit ist nicht erforderlich, Gewohnheiten müssen nicht angepasst werden, und auch lange Fahrten sind ohne Planung möglich.
Er passt zu Fahrern, die viel in der Stadt unterwegs sind, aber ebenso Landstraße und Autobahn benötigen. Die elektrische Unterstützung hilft beim Anfahren, Rangieren und im Stadtverkehr – genau dort, wo ein Hybridsystem dieser Art seinen größten Nutzen bietet. Praktisch gesehen ist dies der Junior für alle, die elektrifiziert fahren möchten, ohne sich mit Ladekabeln zu beschäftigen.
Junior Elettrica: für Fahrer mit Lademöglichkeit
Der Junior Elettrica ist die richtige Alternative für Nutzer, deren Alltag zu einem Elektroauto passt. Besonders interessant ist er zudem für Unternehmen und Einzelunternehmen, da für diese Antriebsart steuerliche Vorteile gelten.
Mit einer 54-kWh-Batterie und bis zu 410 km WLTP-Reichweite wurde er für Menschen entwickelt, die zu Hause, am Arbeitsplatz oder an einem verlässlich verfügbaren öffentlichen Ladepunkt laden können. Unter diesen Bedingungen ist elektrisches Fahren besonders sinnvoll: geringere Kosten pro Kilometer, ein ruhiges Fahrgefühl in der Stadt und relevante steuerliche Vorteile im Unternehmensumfeld.
Zum Zeitpunkt dieses Artikels wird der Junior Elettrica Ti Unternehmen und Einzelunternehmen in einer Leasingaktion ab 270 Euro/Monat + MwSt. angeboten, bei einer Laufzeit von 36 Monaten und insgesamt 30 000 km. Das Angebot umfasst eine Sonderzahlung von 3700 Euro + MwSt. sowie Leistungen wie Wartung, Pannenhilfe, eine Fahrer-Hotline und Steuern.
Statt ausschließlich auf die monatliche Rate zu schauen, sollte das Gesamtpaket betrachtet werden. Für regelmäßige Lader, die kalkulierbare Kosten wünschen, kann der Junior Elettrica eine der rationalsten Varianten der Baureihe sein.
Junior Elettrica Veloce: für alle, die weiterhin Performance wollen
Der Junior Elettrica Veloce steht der dynamischen Tradition von Alfa Romeo am nächsten. Der gesamte Entwicklungsprozess wurde auf der Teststrecke von Balocco in Italien durchgeführt.
Er leistet 280 PS und 345 Nm und verfügt über eine spezifische Abstimmung von Fahrwerk, Lenkung, Federung und Bremsanlage. Hinzu kommt ein mechanisches Torsen-Sperrdifferenzial an der Vorderachse – eine wichtige Lösung, um die Leistung eines frontgetriebenen Elektroautos mit unmittelbar anliegendem Drehmoment auf die Straße zu bringen.
Dies ist nicht die vernünftigste Variante, sondern die emotionalste. Sie richtet sich an Käufer, die ein Elektroauto möchten, aber nicht wollen, dass die Elektrifizierung den Fahrspaß verdrängt.
In einem Segment, in dem sich viele Elektroautos vor allem über Reichweite, Bildschirme oder Ladeleistung unterscheiden, lenkt der Veloce den Blick auf andere Themen: Lenkung, Grip, Traktion und Kurvenverhalten.
Junior Ibrida Q4: für mehr Vielseitigkeit
Er behält das 48-V-Hybridkonzept bei, ergänzt es jedoch durch elektrifizierten Allradantrieb mit zwei Elektromotoren zu je 21 kW, einem vorn und einem hinten. Da keine mechanische Verbindung zwischen den Achsen besteht, verbessert das System die Traktion ohne eine konventionelle, schwerere und komplexere Lösung.
Diese Variante empfiehlt sich für alle, die häufig auf Nebenstraßen fahren, weniger gepflegte Zufahrten bewältigen oder schlicht einen vielseitigeren Junior wünschen.
Die unabhängige MultiLink-Hinterachse unterstreicht diese Positionierung und trägt auf unebenem Untergrund zu höherem Komfort sowie einer besseren Kontrolle der Karosserie bei.
Welchen Junior sollten Sie wählen?
Der Junior Ibrida ist die Wahl für unkomplizierte Nutzung. Er senkt den Verbrauch, benötigt keine Ladeinfrastruktur, fügt sich mühelos in den Alltag ein und ist zugleich die günstigste Version der Baureihe: Er ist ab 34 100 Euro erhältlich.
Der Junior Elettrica hingegen passt zu allen, die bereits laden können. Besonders sinnvoll ist er für Unternehmen, Einzelunternehmen und Nutzer mit planbaren Routinen. Die Preise beginnen bei 42 100 Euro.
Der Junior Elettrica Veloce ist für alle gedacht, die den sportlichsten Junior suchen. Er ist der leistungsstärkste, konsequenteste und emotionalste der Baureihe. Entsprechend steht er an deren Spitze, mit Preisen ab 48 100 Euro. Der Junior Ibrida Q4 richtet sich an Käufer, die Allradantrieb und Vielseitigkeit schätzen. Er ist für unterschiedliche Untergründe und Einsatzszenarien am besten gerüstet und lässt sich ab 37 100 Euro konfigurieren.
Im Kern liefert der Junior mehrere Antworten auf denselben Bedarf: ein kompaktes SUV, das einfach zu nutzen ist und dennoch Stil, Identität und Charakter bietet.
Wer lediglich ein Fortbewegungsmittel sucht, findet auf dem Markt zahlreiche Möglichkeiten. Wer dagegen ein kompaktes SUV mit der Signatur von Alfa Romeo sucht, hat nun mehrere Wege dorthin. Den eigenen Junior können Sie im Konfigurator von Alfa Romeo zusammenstellen.
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