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Sara Price mit Defender Rally bei der Dakar 2026

Frau in Rennfahrer-Overall mit Sponsor-Logos vor Küstenlandschaft und blauem Himmel.

Sara Price: Vom Motocross zur Dakar Rally

Die Geschichte von Sara Price nahm in Südkalifornien ihren Anfang: Bereits mit acht Jahren fuhr sie ihre ersten Offroad-Motorradrennen, verbrachte Wochenenden damit, Staubwolken aufzuwirbeln und Sonnenuntergängen hinterherzujagen. Noch vor ihrem 20. Geburtstag hatte sie 19 nationale Motocross-Meisterschaften gewonnen. Nach dem Wechsel ins Profilager folgte bald eine X-Games-Medaille – ebenfalls im Motocross – und ihre ohnehin schon steile Karriere gewann weiter an Tempo.

2019 stieg sie auf vier Räder um und schrieb Geschichte: Als erste Frau absolvierte sie die berüchtigt harte Baja 1000 allein über die gesamte Renndistanz von 19 Stunden. Sie wurde Zweite in der Trophy-Truck-Klasse, sicherte sich zugleich die Gesamtmeisterschaft und erhielt offiziell den Ironwoman-Status. Vergleichbar ist das mit einem Ultramarathon durch einen Sandsturm – allein, überwiegend bei Dunkelheit und abseits befestigter Wege.

Price war die erste Frau überhaupt, die bei den Stadium Supertrucks antrat. Sie hat ein Rennen der Extreme E gewonnen, arbeitet als Stuntfahrerin und Stuntriderin in Hollywood und gab 2024 ihr Debüt bei der Dakar Rally. In den endlosen Sandlandschaften von Al-Ula wurde sie zur ersten US-Amerikanerin sowie zur dritten Frau überhaupt, die eine Dakar-Rally-Etappe gewann. In der Gesamtwertung erreichte sie Platz vier und holte den Titel als beste Debütantin.

Defender Rally und die Dakar 2026

Jetzt verstärkt sie Defender Rally und gehört zum hochkarätigen Fahreraufgebot für die Dakar 2026. Während die Vorbereitungen auf die Rally intensiviert werden, nimmt sie eine zentrale Rolle im umfangreichen Testprogramm für den Defender Dakar D7X-R ein. Dabei hilft sie, dessen Abstimmung für das härteste Offroad-Rennen der Welt zu entwickeln.

„Dem Werksteam von Defender beizutreten, ist eine grosse Ehre. Defender ist ein ikonisches Fahrzeug mit extremen Fähigkeiten und zugleich eine Marke, die von einem klaren Zweck angetrieben wird. Für diese britische Abenteuermarke in einem so bedeutenden Moment ihrer Geschichte zu fahren, ist für mich ein unglaublicher Erfolg.“

Neben Sara wird Co-Pilot Sean Berriman sitzen, der selbst als Beifahrer in der SSV-Klasse – der Klasse für Side-by-Side-Fahrzeuge – Dakar-Sieger ist. Das Duo kennt sich bereits bestens: Bei der Dakar 2025 bildeten sie schon ein Team und entwickelten während zweier strapaziöser Wochen eine echte Partnerschaft – mit Wertungsprüfungen von bis zu 805 Kilometern Länge und kaum Schlaf.

Sean Berriman als Co-Pilot von Sara Price

Auch wenn Berriman nicht am Steuer sitzt, bedeutet die Rolle des Co-Piloten bei der Dakar mehr als bei jeder anderen Rally. Er navigiert durch mehr als 9.600 Kilometer Wildnis, hält das Team auf Kurs und findet die schnellsten Linien. Gleichzeitig muss er die Zeitnahme, die Strategie und die sich fortlaufend verändernden Bedingungen im Blick behalten. Als eine Mischung aus Mathematiker, Psychologe und Überlebensspezialist sorgt er dafür, dass der Defender im Rennen um das Ziel bleibt.

„Es ist ein Privileg, bei der Dakar 2026 anzutreten und die Dünen erneut gemeinsam mit Sara in Angriff zu nehmen“, sagt er. „Defenders Philosophie, das Unmögliche anzunehmen, wird uns dabei helfen, die Erfolge aus der SSV-Kategorie 2025 bestmöglich auszubauen. Die Serienklasse sollte besser vorbereitet sein.“

Mit Prices beeindruckender Offroad-Rennbilanz und Berrimans Ruf als einer der besten Co-Piloten der Branche besitzt das Team zweifellos gute Chancen, das Dakar-Debüt von Defender zu einem erfolgreichen zu machen. Genau das ist der Plan, den Ian James als Teamchef von Defender Rally und Geschäftsführer von JLR Motorsport verantwortet.

„Wir könnten nicht glücklicher sein, ein so herausragendes Talent wie Sara verpflichtet zu haben“, sagt er. „Ihre bisherigen wegweisenden Leistungen, darunter Dakar-Etappensiege, sowie ihre Entschlossenheit und Leidenschaft für diesen Sport machen sie zur perfekten Besetzung für Defender. Sie hat sich diese Chance verdient.“

Für Sara wird die Dakar 2026 weit mehr sein als ein weiteres Rennen: Sie bietet ihr die Gelegenheit, ihren Namen in die Geschichte von Defender und in die Geschichtsbücher des Wüstenrennsports einzutragen. Die Konkurrenz ist stark, das Gelände erbarmungslos und die Energie unaufhaltsam – aber das gilt auch für sie. „Ich bin als Rennfahrerin geboren“, sagt sie. Und bei diesem Kampfgeist: Wer würde ihr schon im Weg stehen wollen?

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