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Neue Jeep Gladiator: Pick-up mit Wrangler-Offroad-Fähigkeiten

Olivegrüner Jeep Gladiator Pickup mit Offroad-Reifen in einem Autohaus, Seitenansicht.

Die neue Jeep Gladiator steht kurz vor ihrer Markteinführung und soll die ausgeprägten Offroad-Fähigkeiten des Wrangler, von dem sie abgeleitet ist, mit der für einen Pick-up typischen Vielseitigkeit verbinden. Wie beim Wrangler lassen sich auch hier die Türen abnehmen und sogar die Windschutzscheibe umklappen …

In Europa ist die Gladiator ausschließlich mit einem Motor erhältlich: dem 3,0-Liter-V6-Multijet mit 264 PS und 600 Nm Drehmoment, kombiniert mit einem Achtgang-Automatikgetriebe. Damit bietet sie deutlich mehr Leistung als der ebenfalls dieselbetriebene 2.2 CRD-Vierzylinder des Wrangler mit 200 PS.

Diese Motorisierung trägt der höheren Belastbarkeit der Gladiator Rechnung. Der Pick-up wird nur als Doppelkabiner angeboten und besitzt eine Ladefläche aus Stahl mit einer Länge von 152 cm. Dafür stehen diverse Extras bereit, darunter unterschiedliche Abdeckungen – aufrollbar, dreiteilig faltbar, flexibel oder starr – sowie die aufgesprühte Schutzbeschichtung „Spray-In Bedliner“.

Zusätzlich ist das „Pack Cargo Trail Rail“ erhältlich. Es umfasst ein abschließbares Staufach unter dem Sitz sowie ein Gitter an der Heckklappe. Dadurch gewinnt der neue Pick-up an Nutzwert, denn Gegenstände auf der Ladefläche können zusätzlich verstaut, geordnet und gesichert werden.

Für steile Offroad-Passagen gebaut

Als Ableger des Wrangler überzeugt die Jeep Gladiator erwartungsgemäß mit hoher Geländetauglichkeit. Dazu zählen das Command-Trac-4×4-System mit einem zweistufigen Verteilergetriebe und einer Untersetzung von 2,72:1 sowie Dana-44-Achsen der dritten Generation mit einer Hinterachsübersetzung von 3,73.

Ergänzt wird diese Ausstattung durch ein Sperrdifferenzial an der Hinterachse, großzügige Böschungswinkel von 41°, 25° und 18,4° für Anfahrt, Abfahrt beziehungsweise Rampenwinkel sowie All-Terrain-Reifen. Jede Version der Jeep Gladiator trägt das „Trail-Rated“-Siegel.

Modellangebot

Auf dem deutschen Markt stehen drei Ausstattungen zur Wahl: Sport, Overland und Launch Edition. Letztere ist eine spezielle Einführungsversion, die in Portugal auf lediglich fünf Fahrzeuge begrenzt sein wird. Erwartungsgemäß hebt sie sich durch ihre umfangreichere Ausstattung ab.

Serienmäßig verfügt die Launch Edition über eine neue Frontkamera, die bei den übrigen Varianten optional ist, 18-Zoll-Räder – bei Sport optional und bei Overland ebenfalls serienmäßig –, ein exklusives Emblem, ein Hardtop, Radhausverkleidungen in Wagenfarbe, eine aufgesprühte Laderaum-Schutzbeschichtung, das „Pack Cargo Trail Rail“ sowie eine Abdeckung für die Ladefläche.

Im wasserfesten Innenraum bietet die Jeep Gladiator Launch Edition schwarze Ledersitze, das Alpine-Premium-Soundsystem mit Subwoofer und tragbarem kabellosem Lautsprecher sowie UConnect mit dem größten verfügbaren 8,4-Zoll-Bildschirm. Zahlreiche Fahrerassistenzsysteme gehören hier ebenfalls zur Serienausstattung, sind bei den anderen Versionen jedoch nur optional erhältlich: von der adaptiven Geschwindigkeitsregelung mit Stop-Funktion über die Totwinkelüberwachung und die Frontkollisionswarnung bis zur Erkennung herannahender Fahrzeuge von hinten.

Alle Varianten sind zudem serienmäßig mit Full-LED-Scheinwerfern und -Heckleuchten, Rückfahrkamera, Einparkhilfe vorn und hinten sowie UConnect ausgestattet. Je nach Ausführung umfasst das System einen 7,0- oder 8,4-Zoll-Bildschirm mit Navigation. Die UConnect Services, die etwa über die My-UConnect-App erreichbar sind, stehen jedoch ausschließlich in Verbindung mit dem 8,4-Zoll-Display zur Verfügung.

Für die individuelle Gestaltung der Jeep Gladiator bietet Mopar außerdem mehr als 200 Zubehörteile an. Das Angebot reicht von Hüllen und Abdeckungen über einen Dachträger bis zu Offroad-Ausstattung wie Trittrohren, Innenraumschutzteilen, Rädern und mehr.

Was kostet die Jeep Gladiator?

Die neue Jeep Gladiator kann bereits bestellt werden; die ersten Auslieferungen sollen im kommenden Februar beginnen. Die Preise starten bei 70.000 Euro.

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