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Renault Megane 2026: EREV und Facelift in Aussicht

Weißer Renault Megane 2026 Elektroauto futuristisch präsentiert in modernem Showroom mit Stadtblick.

Die erste rein elektrische Generation des Renault Megane kam vor knapp vier Jahren auf den Markt. Sie verabschiedete sich von Verbrennungsmotoren und setzte vollständig auf Elektroantriebe. In drei Jahren könnte sich dieses Konzept jedoch erneut ändern.

Die nächste Generation des französischen Kompaktwagens, die noch vor Ende des Jahrzehnts erwartet wird, könnte die Dienste eines Benzinmotors nutzen. Auf diese Möglichkeit verwies François Provost, der neue CEO der Renault-Gruppe, vergangene Woche bei der Präsentation des Twingo.

Renault Megane EREV als mögliche Option

Der Megane wird deshalb nicht auf rein elektrische Antriebe verzichten. Im Gegenteil: Eine breitere Auswahl an Antriebsarten soll seine Attraktivität erhöhen und Kunden ansprechen, die Elektroautos weiterhin skeptisch gegenüberstehen.

Gegenüber Auto Express erklärte Renault-CEO Fabrice Combolive: „Falls die Akzeptanz (von Elektroautos) nicht so schnell steigt wie erwartet, könnten wir das Angebot möglicherweise um einige Optionen ergänzen, etwa einen Reichweitenverlängerer oder einen Plug-in-Hybrid – und daran arbeiten wir.“

Reichweitenverlängerer statt Plug-in-Hybrid

Von diesen beiden Möglichkeiten dürfte nach Angaben des Managers ein Reichweitenverlängerer bevorzugt werden. Dabei dient der Verbrennungsmotor ausschließlich zum Laden der Batterie und besitzt keine mechanische Verbindung zu den Rädern.

Die Renault-Antriebssparte Horse, die Verbrennungsantriebe liefert, stellte kürzlich einen kompakt ausgeführten Reichweitenverlängerer vor. Das System kombiniert einen 1,5-l-Vierzylindermotor, einen Generator und einen Wechselrichter und leistet 94 PS beziehungsweise 161 PS mit Turbolader; zudem erfüllt es die künftigen Euro-7-Abgasnormen.

Nach Angaben des Unternehmens lässt sich dieses System zur Hybridisierung bereits bestehender Elektrofahrzeuge einsetzen, indem es mit deren aktuellen Elektromotoren kombiniert wird.

Sollten diese Pläne umgesetzt werden, ist damit allerdings erst gegen Ende des Jahrzehnts zu rechnen. Bis dahin soll der Renault Megane E-Tech Electric mit einem Facelift aktuell gehalten werden; die ersten Prototypen bei Testfahrten wurden bereits gesichtet.

Was sich beim Renault Megane 2026 ändern wird

Zu den wichtigsten Neuerungen zählen neue Batterien, deren Kapazitäten bislang allerdings unbekannt sind. Spekulationen zufolge könnte der Renault Megane 2026 günstigere Batterien mit LFP-Chemie erhalten, was den Preis des Modells senken könnte.

Größere Batterie und mehr Reichweite

Am anderen Ende der Palette könnte eine Batterie mit höherer Kapazität zum Einsatz kommen, etwa der 87-kWh-Akku des Scenic oder die 75-kWh-Batterie des neuen Nissan Leaf. Damit wären deutlich höhere Reichweiten möglich als die derzeit bis zu 468 km im kombinierten WLTP-Zyklus.

Im Innenraum wird ein deutlicher Ausbau bei Digitalisierung und Konnektivität erwartet. Die Einbindung der Google-Dienste bleibt erhalten, während die Benutzeroberfläche für eine flüssigere Bedienung überarbeitet werden soll. Die Neuerungen des Megane 2026 könnten jedoch noch weiter reichen:

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