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Günstige Elektroautos: Citroën 2CV und Dacia Spring im Vergleich

Elektrisches Retro-Auto Citroën E-2CV in Weiß und Kupferfarben in einem Showroom auf einer Drehbühne.

Elektroautos werden günstiger, und auch auf dem portugiesischen Markt finden sich inzwischen überzeugende Beispiele dafür. Wer daran zweifelt, kann sich in diesem Kaufratgeber selbst ein Bild machen.

Zwar unterschreiten noch nicht viele Modelle die Marke von 20.000 Euro, doch die Entwicklung zeigt eindeutig in diese Richtung. War der Dacia Spring vor einigen Jahren noch das einzige Elektroauto unterhalb dieser Schwelle, bekommt er nun zunehmend Gesellschaft.

Günstige Elektroautos werden vielfältiger

In den kommenden Jahren dürfte sich dieser Trend weiter verstärken, denn immer mehr Hersteller wollen sich in diesem Segment etablieren. Der Renault Twingo und der Citroën ë-C3 zählen dort derzeit zu den wichtigsten Protagonisten.

Unter den günstigen Elektroautos, die in den nächsten zwei Jahren auf den Markt kommen sollen, stechen jedoch zwei Modelle besonders hervor. Sie könnten die Spielregeln verändern und die Richtung für das Segment vorgeben.

Dabei verfolgen sie zwei völlig unterschiedliche Ansätze: Das eine Modell soll einen historischen Namen in einer modernen Interpretation zurückbringen, das andere ist ein „alter“ Bekannter, der seine Erfolgsgeschichte in diesem Segment fortsetzen möchte.

Citroën 2CV

Ein großes Comeback – und was für eines. Citroën wird den 2CV wiederbeleben und ihn als erschwingliches Elektroauto mit einem Einstiegspreis von rund 15.000 Euro auf den Markt bringen.

Die Markteinführung des neuen 2CV ist für 2028 vorgesehen, während die Produktion bereits im nächsten Jahr starten soll. Ein vor wenigen Wochen beim Stellantis Investor Day gezeigter Teaser gab bereits einen ersten Ausblick; im Oktober wird das Fahrzeug auf dem Pariser Autosalon als Prototyp vorgestellt.

Sollte sich diese Preisprognose bestätigen, würde der Citroën 2CV einen Titel beanspruchen, der lange dem Dacia Spring gehörte: jenem des „günstigsten Elektroautos, das in Portugal zum Verkauf steht“.

Der 2CV wird im italienischen Werk Pomigliano d’Arco gebaut, in dem auch der FIAT Pandina und der Alfa Romeo Tonale gefertigt werden. Er ist Teil des E-Car-Projekts von Stellantis, aus dem außerdem ein entsprechendes FIAT-Modell hervorgehen wird. Dessen Name steht noch nicht fest, doch wie Emanuele Cappelano, Leiter von Stellantis Enlarged Europe, bestätigte, wird es nicht Panda heißen.

Die veröffentlichten Teaserbilder lassen eine Karosserieform erwarten, die zahlreiche Stilmerkmale des ursprünglichen 2CV aufgreift. Dieser wurde einst auch im portugiesischen Mangualde produziert. Eine solche Rezeptur funktioniert bereits besonders gut bei einer anderen französischen Marke, Renault, wie die Beispiele Renault 5, 4 und Twingo zeigen.

Dacia Spring

Beim Renault-Konzern angekommen, gehört das zweite Modell dieser Liste zur Marke Dacia. Seit 2021 führt der Spring durchgehend die Preisrangliste der in Portugal verkauften Elektroautos an. Seine zweite Generation wird ebenfalls im kommenden Oktober auf dem Pariser Autosalon enthüllt.

Während beim 2CV zunächst lediglich ein Prototyp vorgestellt wird, handelt es sich beim Dacia Spring bereits um das endgültige Serienmodell. In Portugal soll es schon im nächsten Jahr erhältlich sein.

Überraschenderweise sind fast alle technischen Daten bereits bekannt. Denn er nutzt dieselbe technische Basis wie der Renault Twingo: Ein Elektromotor mit 60 kW (82 PS) Leistung und 175 Nm maximalem Drehmoment trifft auf eine LFP-Batterie mit 27,5 kWh Kapazität. Damit soll eine Reichweite von bis zu 263 km nach kombiniertem WLTP-Zyklus möglich sein.

Die enge Verwandtschaft mit dem Renault-Modell bedeutet zugleich, dass der neue Dacia Spring gegenüber der aktuellen Generation wachsen muss. Der Twingo ist 3,8 m lang und 1,7 m breit, der derzeitige Spring misst hingegen „nur“ 3,7 m beziehungsweise 1,58 m.

Der wesentliche Unterschied dürfte allerdings das Design sein. Während der Twingo auf einen verspielten, farbenfrohen und sympathischen Auftritt setzt, soll der neue Spring die abenteuerlichere Formensprache tragen, die Dacia seinen jüngsten Modellen verleiht. Erwartet werden eine etwas höhere Karosserie und ein robusterer Aufbau mit markanteren Schutzverkleidungen an den Radhäusern und Stoßfängern.

Preispositionierung des neuen Dacia Spring

Preise sind noch nicht bekannt. Angesichts der strategischen Positionierung beider Marken muss der Spring jedoch günstiger sein als sein Renault-Twingo-„Bruder“, der bei 19.490 Euro startet. Zum Vergleich: Der aktuelle Spring beginnt bei 16.900 Euro.

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