MG sorgte bei der Einführung des MG4 im Jahr 2022 auf dem französischen Markt für Aufsehen. Vier Jahre später legt die Marke mit einem größeren und günstigeren neuen Modell nach. Zur Serienausstattung gehören zahlreiche Features, darunter Schnellladen, teilautonomes Fahren auf Level 2 und eine Wärmepumpe. Der MG4 Urban bringt in Frankreich starke Argumente für den Umstieg auf Elektromobilität mit – ein bislang beispielloses Preis-Leistungs-Verhältnis.
Man sollte sich darauf einstellen: Die sino-britische Marke MG Motor wird den französischen Markt erneut kräftig bedienen. Der Sommer steht bevor, ebenso die ersten Auslieferungen eines äußerst wichtigen Modells. Gemeint ist der MG4 Urban, der keine Variante des MG4 darstellt, sondern ein eigenständiges Modell ist. Es ist das erste Fahrzeug auf Basis der neuen E3-Plattform, die der SAIC-Motor-Konzern erst kürzlich fertiggestellt hat.
Mit ihm startet MG Motor einen echten kommerziellen Angriff. Die Marke bereitete diesen Schritt lange vor: Nachdem sie einen MG4 neu aufgelegt hat, der in Frankreich seit 2022 durch besonders auffällige Preise bekannt geworden war, orientiert sich dessen Nachfolger stärker in Richtung Premiumsegment. Dass dieser ohne Scheu die obere Liga anpeilt, liegt auch daran, dass er Raum für ein erschwinglicheres Modell lässt: den MG4 Urban.
Sein Preis ist kaum zu schlagen. In der Einstiegsvariante Comfort beginnt er bei 24.995 Euro. Hinzu kommt ein Handelsrabatt von 5.005 Euro, der laut MG-Teams „bis zum Jahresende verfügbar“ ist. Mit 5.005 Euro Nachlass sinkt der Preis auf nur 19.990 Euro und damit unter 20.000 Euro, obwohl der Wagen gegen Elektroautos antritt, deren Preise nur schwer unter 25.000 Euro fallen.
Der MG4 Urban kostet weniger als ein Dacia Spring und beschränkt seine Offensive nicht auf den Preis. Gleichzeitig punktet er mit einem größeren Format als die elektrischen Kleinwagen, mit denen er konkurriert. Mit 4,395 m Länge ist er eine Kompaktlimousine des C-Segments und verfügt über einen Radstand von 2,750 m – 20 cm mehr als jeder R5, e-208 oder ë-C3.
Wir konnten den MG4 Urban wenige Wochen vor den ersten Auslieferungen in Frankreich fahren und hatten Gelegenheit, die Comfort-Version für 19.990 Euro genauer kennenzulernen. Gegenüber der Premium-Ausführung unterscheidet sie sich durch einen etwas schwächeren Elektromotor mit 150 PS und einen kleineren 43-kWh-Akku. Der Premium bietet 160 PS und 52 kWh. Dazwischen gibt es die Comfort-Version auch mit großem Akku und stärkerem Motor.
Der 480-Liter-Kofferraum und das Platzangebot im MG4 Urban sind kaum zu schlagen
Selbst ohne den Vergleich mit Modellen anderer Hersteller überragt der MG4 Urban den klassischen MG4 in der Länge: Er misst 11 cm mehr. Das mag angesichts von MGs Strategie zur Höherpositionierung zunächst widersprüchlich wirken. Der Grund: Der klassische MG4 soll Fahrspaß und Reichweite in den Vordergrund stellen, während beim MG4 Urban die Alltagstauglichkeit Priorität hat.
Wie bereits erwähnt, nutzt MG für beide Modelle nicht dieselbe Plattform. Der neue MG4 Urban führt die E3-Plattform ein. Sie ist kostengünstiger und einfacher herzustellen und wurde für Frontantriebe mit vorn eingebautem Motor konzipiert. Dadurch bleibt der MG4 das einzige Heckantriebsmodell, während der MG4 Urban zugleich eine beträchtliche Kabellänge von 20 m einspart.
Im Heck schafft der gewonnene Raum zusätzliche 98 Liter unterhalb der Ladekante eines 382-Liter-Kofferraums. Das Ladevolumen steigt so auf 480 Liter – mehr als 100 Liter über dem jeder Konkurrenz.
Für einen ebenen Ladeboden muss die zweistufige Platte auf Höhe der Kofferraumkante angehoben werden. Bei umgeklappter zweiter Sitzreihe beträgt das Ladevolumen 1.362 Liter, die maximale Ladelänge erreicht 1,59 m. Nach dem Entfernen der Matte an der Kofferraumkante lassen sich Gegenstände bis zu 1,08 m Höhe unterbringen. Abgesehen von diesen sehr guten Messwerten überzeugt der MG4 Urban mit einem angenehm rechteckigen Kofferraum, der die Breite des trotz allem kompakten Fahrzeugs vollständig ausnutzt.
Die Ablagen im Innenraum entsprechen dem üblichen Niveau dieser Klasse. MG zählt immerhin 30 davon. Schade ist jedoch, dass anstelle der Smartphone-Ablage kein richtiges geschlossenes Fach vorhanden ist; kabelloses Laden gehört bei unserer Ausstattungsstufe nicht dazu – darauf kommen wir noch zurück. Neben zwei Getränkehaltern und einem offenen Fach gibt es Stauraum unter der Mittelarmlehne, doch Fondpassagiere finden keine Taschen an den Rückseiten der Vordersitze.
All das wirkt nebensächlich, sobald man einsteigt und den Platz für alle Insassen erlebt. Selbst wenn der Fahrersitz auf eine Körpergröße von 1,80 m eingestellt ist, kann sich die Person dahinter noch gut ausstrecken. Bei unserer Körpergröße von 1,80 m blieben mehr als 20 cm Knieraum. Selbst in der niedrigsten Stellung des Vordersitzes passen die Füße noch darunter. Die Rückenlehnen der Einzelsitze im Fond sind zudem geneigt und bequem. Der einzige Nachteil: Der MG4 Urban bietet insgesamt lediglich 4 Sitzplätze.
Kaum Verzicht im Innenraum: Die Einsparungen beeinträchtigen das Erlebnis nicht
Der Innenraum des MG4 Urban ist zwar sehr klassisch gestaltet, überraschte uns aber dennoch. Für ein Auto, das weniger kostet als ein Dacia Spring, fällt es schwer, ihn aufgrund seiner Verarbeitung und Materialauswahl als Billigmodell zu bezeichnen. Das Niveau könnte einem Volkswagen gerecht werden, und MG erteilt dem deutschen Rivalen sogar eine Lektion.
Die Liebe zum Detail ist in diesem MG4 Urban bemerkenswert. Der Innenraum untermauert, dass dieses Elektroauto 2026 zu den empfehlenswertesten Fahrzeugen auf dem Markt zählt. Unser einziger Kritikpunkt betrifft die Oberfläche des Zentralbildschirms in der Comfort-Version. Anders als beim Premium für 24.990 Euro fühlt sie sich recht grob und leicht rau an. Das Display hinter dem Lenkrad zeigt keine Navigations- oder Multimediainhalte, erfüllt seine Aufgabe aber und lässt sich sehr gut ablesen.
Bei den Sitzen setzt MG auf Komfort mit recht weichem Schaumstoff. Allerdings erreicht er nicht das Niveau anderer Modelle der Marke, darunter des klassischen MG4. Der Schaumstoff der Einstiegsklasse fällt auf kurzen Strecken kaum auf, eher erst auf längeren Fahrten nach etwa einer Stunde an Bord.
Bei starker Sonne ist uns außerdem aufgefallen, dass die Leisten in Aluminiumoptik am Armaturenbrett – besonders auf der Beifahrerseite, aber auch auf der Fahrerseite hinter dem Lenkrad – blenden können. Sonnenstrahlen reflektieren sich dort leicht und können die Sicht beeinträchtigen.
Diese kleinen Beobachtungen ändern nichts am insgesamt sehr positiven Eindruck dieses geräumigen und komfortablen Innenraums. Die Fahrposition bietet, obwohl sich der Vordersitz nur wie in einem MG4 absenken lässt, eine sehr gute Sicht nach außen und bestätigt den Charakter einer Kompaktlimousine. An der Mittelkonsole kann man sich beim Fahren gut abstützen, und die Pedale sind ideal angeordnet: Um die Bremse zu erreichen, muss der Fuß nicht angehoben werden.
Das Lenkrad ist sehr hochwertig verarbeitet, und im gesamten Fahrzeug entsteht kein Eindruck von Fragilität. Sogar die physischen Tasten – zahlreich und, das muss man anerkennen, clever platziert – sind gut integriert und dürften dauerhaft halten. Zwei Stern-Tasten am Lenkrad lassen sich mit Kurzbefehlen für den Zentralbildschirm belegen, etwa für den schnellen Zugriff auf Fahrmodi und Rekuperationsstufen.
Der MG4 Urban fährt sich dank seiner Lenkung ausgezeichnet: agil und komfortabel
In Kombination mit einem neuen Frontantriebsfahrwerk, das dennoch einen Wendekreis von 10,5 m ermöglicht, bietet der MG4 Urban selbst mit seinem kleinen 150-PS-Motor ausreichend Durchzug für Zwischenspurts. In der Stadt ist er wendig, auf Land- und Bundesstraßen ausgesprochen angenehm zu fahren, und seine Lenkung ist sehr gelungen abgestimmt. Die Federung ist für diese Preisklasse hervorragend, sodass sich Kilometer problemlos abspulen lassen. Auch auf der Autobahn entspricht das Fahrerlebnis weitgehend den Erwartungen, zumal das Auto mit einem teilautonomen Fahrmodus auf Level 2 antritt.
Mehrere Fahrprofile stehen zur Wahl: Neben dem Standardmodus Comfort und Eco gibt es einen Schneemodus sowie Sport. Bei niedrigen Geschwindigkeiten erzeugt der MG4 Urban einen leisen Ton, um seine Umgebung auf seine Anwesenheit aufmerksam zu machen. Das ist praktisch und erhöht die Sicherheit, auch wenn manche das völlige Schweigen anderer Modelle bevorzugen dürften, darunter des klassischen MG4.
Rekuperatives Bremsen ist im MG4 Urban selbstverständlich vorhanden, und zwar in zwei unterschiedlichen Modi. Einerseits gibt es einen sehr kräftigen One-Pedal-Modus, den wir wegen der aus unserer Sicht zu starken Verzögerung beim Lupfen des Gaspedals nicht lange nutzten. Der andere Modus ist klassischer ausgelegt und bietet 3 zurückhaltendere Rekuperationsstufen, darunter einen sehr effizienten und sanften Automatikmodus. Dieser passt sich an das an, was die Frontkamera des Fahrzeugs erkennt.
Die Geräuschdämmung des MG4 Urban ist keineswegs unangenehm: Windgeräusche setzen erst ab 120 km/h ein, sind bei diesem Tempo dann allerdings deutlich wahrnehmbar. Ansonsten vermittelt der MG4 Urban im Innenraum klar das Gefühl eines wesentlich teureren Autos. Wir legten viele Kilometer zurück und konnten uns dabei entspannt unterhalten. Selbst das Audiosystem mit lediglich 4 Lautsprechern in der Comfort-Version (6 im Premium) liefert ausreichend Leistung.
Verbrauch zwischen 12 und 16 kWh/100 km gut im Griff
Auf dem Papier überlässt der MG4 Urban seinem großen Bruder die Rolle des Reichweitenkönigs. Die beiden Fahrzeuge spielen nicht in derselben Kategorie: Der MG4 Urban setzt auf zwei Akkuoptionen, die beim klassischen MG4 nicht erhältlich sind – 43 und 52 kWh statt 64 und 77 kWh. In der Praxis ist der MG4 Urban jedoch keineswegs automatisch im Nachteil, denn dank seines kontrollierten Verbrauchs bleiben auch längere Strecken möglich.
Nach einem Tag auf den hügeligen Straßen des Baskenlands und einem Abstecher auf die Autobahn verdient die Sparsamkeit des MG4 Urban Applaus. Mit eingeschalteter Klimaanlage hielten wir auf Landstraßen problemlos 12 kWh/100 km. Im gemischten Betrieb einschließlich Schnellstraßen sind Verbräuche zwischen 15 und 16 kWh/100 km realistisch.
Bei diesen Verbrauchswerten liegen die vom Hersteller nach WLTP-Messung angegebenen 325 km in Reichweite. Mit einer vollen Ladung des kleinen LFP-Akkus des MG4 Urban lassen sich zwischen 280 und 320 Kilometer fahren. In der Premium-Version mit 52-kWh-Batterie stehen zwischen 350 und 400 km zur Verfügung.
Vielfahrer erhalten mit dem MG4 dank seiner 64-kWh-LFP- oder 77-kWh-NMC-Batterien deutlich mehr. Dem MG4 Urban lässt sich jedoch kaum vorwerfen, keine Reichweite von mehr als 400 km zu bieten, denn seine Akkus bleiben recht kompakt und unterscheiden sich darin nicht von denen teurerer Konkurrenzmodelle.
Die eigentliche Sparmaßnahme betrifft das Schnellladen. Es ist zwar serienmäßig vorhanden, fällt aber mit 82 kW Spitzenleistung in der Comfort-Version und 87 kW im Premium eher zurückhaltend aus; von 10 auf 80 % dauert es eine halbe Stunde. Beim klassischen MG4 liegt die Ladeleistung zwischen 144 kW mit der 77-kWh-NMC-Batterie und 156 kW mit der 64-kWh-LFP-Batterie.
Ausstattung: Was bietet der MG4 Urban – und was fehlt ihm?
Für den MG4 Urban gibt es nur zwei Ausstattungen und keinerlei Optionen. Anders gesagt: Die Modellpalette ist vorbildlich einfach, und im Konfigurator muss man nicht viel Zeit verbringen, um einen MG4 Urban zu bestellen. Die Comfort-Ausstattung für unter 20.000 Euro kombiniert den 43-kWh-Akku und den 150-PS-Motor mit einer bemerkenswert umfangreichen Serienausstattung:
Schlüsselloser Zugang, LED-Scheinwerfer, Einparkhilfe hinten, Rückfahrkamera, Auffahrwarnung hinten, 12,8-Zoll-Touchscreen, 7-Zoll-Digitalinstrumente, V2L, One Pedal, Mode-2-Ladekabel Typ 3, 11-kW-Onboard-Lader, beheizbare Vordersitze, beheizbares Lenkrad, Wärmepumpe, elektrische Fensterheber vorn und hinten, kabelloses CarPlay und Android Auto, 3 USB-C-Anschlüsse, Klimaautomatik mit Luftauslässen im Fond.
Kunden, die sich für den Premium entscheiden, erhalten mehrere nützliche Extras, die das Erlebnis im MG4 Urban weiter abrunden. Folgende Ausstattungen kommen beim MG4 Urban Premium hinzu:
360-Grad-Kamera mit Invisible-Modus, 6 Lautsprecher, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, elektrisch einstellbarer Fahrersitz, Ambientebeleuchtung, kabelloses Smartphone-Laden, getönte Seiten- und Heckscheiben hinten, integriertes YouTube, Spotify und Amazon Music, Fernbedienungsfunktionen mit ISMART.
Zusammengefasst bringt die Comfort-Version für weniger als 20.000 Euro bereits wichtige Ausstattungen mit: Rückfahrkamera, Wärmepumpe, teilautonomes Fahren auf Level 2, beheizbare Sitze und Lenkrad, kabelloses Android Auto und CarPlay, V2L-Rückspeisefunktion, einen 12,8-Zoll-Touchscreen sowie ein 11-kW-Ladekabel. Für elektrisch einstellbaren Fahrersitz, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, 6 Lautsprecher – darunter 2 für die Fondplätze – oder die 360-Grad-Kamera ist allerdings der Premium erforderlich.
Angesichts dieser Ausstattungsliste sind kaum viele Konkurrenten zu finden. MG macht Ausstattungen zugänglich, die in dieser Preisklasse bislang nicht erhältlich waren, ohne dass dafür Optionen bezahlt werden müssen. Apropos Optionen: Nur die Lackfarbe erhöht den Preis um 650 Euro. Die einzige kostenlose Farbe des MG4 Urban ist das serienmäßige Weiß. Alle Farben im Katalog kosten unabhängig vom Farbton gleich viel.
Letztlich gibt es nur einen Grund, der uns wirklich zum Premium greifen lassen würde: die Oberfläche des Bildschirm-Panels. In der Comfort-Version ist die raue Haptik nicht angenehm, und durch die Menüs lässt sich nicht besonders leicht wischen. Das ist der einzige Punkt, der tatsächlich an ein Einstiegsmodell erinnert. Alles andere überzeugt eindeutig; auf Ambientebeleuchtung oder Rückfahrkamera kann man problemlos verzichten.
Mit seinem zeitlich unbegrenzten Rabatt kostet der MG4 Urban weniger als 20.000 Euro
Kommen wir auf den Preis dieses MG4 Urban zurück. Nach einer derartigen Vorstellung fällt es schwer zu glauben, dass diese 4,39 m lange Kompaktlimousine mit ihrer reichhaltigen Ausstattung nur 19.990 Euro kostet. Durch den Rabatt von 5.005 Euro, der seit dem Marktstart des Autos verfügbar ist, besitzt die Comfort-Version einen äußerst wettbewerbsfähigen Preis. Auch beim Premium setzt MG ein Ausrufezeichen: Er kostet 25.490 Euro. Diese Variante verfügt über den großen 52-kWh-Akku, der auch für die Comfort-Ausstattung zum Preis von 22.490 Euro inklusive Rabatt erhältlich ist.
Der in China gefertigte MG4 Urban trifft auf einen Markt, der von europäischen Modellen mit Anspruch auf den Umweltbonus von 4.000 Euro geprägt ist. Dank seines Preisnachlasses greift der MG4 Urban noch stärker an, auch wenn Modelle wie der Citroën ë-C3 inzwischen günstiger angeboten werden können, indem sie den Großteil der Serienausstattung weglassen und einen kleinen Akku verwenden. MG bleibt durch die Ausstattung und die Abmessungen seines Modells vorn: Es tritt gegen Kompaktlimousinen an, kostet aber so viel wie ein Kleinwagen.
Fazit: Der MG4 Urban ist ein Favorit und die faire Definition eines „Lockangebots“, das seine Kunden respektiert
Die Einführung des MG4 Urban ist nicht leicht zu erklären, da sein Name zwar an den MG4 erinnert, beide Fahrzeuge jedoch nicht dieselbe Plattform nutzen. Bei niedrigerem Preis und größeren Abmessungen stellt sich die Frage, warum der MG4 angesichts des überzeugenden Angebots dieses neuen MG4 Urban überhaupt weiterhin im Programm bleibt.
Obwohl die Einsparungen beim MG4 Urban dank der sehr guten Verarbeitung, der umfangreichen Ausstattung und der Fahrzeuggröße fast unsichtbar bleiben, ist er bei Reichweite und damit Vielseitigkeit stärker eingeschränkt als der MG4. Für einige Tausend Euro mehr lässt sich ein nochmals besseres Modell erwerben.
Das ist kein Problem: Der MG4 Urban wird für seinen großen Bruder werben und zugleich zahlreiche Autofahrer ansprechen, die zum Preis eines französischen Kleinwagens wie Twingo, R5 oder ë-C3 mehr Auto wollen. Der MG4 Urban verkörpert die nobelste Definition eines „Lockangebots“, ohne Kunden zu missachten, die ihn wählen – auch nicht in der Comfort-Einstiegsversion. Ein Lockangebot, das wir zumindest zur Probefahrt empfehlen.
MG4 Urban
19.990 €
8.6
| Kategorie | Bewertung |
|---|---|
| ### Fahren | 9.0/10 |
| ### Innenraum | 8.5/10 |
| ### Technik | 8.0/10 |
| ### Reichweite | 7.5/10 |
| ### Preis/Ausstattung | 10.0/10 |
Das gefällt uns
- Ausstattung: In dieser Preisklasse bislang beispiellos
- Sehr gute Fahreigenschaften, komfortabel und agil, kontrollierter Verbrauch
- Viel Platz im Innenraum und großer Kofferraum
- Gute Geräuschdämmung, guter Klang trotz der 4 Lautsprecher
- Hervorragende Verarbeitung, europäische Hersteller können sich daran ein Beispiel nehmen
Das gefällt uns weniger
- Oberfläche des Touchscreen-Panels am Zentraldisplay in der Comfort-Ausstattung rau
- Einfacher Sitzschaumstoff
- Nur 4 Sitzplätze im Innenraum
- Keine Lautsprecher im Fond in der Comfort-Ausstattung
- Bei Sonne blendende Leisten in Aluminiumoptik
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