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Porsche 911 Carrera Cabriolet Reimagined by Singer: Breitbau-Hommage der Achtziger

Roter Oldtimer-Cabrio fährt eine kurvige Küstenstraße bei Sonnenschein mit Meerblick.

Willkommen bei Ihrem Sommer-Hintergrund für den Desktop. Oder bei Ihrem Poster fürs Schlafzimmer. Oder beim neuen Bild für den Homescreen Ihres Telefons. Zu sehen ist der Porsche 911 Carrera Cabriolet Reimagined by Singer – eine kraftvolle Breitbau-Hommage an einen Klassiker der Achtzigerjahre.

Porsche 911 Carrera Cabriolet Reimagined by Singer: Die Vorlage

Was bitte ist ein „Singer“? Das eher unbekannte Unternehmen aus Kalifornien hat sich damit einen Namen gemacht, Porsche 911 in all ihren wunderbaren Retro-Ausprägungen zu restaurieren und neu zu interpretieren. Wie jeder von Singer überarbeitete 911 ist auch dieses Modell ausgesprochen speziell.

„Mitte der 1980er-Jahre war die Individualisierung, die Porsche zunächst für das Carrera Coupé angeboten hatte, auch für das Carrera Cabriolet verfügbar“, erläutert Singer-Gründer und Kreativdirektor Rob Dickinson. „Es konnte mit der breiteren Karosserie des 911 Turbo bestellt werden, erhielt aber den damals neuesten Sechszylinder-Boxermotor des Unternehmens ohne Aufladung.“

Die Überraschung: Es handelt sich um einen 911 der Generation 964, neu gedacht im Stil des 911 Cabriolet der G-Modellreihe mit Turbo-Breitbau. Kurz gesagt: ziemlich verdammt cool.

4,0-Liter-Boxermotor von Cosworth

Ausgangspunkt ist selbstverständlich ein 964 eines Kunden. Dieser wird vollständig zerlegt, geprüft und anschliessend verstärkt sowie mit einem gemeinsam mit Cosworth entwickelten 4,0-Liter-Sechszylinder-Boxermotor ausgestattet. Und das ist, wie man so sagt, ein echtes Gerät.

Cosworth verfügt nämlich über einige Erfahrung mit Motoren. Dieses Aggregat, das auch im Porsche 911 Carrera Coupe Reimagined by Singer zum Einsatz kommt, besitzt vier Ventile pro Zylinder, variable Ventilsteuerung, wassergekühlte Zylinderköpfe, luftgekühlte Zylinder und exakt null Aufladung.

Damit stürmen vierhundertzwanzig Saugmotor-PS durch die verstärkten, schlanken Knochen des 964. Der Motor dreht bis 8.000 U/min, ist an ein Sechsgang-Schaltgetriebe gekoppelt und schickt seine Kraft über die Hinterräder sowie eine Titan-Abgasanlage nach draussen.

Fahrwerk, Carbon und klassischer Whale Tail

Jedes einzelne PS wird von vierfach verstellbaren Dämpfern mit praktischer Vorderachs-Liftfunktion, Carbon-Keramik-Bremsen und 18-Zoll-Zentralverschlussrädern mit Michelin-Pilot-Sport-Bereifung kontrolliert.

Generell trägt der Wagen so viel Carbonfaser, wie Singer auftreiben konnte: Der Breitbau im Stil des G-Modells besteht vollständig aus diesem Material, ergänzt durch ein leichtes Faltdach.

Zwei weitere, stillere Details der Karosserie verdienen Beachtung: Zusatzscheinwerfer klappen bündig in die Motorhaube ein, zudem lässt sich der klassische Heckflügel im „Whale Tail“-Design bestellen. Den klassischen Whale-Tail-Heckflügel sollten Sie unbedingt wählen.

„Wir haben uns auf einen hochdrehenden Sportwagen ohne Aufladung konzentriert, der fahrerisch fesselnd und wunderschön ausgeführt ist“, sagte Singer-CEO Raj Nair, derselbe Raj Nair, der den Ford GT mit auf den Weg brachte.

Diese Ausführung hat natürlich ihren Preis – und der liegt für sehr viele von uns ausser Reichweite. Deshalb nochmals: Willkommen bei Ihrem Sommer-Hintergrund für den Desktop.

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